Immer mehr Webseitenbetreiber erhalten von Google in den Webmaster Tools die Meldung über gekaufte Links, also unnatürliche Links.
Oft folgt kurz darauf ein heftiges Penalty und nach dem Motto: „Sichtbarkeit weg – Umsatz weg“, geht den betroffenen Unternehmen sehr viel Geld durch die Lappen. Es besteht also hektische Aufregung und dringender Handlungsbedarf. Doch wie reagiert man, ohne es später zu bereuen oder unter Umständen teuer zu bezahlen, denn dabei bieten sich einige interessante Fallstricke.
Johannes vermutet ebenfalls in seinem Artikel Google vs. Linkhandel, Teil 42 dass:
„Schau ich mir die Reaktionen in der SEO-Branche an, scheint Google mit diesem Anlauf mehr Erfolg zu haben, als die letzten Jahre. Häufig unreflektiert werden Googles geschickt gestreute Äußerungen übernommen, Links werden abgebaut, Linkverkäufer zum Eigenschutz in den Webmaster-Tools benannt.“
Doch muss man wirklich alle gekauften Links melden?
Liest man die Meldung genau, scheint dies gar nicht Bedingung für eine erfolgreiche Wiederaufnahme zu sein, denn die Meldung sieht beispielsweise so aus:
„Sehr geehrter Inhaber oder Webmaster von http://www.example.com/,
Wir haben festgestellt, dass auf einigen Seiten Ihrer Website eventuell Techniken verwendet werden, die gegen die Webmaster-Richtlinien von Google verstoßen.
Suchen Sie insbesondere nach möglicherweise künstlichen oder unnatürlichen Links, die auf Ihre Website verweisen und zur Manipulation von PageRank dienen könnten. Zur unnatürlichen Verlinkung können beispielsweise gekaufte Links, die PageRank weitergeben, oder die Teilnahme an Textlink-Börsen gehören.
Wir empfehlen Ihnen, Ihre Website entsprechend unseren Qualitätsrichtlinien zu bearbeiten. Nachdem Sie die Änderungen vorgenommen haben, stellen Sie einen Antrag auf erneute Überprüfung Ihrer Website.
Sollten Sie unnatürliche Links zu Ihrer Website finden, die Sie nicht steuern oder entfernen können, fügen Sie in Ihrem Antrag auf erneute Überprüfung entsprechende Angaben hinzu.Falls Sie weitere Fragen zur Lösung dieses Problems haben, besuchen Sie das Webmaster-Hilfeforum.
Mit freundlichen Grüßen
Ihr Google Search Quality Team“
In einem Interview soll Matt Cutts sinngemäß gesagt haben, dass einfaches Abwarten in diesen Fällen nichts nützt, man also die Penalty nicht einfach aussizen kann, sondern handeln muss.
Man soll die Links nach Möglichkeit entfernen und die gekauften Links, die man nicht entfernen konnte an Google übermitteln.
Das heißt also nicht, dass man alle Linkkaufquellen Google gegenüber preisgeben muss!
Dies wäre auch ein echter Fall von Erpressung und rechtlich gar nicht ohne Folgen, denn:
In der Regel hat man beim Linkkauf vorher einen NDA unterzeichnet und dies bedeutet, dass man damit einen Vertragsbruch begeht und auch haftbar bzw. schadensersatzpflichtig wird.
Folgendes finktives Szenario:
- Ein Kunde hat wirklich in einem nicht-öffentlichen Netzwerk eine größere Anzahl an Links gebucht.
