Das beste WordPress-Hosting – WP-Hoster im Vergleich

In meiner Artikelserie über WordPress habe ich bereits über Plugins und Themes geschrieben und habe mich nun intensiv über Monate dem sehr spannenden Thema WordPress-Hosting und Webspace-Anbieter beschäftigt. Ich habe mittlerweile fast alle WordPress-Hoster selbst getestet und stelle Dir meine Erkenntnisse nun in diesem umfassenden Vergleich mit allen Vor- und Nachteilen vor.

Zu Beginn bekommst Du meine persönlichen Empfehlungen aus den gemachten Erfahrungen. Diese sind nach Seitentyp unterschiedlich ausgefallen, den es gibt nicht DEN RICHTIGEN WORDPRESS HOSTER für jeden Kunden! Schau einfach, was am besten zu Deinem Fall passt, dann wirst Du mit Sicherheit den perfekten Hoster für DICH finden! ❤

1. WordPress Hosting für Anfänger und kleine Webseiten

Empfehlenswertes Hosting für kleine Webseiten:

2. WordPress Hosting für Unternehmenswebseiten

Empfehlenswertes Hosting für Unternehmens-Webseiten:

3. WordPress Hosting für große Seiten und Onlineshops mit WooCommerce

Empfehlenswert für große und trafficstarke Webseiten:

4. WordPress Hosting für Entwickler und Affiliates mit vielen Seiten

Wenn Du technisch fit bist und mehrere Domains und WordPress-Instanzen Dein Eigen nennst, solltest Du bei All-Inkl. gut aufgehoben sein. Sind beides keine Managed WP-Hoster, aber das brauchst Du wahrscheinlich garnicht, oder?

  • All-Inkl. Paket Premium oder Business *Preis-Leistungs-Tipp*
    Hier bekommt man im Premium für 9,95 EUR monatlich ein echt krasses Paket, denn es sind auch bereits die Kosten für 10 Domains inklusive! Alleine das kostet woanders mind. 10 EUR monatlich  (Darin enthalten sind die Endungen .de, .com, .at, .be, .biz, .ch, .dk, .eu, .es, .in, .info, .it, .li, .mobi, name, .net, .nl, .org, .us, .ws). Dazu gibt es dann 250 GB Speicherplatz, Traffic FLAT, 50 MySQL Datenbanken, 50 CronJobs, Let’s Encrypt-SSL-Zertifikate und eine wirklich kompetente 24 h Hotline. Beim Business Paket ist dann noch mehr Leistung und satte 20 Domains dabei!

Die Anbieter im Vergleich

Ob man eine gute Wahl getroffen hat, zeigt sich beim Thema Hosting in der Regel erst nach etlichen Monaten. Denn der Server soll ja nicht nur am Anfang schnell sein, sondern auf Dauer flott und stabil bleiben. Daher habe ich mich dazu entschieden, Testinstallationen durchführen und einen direkten PageSpeed-Vergleich mit meinem aktuellen Hosting durchführen.

Grundsätzlich gibt es unzählige Hoster, die die Mindestvoraussetzungen von WordPress an einen Webspace erfüllen:

  • PHP-Version 7.3 oder höher.
  • MySQL-Version 5.6 oder höher ODER MariaDB-Version 10.1 oder höher.
  • HTTPS-Unterstützung

Das ist tatsächlich schon alles. Das Entwicklungsteam von WordPress empfiehlt Apache oder Nginx als Server zum Betrieb von WordPress, aber jeder Server mit Unterstützung für PHP und MySQL wird ausreichen. Dennoch kann nicht jede mögliche Umgebung getestet werden. Falls Du Dich über die PHP-Version 7.3 wunderst: WordPress funktioniert auch mit PHP 5.6.20+ und MySQL 5.0+, aber diese Versionen werden nicht mehr gepflegt und können potentielle Sicherheitsrisiken für deine Website darstellen.

