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Testbericht: OceanWP im Test inkl. Mega-Tutorial

OceanWP ist mit über 5 Mio. Downloads und 700.000 Installationen eines der beliebtesten WordPress-Themes auf dem Markt. Das Theme ist kostenlos, kann aber durch Aktivierung von kostenpflichtigen Premium-Plugins zu einem vollständigen Premium-Theme aufgewertet werden.

Damit tritt es in direkte Konkurrenz zu den aktuellen Favoriten Kadence und Blocksy. Wir haben das Theme auf Herz und Nieren geprüft und unser Beispielprojekt (Skatedogz Skateboardschule) damit umgesetzt. Dieser Erfahrungsbericht enthüllt, ob es einen neuen Favoriten gibt oder ob du vielleicht besser bei Kadence oder Blocksy bleiben solltest.

Wie immer zeigt unser Mega-Tutorial das Theme bei der Umsetzung unseres Beispielprojekts. Viele Themes sehen oberflächlich schick aus, verursachen bei der täglichen Arbeit so viele Kopfschmerzen, dass die Suche nach dem nächsten Theme vor Vorne beginnt. Daher sind wir bei unseren Tests sehr kritisch. Nur so ist es möglich, Unzulänglichkeiten zu entdecken.

Die Möglichkeit eine komplette Demo-Webseite inklusive aller lizensierten Fotos und Illustrationen zu importieren und sofort damit online gehen zu können, ist wirklich einzigartig! In der Praxis ändert man natürlich einige Bilder und Texte, aber man braucht keine Angst mehr vor Abmahnungen wegen Platzhalter-Bildern zu haben! So schnell habe ich noch nie eine professionelle Webseite gebaut!

Die wichtigsten Features im Überblick

OceanWP liefert bereits in Free-Version viele interessante Features.

oceanwp free extensions Testbericht: OceanWP im Test inkl. Mega-Tutorial

Es gibt insgesamt sieben kostenlose Erweiterungen.

  1. Stick Anything erlaubt das „Festkleben“ von Elementen im Viewport, etwa von Navigationselementen in der Sidebar.
  2. Modal Window liefert Popup-Fenster mit beliebigen Inhalten, zum Beispiel für Formulare.
  3. Post Slider präsentiert Beiträge als Slider.
  4. Custom Sidebar erstellt beliebig viele Sidebars für eigene Widgets.
  5. Product Share bietet Social Sharing-Buttons für Produktseiten.
  6. Social Sharing bietet Social Sharing-Buttons für Beiträge.
  7. Ocean Extra ist besonders interessant. Es beinhaltet viele, kleine, teils wichtige Einzelfeatures, wie Meta Boxes, Layout/Sidebar je nach Beitrag/Seite ändern, Abstände regulieren, Titel an-/abschalten, individuelle Titel, Untertitel, Styling des Titels, Bildergalerie, Demo-Installation u. v. m.

Außerdem spendiert OceanWP 15 kostenlose Demos in der Free-Version.

oceanwp builder compat Testbericht: OceanWP im Test inkl. Mega-Tutorial

OceanWP ist zwar mit vielen Buildern kompatibel, der Favorit scheint jedoch Elementor zu sein. Elementor haben wir auch im Mega-Tutorial verwendet. Einige Erweiterungen sind nur mit Elementor kompatibel und nur für Elementor gibt es eine ganze Reihe Content-Module.