- Selbstverständlich hat er einen NDA unterzeichnet, der es ausschließt, dass die Domains an Dritte weitergegeben werden
- Nun hat er die Nachricht über unnatürliche Links von Google erhalten
- Kurze Zeit später dramatische Sichtbarkeitseinbußen hinnehmen müssen
- Nun werden die gebuchten Links abgebaut, da Google dies zur Bedingung für den erfolgreichen Reconsideration Request macht
- und an Google als entfernt gemeldet, wie dies zum Prozedere gehört
- Wahrscheinlich kehrt die Seite danach wieder zur ursprünglichen Sichtbarkeit zurück und kann sich wieder über Traffic freuen
Aber:
- Damit kennt nun Google die Domains und weiß dass man hier einfach Links kaufen kann
- Das führt unter Umständen zu einer Abwertung dieser Domains oder zu einer Entwertung der Domains darauf
- Der Kunde ist demnach wahrscheinlich dem Netzwerkbetreiber schadensersatzpflichtig, denn das Netzwerk wird auf einen Schlag wertlos
- Zudem könnten auch alle anderen Kunden, die Links auf den selben Domains gekauft haben, wahrscheinlich den Kunden in Regress nehmen, denn die gekauften Links sind ja nun ebenfalls wertlos geworden!
Kann sich dazu vielleicht mal ein Rechtsanwalt melden und hier für eine fundiertere Einschätzung der Rechtslage abgeben?
Achtung!
Ein plötzlicher, großer Linkabbau ist selbstverständlich auch ohne direkte Meldung an Google mehr als auffällig und weist eindeutig auf gekaufte Links hin!
Ich kann also nur eindringlich davor warnen unbedacht alle Linkquellen einfach an Google zu übermitteln. Es gibt bessere Wege aus dieser Art von Penalty, vielleicht einfach mal ein bisschen Zeit nehmen, den Kopf einschalten und eine schlaue Strategie dafür zurecht basteln

Ich kann mir auch nicht vorstellen, dass Google eine Domain “vergisst”, die einmal Linkkauf betrieben hat.
Jemand, der vor hat, noch mal Links aufzubauen, sollte sich schon genau überlegen, ob er sich als Linkkäufer “outen” möchte.
Grüße,
Gidon
Naja man gelobt ja Besserung in dem Antrag
Ich denke eher dass es Domains, die einmal als Linkkäufer bestätigt wurden zukünftig ein Problem bekommen werden.
Ich habe 2002 auf sistrix.com Links verkauft. Die Domain vererbt bis heute, also nach 10 Jahren (!) keinen PageRank. Soviel zum “Elefantengedächnis” von Google.
Dass zeigt noch einmal wie gut es Google mit SEOs meint. Ich sehe dies eher so – alles was Adwords niedrigere Verkaufszahlen bringt, wird abgestraft, auf die eine oder andere Art. Die Frage ist nur ob der Webmaster der Domain welche ins Elephantengedächniss reinkommt, auch mitgespeichert wird, oder ob nur die URL dran glauben muss!?
Sind viele Kurzschlußhandlungen dabei, was man so mitbekommt. Massiver Linkabbau ist sicherlich das falsche Signal an einen Algorithmus, wenn dann sollten Werbelinks auch ordnungsgemäß auf nofollow gesetzt werden, wie es Google selbst empfiehlt.
Ich glaube, wichtig ist es hier den gesunden Mittelweg zu finden. Grundsätzlich gehört ja auch der Abbau zum Linkmix dazu, jedoch nicht so stark, wie Google ihn wahrscheinlich gerne hätte.
Wenn ich die Mail von Google richtig verstehe, dann muss der Betroffene aber nicht zwingend den Namen rausgeben. Obwohl, selbst wenn der Name nicht genannt wird, sobald der Link fehlt, weiß Google ja schon was Sache ist. Wirklich clever.
[...] Eisy hat dies zwar entschieden zurückgewiesen, ich kann es jedoch nachvollziehen. Insofern, dass man nicht hektisch reagieren und alle aufgebauten Links schnellstmöglich löschen solte. Vorstellbar für mich ist, dass Google die aus dieser Aktion gewonnen Informationen auswertet – [...]