Von Hostingpaketen für ein paar Euros pro Monat bis hin zu mehreren Hundert Euro für große Server ist der Markt unglaublich vielfältig und die Auswahl dementsprechend schwer. Meine Empfehlungen richten sich daher an alle, die sich nicht als Experten für Hosting begreifen und sich auch nicht im Detail damit auseinandersetzen wollen, sondern sich einfach ein gut funktionierendes Hosting für die WordPress-Website wünschen.

Nun aber los. So findest Du das richtige WordPress-Hosting für Dich:

Was macht gutes Hosting aus?

Ein gutes Hosting ist quasi unsichtbar, denn es funktioniert unauffällig und gut ist. Ich muss mich nicht damit beschäftigen, solange alles läuft. Wenn ein Hoster auffällt, dann doch meist eher negativ. Wenn etwas schiefgeht, was natürlich immer passieren kann, z. B. eine Festplatte geht kaputt oder sonstige Probleme technischer Natur treten auf, dann kann ein Hoster durch guten Support und schnelle Reaktionszeiten punkten. Wenn die Ladezeiten schlecht werden, der Server nicht durchgehend erreichbar ist oder sich Ausfälle häufen, kann ein schlechter Hoster nicht nur Nerven, sondern auch gutes Geld kosten. Außerdem sollte man das Thema Datensicherheit und Datenschutz nicht vernachlässigen, da kann der falsche Hoster oder ein unprofessioneller Umgang schnell mal massive Schäden nach sich ziehen.

Hosting ist ein Hygienefaktor.

Ebenso ist das Thema Backups und Sicherheit extrem wichtig! Darauf sollte ein guter Hoster vorbereitet sein:

  • Im Rechenzentrum eine WAF einsetzen, um Angriffe zu blockieren, bevor sie überhaupt den Server erreichen und eine DDoS-Abwehr besitzen.
  • Das Betriebssystem und den Linux Kernel zügig aktualisieren. Sichere Passwörter erzwingen, unnötige Ports dicht machen, regelmäßig nach Malware, Schadsoftware und Viren scannen.
  • Eine Firewall auf dem Server einsetzen, Unsichere Module wie z.B. mod_perl entfernen. Nicht benötige Login-Methoden deaktivieren (z.B. SSH auf Shared Hosting).
  • Im WordPress selbst sollten die Dateirechte restriktiv gesetzt werden und sowohl das CMS, als auch Plugins und Themes unmittelbar aktualisieren. Sichere Passwörter verstehen sich hoffentlich von Selbst. Multi-Factor-Authentication wäre natürlich noch besser.

Was darf bzw. muss Hosting kosten?

Ein gutes Hosting gibt es ab 9,95 EUR im Monat. Im Durchschnitt sollte eine WordPress-Instanz etwa 20 EUR kosten, größere Webseiten auch gerne 50 EUR aufwärts.

In Sachen Budget kommt es natürlich darauf an, ob ich einen kleinen Blog, eine private Homepage betreibe oder mehrere Projekte, eine High-Traffic-Seite mit fünf-, sechs- oder gar siebenstelligen Trafficzahlen. Bei einer größeren Website ist natürlich eine verbesserte Anbindung ebenso wichtig wie ausreichend schneller Speicherplatz (auf SSDs / NVMe) ausreichend Arbeitsspeicher (achtet z.B. auch auf das PHP-Memorylimit). Auch sollten bei intensiv genutzten Websites, an denen mehrere Redakteure parallel arbeiten, häufiger Backups gefahren werden als bei einem Mini-Blog, der kaum neue Inhalte und Veränderung erfährt. Zuletzt ist das Thema Sicherheit extrem wichtig, denn WordPress ist – aufgrund der großen Verbreitung – ein beliebtes Ziel von Hackern und Bots, die automatisiert Schwachstellen und bekannte Sicherheitslücken ausnutzen. Wie ihr Euer WordPress sicher, schnell und zuverlässig machen könnt, werde ich in Kürze ebenfalls hier auf search-one.de erklären. Es gibt viele unterschiedliche Ansätze, aber ist der günstigste Webhoster der Richtige für Dich? Es gilt:

Kein Hoster kann zaubern. Die kochen alle nur mit Wasser!