Premium-Features

Die Premium-Version von OceanWP beinhaltet viele Pro-Erweiterungen.

oceanwp pro extensions Testbericht: OceanWP im Test inkl. Mega-Tutorial
  1. Full Screen: Scrolleffekte von einer Sektion zur nächsten.
  2. Cookie Notice: Zeigt eine einfache Cookienotiz an, die nicht ausreichend ist. Lieber ein ordentliches Cookie-Plugin aus unserer Empfehlungsliste auswählen.
  3. Popup Login: Ein Anmeldepopup für eine individualisierte Anmeldebox.
  4. Instagram: Einbinden von Instagram-Feeds.
  5. White Label: Entfernt alle Hinweise auf OceanWP.
  6. Portfolio: Eine Bildergalerie mit Beschreibungstext (eigener Contenttyp).
  7. Woo Popup: Fenster mit Hinweis „In den Warenkorb gelegt – weiter shoppen?“
  8. Sticky Header/Footer: Umfangreiches Modul zum Anpassen des Scrolleffektes des Headers.
  9. Ocean Hooks: Inhalte an fast allen möglichen Stellen im Theme platzieren. Rollenbasiert und mit konditioneller Logik.
  10. Side Panel: Extra Seitenbereich, der nur auf Klick öffnet.
  11. Footer Callout: Call-to-Action für den Fußbereich der Seite.
  12. Elementor Widgets: 43 Contentmodule exklusiv für Elementor.

Die Elementor-Widgets verdienen einen besonderen Hinweis. Die Anzahl und Qualität sind so hoch, dass eine Lizenzierung von Elementor Pro für viele Anwender nicht notwendig sein sollte. Für den Preis von OceanWP gibt es nicht nur das Theme selbst, sondern einen fast gleichwertigen Ersatz für Elementor Pro.

Website-Demos

Neben 15 kostenlosen Startervorlagen gibt es 210 Pro-Demos.

oceanwp demos Testbericht: OceanWP im Test inkl. Mega-Tutorial

Flaticon & Freepik

Besonders interessant für Liebhaber von großen Bilddatenbanken ist der Zugriff auf die Royalty-Free Bilder von Freepik und Flaticon. OceanWP integriert die Dienste direkt unter „Medien ⭢ Browse Ocean Images“.

oceanwp freepik Testbericht: OceanWP im Test inkl. Mega-Tutorial

Zuerst nach einem Bild suchen und mit einem Klick speichert OceanWP das gewählte Bild automatisch unter Medien. Komfortabler geht es kaum.

Freepik hat neben Millionen von Stockfotos auch Vektoren und Icon-Packs.

oceanwp flaticon Testbericht: OceanWP im Test inkl. Mega-Tutorial

Flaticon gehört zu Freekpik.

oceanwp-freepik-numbers

Da ist für jeden Geschmack und Anwendungsfall etwas dabei.

Die Features der Premiumversion überzeugen. Vor allem die integrierte Bilderdatenbank dürfte vielen Nutzern gefallen. Dies ist im aktuellen Thememarkt (bisher) einzigartig.

Installation und Einrichtung von OceanWP

Die Lizenzierung ging schnell: Installation des Themes geschieht direkt aus dem Markt. Premiumplugins müssen leider einzeln installiert werden. Das kostet gut und gerne eine Viertelstunde Zeit. Stattdessen wäre es gut, falls alle Plugins bereits im Hauptpaket enthalten wären und der Nutzer sie nur noch im Backend freischalten muss.

Nach der Installation findet sich im Backend das „Theme Panel“.

oceanwp-theme-panel

Darüber lassen sich Features an- und abschalten, zum Beispiel Customizer-Optionen, JS-Module, Gutenberg-Blöcke etc.

Um alle Features im Theme nutzbar zu machen, braucht es noch Elementor oder einen anderen Editor. Wir haben uns für Elementor entschieden, weil OceanWP-Premium ein großes Erweiterungspaket für diesen Builder bereitstellt.

oceanwp elementor module 1 Testbericht: OceanWP im Test inkl. Mega-Tutorial

Die Liste der OceanWP-Elementor-Module ist lang. Die Module sind als Alternative oder Ergänzung zu Elementor Pro gedacht. Im Video benutze ich viele dieser Contentmodule.

Nach der Einrichtung ging es ans Eingemachte.