Das wirklich spannende an der Sache ist, wenn man vom Panda mal absieht ist seit Jahren die Panik nicht so groß gewesen wie aktuell. Die Blogs und Foren platzen wo Beiträgen mit Analysen, Spekulationen und blanker Angst. Egal wie und ob die Abstrafungen wirklich funktionieren, die Folgen dieser PR Aktion von Google ist wirklich gelungen.
Lustig, deinen Beitrag noch nicht gelesen aber selbst die selben Gedanken gerade gehabt..
Die meisten Agenturen sollten dem Kunden einen NDA unterschreiben lassen haben so dass nun ernste Probleme auftauchen werden. Hier gehts ja durchaus häufig um größere Summen. Im letzten Vertrag den ich gesehen hab warens 25.000 €. Bin gespannt was man hier bald so hören wird.
Interessant dass du der Erste bist der überhaupt mal über einen NDA schreibt. Alle die meinten man soll bloss die Links abbauen bzw melden haben hier scheinbar überhaupt nicht dran gedacht. Und wieder der lustige Spruch: Das Internet ist kein rechtsfreier Raum…
Hallo Kai.
Ich möchte zu diesem Satz sagen:
In der Regel hat man beim Linkkauf vorher einen NDA unterzeichnet und dies bedeutet, dass man damit einen Vertragsbruch begeht und auch haftbar bzw. schadensersatzpflichtig wird.
Das ist meines Erachtens vollkommen falsch. Warum? Weil der Kauf von Links die nicht eindeutig als Werbung deklariert sind, gegen das Gesetz gegen den unlauteren Wettbewerb (UWG) verstösst. Somit handeln alle Linkverkäufer (i.d.R.) schon rechtlich bedenklich bzw. angreifbar. Somit ist dieses Geschäft nicht rechtsgültig, und kann daher auch nicht durch irgendwie geartete Offenlegung geahndet werden. Sprich: Linkkäufer als auch Verkäufer handeln unrechtmäßig oder zumindest überwiegend im Graubereich. Wenn nun jemand gegen einen NDA verstösst, kommt dieser aufgrund der Unrechtmäßigkeit der Sache schlicht und ergreifend nicht zum tragen.
Und ohne RA zu sein, darf ich das Telemediengesetz und das UWG zitieren:
§ 6 TMG: kommerzielle Kommunikation ist zu
kennzeichnen
§ 4 Nr. 3 UWG: Verbot der Verschleierung des
Werbecharakters von geschäftlichen Handlungen
Zu beidem gibt es einschlägige Urteile, die darauf einzahlen, das all die schicken NDA´s nur das Gewissen beruhigen, (i.d.R.) aber kein Funktion besitzen, da unrechtmäßig. Gruß. Ralf
@Ralf Zmölnig
Das mit dem UWG ist mal ein interessanter Gedanke. Aber ob das auch auf InContent Links aus Artikeln zutrifft, weiss ich nicht. Da müsste ja jeder externe Link egal wo als Werbung gekennzeichnet werden, denn das ist ja immer eine Art Werbung. Es ist aber wirklich eindeutig, dass Links auch Werbung sind, solange die aus einem themenrelevanten Umfeld kommen.
@Kai
Aber wie kriegen die Linkverkäufer raus von wem sie verpetzt wurden? Theoretisch würden die Kunden schon gegen den NDA verstossen, aber nur theoretisch
Hallo Sergej. Klar, das betrifft jeden Link, egal wo, wenn er “bezahlt” wurde, denn dann hat er ja werblichen Charakter. Wenn Du mich (hoffentlich!) verlinkst, weil Du das möchtest, dann ist das natürlich vollkommen legitim und verstösst auch nicht gegen das UWG oder das TMG. Deshalb habe ich meine Aussage ja relativiert, denn diesen Nachweis muss man auch erst einmal führen können. Für mich ändert das aber eben nix an der Tatsache, dass Linkkauf ohne Kenntlichmachung gegen das UWG und TMG verstösst, und Du somit auch keine Rechtsgrundlage hast, auch einen NDA zu verweisen oder sonstiges.