Die Kosten für Server und Rechenzentren sind mehr oder weniger für alle gleich. Klar haben die großen Anbieter gewisse Synergien, aber die kleinen können dafür oftmals mit besserem Support oder maßgeschneiderten Lösungen punkten.

Mehr Leistung kostet eben auch mehr Geld. Ebenso Zuverlässigkeit, Sicherheit und Support.

Zugegeben, es fühlt sich irgendwie krass an, 200 EUR und aufwärts für das Hosting einer einzelnen Website auszugeben. Das ist viel mehr, als man für seinen DSL- oder Handyvertrag im Monat zu zahlen bereit wäre. Aber es ist auch klar: Wer so ein kostspieliges Paket braucht, hat eben auch viel Traffic zu stemmen mit einem echten Geschäft dahinter und demzufolge Einnahmen und ist in der Regel froh, sich nicht weiter mit dem Thema Hosting im Tagesgeschäft auseinandersetzen zu müssen.

Es sei auch gesagt, dass das, was Hosting (neben der Hardware) teuer macht, eindeutig der Support ist! Wenn ich also als Hoster lauter Kunden habe, die wissen, was sie tun, und nur ab und zu mal eine Kleinigkeit benötigen, kann ich natürlich ganz anders kalkulieren als bei technisch nicht so versierten Kunden, die permanent Fragen haben oder Unterstützung brauchen und eventuell besser bei einer Agentur oder einem Webentwickler aufgehoben wären. Na ja, und dann gibt es noch diese Agenturen und Webentwickler, die glauben sie kennen sich aus … und die machen dann den meisten Support-Aufwand. Große Anbieter versuchen viel über die Website abzufangen oder betreiben gigantische Callcenter mit Leuten, die manchmal weniger Ahnung haben als man selbst. Dann doch lieber zu einem Hoster gehen, bei dem man es auch mal direkt mit einem fähigen Sysadmin oder vielleicht sogar dem Inhaber zu tun hat, und unter Umständen ein zwei Euro mehr im Monat ausgeben – meine Meinung.

Ihr merkt also schon: Es gibt nicht DEN EINEN RICHTIGEN HOSTER FÜR ALLE!

Daher habe ich mich für eine möglichst transparente Darstellung der Anbieter und ihrer Tarife und Leistungen, mit den jeweiligen Vor- und Nachteilen aus meiner Sicht und einer Empfehlung nach Webseiten-Größe am Ende dieses Artikels entschieden.

Dank Plesks WordPress Toolkit bieten viele WordPress-Hoster mittlerweile ein integriertes zentrales Management, ohne dass man selbst InfiniteWP oder andere Dienste nutzen müsste und ermöglichen mittels Staging und Sync zwischen Live-Website und Entwicklungsumgebung(en) hin und her zu synchronisieren. Dazu kommen noch automatische Backups, Updates, sowohl für den WP-Core als auch für Plugins und Hilfe bei Sicherheitsfragen und Unterstützung bei der Verbesserung von Ladezeiten. Übrigens, solchen Marketing-Bullshit wie kostenlose SSL-Zertifikate und Traffic-Flat erspare ich Euch an dieser Stelle ebenso wie WordPress-1-Klick-Installationen, denn seien wir mal ehrlich: Wer in Zeiten von Let’s encrypt kein HTTP/2 & SSL for free anbietet, sollte keine Kunden mehr haben!

Managed WordPress-Hoster

Bei den sogenannten Managed WordPress-Hostings handelt es sich im Grunde auch um ganz normale Hoster, die sich auf den Betrieb von Websites auf Basis von WordPress spezialisiert haben. Daher ist deren Stack voll auf WordPress ausgerichtet und optimiert. So kennen ich die Mitarbeiter (hoffentlich) auch selbst gut mit WordPress und dessen Tücken aus und können bei Pagespeed-Problemen oder der Plugin-Auswahl behilflich sein.

Für wen ist ein echtes Managed WordPress-Hosting sinnvoll?

Ich würde Euch zu einem Managed WordPress-Hosting raten, wenn Ihr Euch selbst nicht mit Updates, Security, Backups oder Performance auseinandersetzen wollt bzw. Websites für Kunden erstellt, aber nicht selbst hosten möchtet.