Erfahrungsbericht OceanWP

So sieht die fertige Skatedogz-Startseite aus.

oceanwp skatedogz Testbericht: OceanWP im Test inkl. Mega-Tutorial

Insgesamt gab es keine großen Probleme bei der Umsetzung der Beispiel-Website. Es ging alles sehr flott und und einfach. Auch wenn vielleicht nicht ganz so flott und einfach, wie bei Kadence. Insgesamt gab es aber weniger „Problemchen“ bei OceanWP als bei Blocksy.

Vor- und Nachteile bei OceanWP

OceanWP bietet leider keinen Formulareditor. Das ist natürlich kein Problem, wenn du dir eine Formular-Plugin aus unserer Liste aussuchst. Kadence hat einen Formulareditor (und Builder) eingebaut, ist aber auch deutlich teurer.

Die Header- und Footer-Editoren im Customizer sind etwas weniger intuitiv, als bei anderen Themes. Die bieten in der Regel einen Spalteneditor, in dem sich Logo, Navigation, Suchicon etc. leicht anordnen lassen. OceanWP macht es etwas anders und versucht alles über Einstellungen zu regeln. Etwas ungewohnt, aber es gibt alle Features, die das Herz begehrt und wer etwas komplett Individuelles wünscht, kann einen Header/Footer einfach über das „Theme Panel ⭢ My Library“ erstellen und einbinden.

Von Vorteil ist die Möglichkeit Features an- und abschalten zu können.

oceanwp scripts Testbericht: OceanWP im Test inkl. Mega-Tutorial

Einfach ungenutzte Features deaktivieren und die Ladezeiten sollten so schneller werden. Nicht vergessen sicherzustellen, dass noch alles funktioniert.

Eine weitere Stärke von OceanWP sind die zahlreichen Starterpacks, die sich leicht installieren lassen. Bei über 200 davon findet sicher jeder was.

Es war mir tatsächlich nicht möglich, die Fontfarbe im Footer einzustellen, ohne eigenes CSS dafür anzulegen. Gleiches für die mittige Ausrichtung des Titels.

Insgesamt ging die Umsetzung der Beispiel-Website blitzschnell, wie du im Video sehen kannst.

Preise: Die Kosten bei OceanWP

oceanwp preise Testbericht: OceanWP im Test inkl. Mega-Tutorial

Empfehlenswert ist der Businesstarif. Hauptsächlich wegen der Integration von Freepik und Flaticon.

Fazit: Demo-Seiten einfach online stellen!

Die drei großen Stärken von OceanWP sind der Zugriff auf die Bilddatenbanken, die Elementor-Module und die zahlreichen Website-Demos. Bei der täglichen Arbeit mit dem Theme gibt es nach kurzer Eingewöhnung keine Hürden. Der Preis ist sehr attraktiv. Die Business-Version ist sogar günstiger als das Abo bei Freepik selbst! Wer viele Bilder braucht, für den ist das alleine ein ausschlaggebendes Kaufargument. Das Theme mit seinen Premium-Features gibt es sozusagen kostenlos dazu.

Die Möglichkeit eine komplette Demo-Webseite inklusive aller lizensierten Fotos und Illustrationen zu importieren und sofort damit online gehen zu können, ist wirklich einzigartig! In der Praxis ändert man natürlich einige Bilder und Texte, aber man braucht keine Angst mehr vor Abmahnungen wegen Platzhalter-Bildern zu haben! So schnell habe ich noch nie eine professionelle Webseite gebaut!

Jedes Theme hat vor und Nachteile. Letztendlich kommt es wirklich darauf an, mit welchem Theme die Arbeit am schnellsten und komfortabelsten umgesetzt ist. Für mich ist das immer noch Kadence. Aber da bekomme ich keine Bilder dazu. Ich liebe kostenlose Bilder, also wird mir nichts anderes übrig bleiben, als Kadence UND OceanWP zu lizenzieren 🙂

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