Meine Frage, was ist, wenn man grundsätzlich seine Seite nicht in Analytics und Webmastertools einträgt
? Adsense vlt. aber ich höre immer wieder, dass viele es NICHT in Webmastertool eintragen und nie Probleme bekommen. Ist da was dran? Bitte um Kommentare.
Dido
Nichts mit zu bekommen heißt ja nicht, nicht betroffen zu sein
[...] Seo-Kai: Linkkauf-Penalty: Erpressung durch Google? Vorsicht beim Linkabbau! Andere sehen das eher pragmatisch: [...]
hallo,
es ist schon absurd, dass eine suchmaschine einflusst auf die webseiten der firmen hat. der job ist es doch, für den nutzer sinnige resultate zu liefern und bekannterweise ist google seit jeher spamanfällig und kriegt es trotz tausender regeln nicht auf die reihe.
die emails werden relativ wahrlos verschickt. ich habe sie auch für seiten bekommen, wo nie etwas getan wurde…möglicherweise bekomtm sie jeder, der auf einmal einen grßen backlinkstream hat. wenn google meint, sie müssten das bestrafen, dann ist dem so. sie machen sich letztlich ja nur selbst kaputt.
[...] http://www.seokai.com/linkkauf-penalty-als-erpressung-durch-google-risiken-beim-linkabbau/ [...]
Wer die gekauften Links nicht abbaut der wird eben im Filter bleiben. Ich würde jedem raten die Links abzubauen und diese an Google zu melden. Danach heist es aber gleich, weiter machen mit dem Linkaufbau.
[...] sollte unbedingt bei den Jungs von Radio4SEO vorbeischauen. In dem Podcast geben Stefan Köhn, Kai Spriestersbach sowie Nicolas Sacotte von activetraffic einen ersten Kommentar dazu [...]
Ist Google nun von Sozialisten unterwandert. Google vermutet Linkverdacht und die Webseiten-Betreiber sollen den Blockwart/Spitzel spielen. Sehr ekelhaft solche Methoden für mich. Hat Google etwa eher Angst, dass die Leute viel zu viel Geld für Linkkauf ausgeben und es weniger in überteuerte Adwords Anzeigen stecken?
Warum sollte Linkauf überhaupt etwas schlimmes sein? Wenn in der Offline-Welt eine gute Lage für seinen Laden in der Stadt haben will muss auch mehr bezahlen als jemand dem das Industriegebiet reicht. Warum nicht auch für gute Google positionen. Ob mit Linkauf oder ohne Linkkauf, die Suchergebnisse werden deswegen nicht schlechter oder besser.
Ganz schön viel Ironie hier. Man KANN keine links abbauen, was ist das für ein nonsens.
wenn google links von gewissen seiten als “negativ” ansieht, dann hat google diese zu ignorieren.
es gibt weder white noch blackhat seo. jede form des offpage seo ist unnatürlich und dient EINZIG dazu seine oder die seite des kunden zu bevorteilen.
die aufgabe google als suchmaschine ist es in keinster weise die backlinks zu bewerten im sinne von negativ gegen eine seite auszulegen.
google soll relevante seiten oben listen. das hat nun aber rein gar nichts mit backlinks zu tun.
wenn also die telekom linkspam betreibt in unendlichem ausmaß und google das als negativ bewertet, wäre es das unintelligenteste die telekom unter dem suchbegriff “telefonanschluss” nicht mehr ganz oben zu listen.
das gilt für jede andere seite auch.
abgesehen davon, dass wenn linkprofile nun dauerhaft negativ wirken, alle seos ihre konkurrenz über backlinkspam versuchen werden abzuschiessen. das fühtr letztlich zu noch mehr spam und schlechteren rankings.
also muss google mal beginnen etwas intelligenz in seinen algo zu bringen und eben backlinks mal nicht zu hoch und schon gar nicht negativ zu werten.