Jeder KMU, der eine Website auf WordPress-Basis hat, ist aus meiner Sicht bei einem reinen WP-Hoster am besten aufgehoben. Auch wenn Ihr einen Shop auf WordPress-Basis betreibt, euch aber nicht um die Technik dahinter kümmern wollt, oder eine High-Traffic-Website mit WordPress betreibt, ist ein Managed WordPress-Hosting eine echte Überlegung wert.


raidboxes

raidboxes managed WordPress-HostingDen Anfang macht mit raidboxes ein bekannter Spezialist im Bereich Managed WordPress-Hosting. raidboxes wurde 2014 in Deutschland gegründet und hatte schon vor dem WordPress Toolkit in Plesk eine eigene zentrale Verwaltungssoftware inkl. Staging-Lösung für WordPress entwickelt, die sehr zuverlässig und solide funktioniert. Als Entwickler lassen sich Vorlagen für neue WordPress-Seiten anlegen und damit sehr schnell neue Webseiten klonen und anschließend anpassen.

Die Tarife bei raidboxes

Die Tarife sind meines Erachtens sehr sinnvoll, nämlich nach Besuchern bzw. Seitenaufrufen im Monat, gestaffelt:

Los geht es mit dem kleinsten Paket (das man etwas versteckt als MINI-Tarif für kleine WordPress-Projekte findet) für 9 EUR im Monat. Bereits im Mini-Tarif sind 128 MB dedizierter PHP-Speicher und 2 GB SSD-Speicherplatz sowie ein automatische WordPress-Core-Updates und Backups jede Nacht enthalten. Die größeren Tarife reichen von Starter mit 2 GB RAM und 50.000 Besuchern im Monat bzw. 500 Besuchern pro Minute für 15 EUR oder inkl. automatischen Plugin- & Theme-Updates als Fully Managed für 30 EUR im Monat. Diese Tarife kann man 14 Tage unverbindlich und kostenlos testen.

Betreibt man einen Shop und ist somit auf das Paket Pro mit WooCommerce-Unterstützung angewiesen, geht es bei 50 EUR im Monat los plus weiteren 15 EUR für automatische Plugin- & Theme-Updates. Darin sind dann allerdings auch schon 4 GB RAM und 2 virtuelle CPU-Kerne reserviert. Diese Konfiguration soll 100.000 Besucher im Monat bzw. 1.750 Seitenaufrufe pro Minute vertragen. Darüber kommen mit bis zu 200.000 Besuchern und 4.000 Seitenaufrufen pro Minute der Tarif Pro XL ab 100 EUR, die High-Traffic-Tarife Business für 150 EUR (bis 300.000 Besucher) und Business XL für 200 EUR (bis 400.000 Besucher) sowie Business XXL als Spitzentarif für maximal 600.000 Besucher im Monat und 12.000 Seitenaufrufe pro Minute mit 32 GB RAM und 12 reservierten CPU-Kernen für stolze 300 EUR. Diese Tarife kann man immerhin noch 4 Tage unverbindlich und kostenlos testen.

raidboxes-wordpress-hosting-tarife

Domains sind nicht im Preis enthalten und kosten zwischen 1 EUR für eine .de-Domain über 1,25 EUR für .com bis zu 1,65 EUR für .net .org .biz etc. im Monat. Wer vor dem Umzug Angst hat – raidboxes bietet einen kostenlosen Umzugsservice. Das hat in meinem Test wirklich hervorragend funktioniert. raidboxes hatte bei meinem Testlauf für den Umzug das kostenlose Migrate Guru verwendet, bietet mittlerweile jedoch ein eigenes Migrations Plugin an (wahrscheinlich Whitelabeled).

Die Technik bei raidboxes

In Sachen Technik setzt raidboxes voll auf NGINX als Webserver mit integriertem Caching über NGINX und PHP-OPcache. Als PHP-Versionen stehen PHP 5.6 bis 7.3 zur Verfügung. HTTP/2 ist natürlich ebenso inklusive wie Brotli und gzip. raidboxes bietet außerdem einen integrierten Hacker- bzw. Malware-Schutz an, d. h. der Webspace wird regelmäßig auf Viren- und Malware gescannt und man erhält bei einem Befall sofort eine Benachrichtigung. Der Support ist jeden Tag in der Zeit von 8 bis 22 Uhr erreichbar und antwortet laut meinen Bekannten und Kollegen stets kompetent und freundlich innerhalb weniger Minuten.