wenn google dann bald google + facebook likes etc stärker gewichtet, dann wird dort der gleiche spam beginnen mit fakeprofilen..und google wird wieder löschen und strafen..und der eine seo wird den anderen versuchen seo versuchen auszuspielen.
es ist der onpage faktor, der entscheidet, ob eine seite für den suchenden relevant ist oder nicht. die idee mit dem offpagekram war ne nette erfindung, aber bringt dauerhaft nur spam.
ich bin onlineshopper…endlos amz..oder otto oder eb… aber wie oft habe ich eine url von denen verlinkt (natürliche linkaufbau?) nie.
leider ist auch keiner willig, google konkurrenz zu machen..und ich hoffe nur, es wird nie facebook werden, denn die firma ist noch unprofessioneller als google.
Hast Du eigentlich mal “Telefonanschluss” gegooglet?
Was meinst du?
Ich habe die Meldung bekommen, 2 Wochen nichts getan, und schwupps gingen nahezu alle Startseitenkeys (die wichtigsten) um 5-10 Positionen nach unten. Welche schlaue Strategie hast du in dem Fall denn, wenn man den Kopf einschaltet?
nunja..ich kann dir beispiele nennen, da verschwanden die keys komplett aus der suche.oder vielen um 100 plätze,,,;)
google wird simpel geschaut haben, gibt es in jüngster vergangenheit auffälligkeiten bei den backlinks ..gibt es zu den domains ein webmastertoolskonto..also schicke ich ne mail raus.
ich kann google nicht sagen, wer alles zu meinen seiten linkt und warum..das kommuniziere ich denen geegnüber auch so. ich kann verantwortung für meine domain tragen, aber was da draussen so alles abläuft…wer mir evt. diverse xrumer-spams oder blogspams gegönnt hat..tut mir leid…das wäre unmöglich für mich nachzuvollziehen.
also bleibt nur, nicht zu antworten oder eben..zu sagen, man kann für seine backlinks nichts. wenn man was für seine backlinks könnte, wäre das ja evtl. tatsächlich ein verstoss gegen die richtlinien.
Ich denke das die Konstanz im Linkaufbau bei der ganzen Panik oft vergessen und unterschätzt wird. Wenn man vor der Meldung für ein Monatliches Budget Links gemietet oder dazu-gekauft , bzw. den Standardaufbau über täglich BMs WKs und AVs betreiben hat, sollte man das auf keinen Fall von einem auf den anderen Tag stoppen. Gibt ja wohl nichts unnatürlicheres als wenn über Jahre täglich Links dazu kommen und plötzlich wird nicht mehr gebookmarkt und verlinkt. Wichtiger ist hald die Verlinkung mit non-Keyword Links geworden, wofür SEOs früher keinen Cent bezahlt hätten.
@ tom – 21. April 2012
Ganz schön viel Ironie hier. Man KANN keine links abbauen, was ist das für ein nonsens.
wenn google links von gewissen seiten als “negativ” ansieht, dann hat google diese zu ignorieren.
Dieser Beitrag ist Gold Wert!
Unter demokratischen Gesichtspunkten des Internets darf Google keine Webseite zu irgendwelchen Offpage Links einstufen.
Auch die Konkurrenz kann beispielsweise in einer Woche 1000 Künstliche Backlinks auf mein Angebot setzen, wie kann ich als Webmaster das beeinflussen?
Heute hats auch mein Projekt erwischt, wurde durchgereicht von Pos. 2 auf Seite 6/7.
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Danke Google!
Jetzt kapier ich, dass Internet ist der Monopolistischste Raum überhaupt, denn jeder sucht heute über Google!
Frag mich aber wohin das führen wird – Stichwort “Negativ SEO” – ist ja jetzt schon in aller Munde. Also einfach ein paar billige Fiverr Pakete kaufen und auf die Seiten der Wettbewerber richten und schwupps wird der abgestraft. Wenn Google das nicht schnell aus ihrem Algo entfernt, dann startet im Web ein Spam-Links-Krieg und davon hat auch keiner was, zumindest meine Meinung.
Meine Seite hat auch bei allen wichtigen Keywords die Platzierung verloren und ist in den Top1000 dafür auch nicht mehr zu finden. Für andere Keywords wiederum bin ich immer noch normal gelistet. Hab laut Webmaster Tools, unnatürliches Linkprofil und auch die Nachricht beantwortet, was wie ich im nachhinein erfahren haben wohl ein Fehler war, aber egal.
Laut Webmaster Tools habe ich zirka 53000 Links von einer Seite namens littlebiggift.com und obwohl ich Blogkommentare erstellt habe und auch schon Web2.0 Seiten aufgebaut habe, war ich noch nie in meinem Leben auf dieser Seite. Ich finde auf littlebiggift auch keine Links zu meiner Seite – also was tun. Ich kann weder littlebiggift.com fragen meine Links zu entfernen, noch verstehe ich eben nicht, warum diese Spamlinks, die garantiert nicht von mir erstellt wurde, nicht einfach entwertet werden, sondern zu einer Abstrafung führen. Und dann antwortet man direkt auf die Nachricht und muss auch noch wochenlang warten bis meine Seite manuell überprüft wird.
Mehr Qualität im Web ja, aber Abstrafung für Spam Link nein – sonst kommts wirklich zum Spam-Links-Krieg.
Hi Kai,
dein Reifenportal hat es scheinbar auch wieder etwas getroffen. Welche Strategie ist dort zum Einsatz gekommen (wenn ich fragen darf^^)?
Ich persönlich baue nichts ab und vertraue drauf, dass die Müll-Ergebnisse durch andere Filter wieder aus den Top10 fliegen. Es ist für Google unmöglich zu erkennen, ob der Betreiber oder ein Mitbewerber die Links gesetzt hat – ergo können sie auf längere Sicht maximal den Juice vom Link auf 0 setzen, oder die Ergebnisse werden qualitativ einfach schlechter.
Ansonsten öffnen sie Blackhat Methoden Tür und Tor.
Wie ist das dann, wenn ein Kunde ein paar Links von einem Netzwerk abgebaut hat. Das Netzwerk ist abgerauscht und völlig aus dem index verschwunden.
Der Inhaber hat das Netzwerk geplättet, weil ja die Domains aus dem Index verschwunden sind und die LInks wertlos waren.
Nun möchte dieser Kunde Ersatz. Rechtens oder nicht?
Es gibt 2 Möglichkeiten:
1. Man hat keine Links gekauft, dann hat man auch nichts zu befürchten.
2. Man hat Links gekauft, dann sollte man die Füße still halten, denn sonst zieht man nicht nur sich, sondern auch die anderen mit! Aber acuh die Tatsache, dass jetzt weniger Linkkauf betrieben wird, ist sicherlich ein Signal für Google, um evtl. Linknetzwerke aufzudecken!?
[...] Linkkauf-Penalty: Erpressung durch Google? [...]
Hallo. Da das Thema ja noch immer brennt, hab ich mal eine Infografik ins netz gestellt. Hier sind die Top-25 Gründe für eine Abstrafung (Linkkauf +24
)aufgeführt: http://tlc-marketing-blog.com/2012/08/22/abstrafung-durch-google-die-grunde-als-infografik/
Auf Ebay können sich wieder alle “Möchtegernseos” mit PR 8 und PR 10 Links eindecken. Die Kosten nur 30 bzw. 60€ . Nachdem der Verkäufer der Links genung Geld eingesammelt hat, fällt die Seite aber wieder auf PR0. Die Masche wird schon seit mehreren Jahren auf ebay gefahren, doch Ebay kümmert sich nicht drum. Was haltet ihr davon?
Einfluss/Google /Internet?
Google ist das Internet,also müssen sich Alle diesem Patriarch unterwerfen.
Der Rest darf ja immer noch bezahlen.
Es ist Wegelagerei im www