Speedtest bei raidboxes

Im direkten Vergleich mit meinem aktuellen Hosting (mit deaktiviertem CloudFlare) konnte die Kopie von search-one.de bei raidboxes tatsächlich schneller geladen werden:

Der First Contentful Paint lag 0,6s niedriger, die Time to Interactive 0,3s und First Meaningful Paint sogar eine ganze Sekunde. Nicht schlecht dafür, dass es sich um die selbe Seite handelt.

Mein Fazit zu raidboxes

Sehr empfehlenswert!

Also ich würde raidboxes als Premium-WP-Hoster beschreiben. Nicht billig, aber sehr gut und aus Deutschland. Wer also seine Ruhe haben will und sich um nichts kümmern möchte, ist bei einem echten Managed WordPress-Hoster aus meiner Sicht am besten aufgehoben. Für ein paar kleine Blogs sind die Tarife natürlich zu teuer, aber wer ernsthafte Websites mit Traffic und Umsatz betreibt und die Schnauze voll von Serveradministration hat, sollte sich durchaus überlegen zu raidboxes zu wechseln.


WP Engine

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Bei WP Engine handelt es sich um ein echtes WordPress-Schwergewicht in den USA! Das Unternehmen wurde bereits 2010 mit dem klaren Fokus auf WordPress-Cloud-Hosting gegründet. Der größte reine WordPress-Hosting-Anbieter hat mittlerweile nicht nur das beliebte Genesis Framework übernommen, sondern auch gleich noch dessen Anbieter StudioPress samt 200.000 Kunden und sämtlichen Themes und im Oktober 2018 auch noch Array Themes und Atomic Blocks, einem Spezialisten für flexible Themes für Gutenberg.

Tarife bei WP Engine

Los geht es bei WP Engine im STARTUPTarif zum Start einer kleinen Website oder eines Blogs für 35 USD im Monat. Dabei sind eine WordPress-Instanz enthalten, 10 GB Speicherplatz und 50 GB Traffic im Monat. Die Leistung soll für etwa 25.000 Besuche im Monat reichen. Wer mehr Traffic hat, bekommt im GROWTHTarif 5 WP-Instanzen mit 20 GB Speicher und insgesamt maximal 100.000 Besuchern im Monat für 115 USD. Eine richtig trafficstarke Seite oder eben 15 einzelne WordPress-Instanzen mit maximal 400.000 Besuchern im Monat und 30 GB Speicher gibt es für 290 USD im Monat.

wp-engine-managed-wordpress-hosting-tarife

Jeder Tarif hat isolierte Dev-, Stage-, Prod-Umgebungen, also die Möglichkeit, auf einer Entwicklungsumgebung neue Dinge zu programmieren, dann auf einer Staging-Umgebung sauber zu testen und anschließend auf die Produktiv-Umgebung, also die Live-Seite, zu überspielen. Sehr komfortabel.

Was richtig cool ist: Durch die Übernahmen des Unternehmens sind das Genesis Framework und alle (derzeit) 35 StudioPress-Themes im WP-Engine-Tarif enthalten. Dieses Framework habe ich auch in meinem Artikel Die besten WordPress Themes vorgestellt.

Die Technik bei WP Engine

Die Technik von WP Engine ist wirklich State of the Art. Webserver machen NGINX das Hosting natürlich PHP-7-fähig inkl. HTTP/2 und setzen auf den hauseigenen EverCache (Es kommt eine Kombination aus Memcached mit mcrouter und dem Varnish Cache zum Einsatz). Als Speichersystem hat WP Engine ein eigenes LargeFS (auf Gluster-Basis) entwickelt, das quasi unbegrenzten Speicherplatz auf Amazon S3 anbieten kann. Inklusive ist in allen Tarifen die Nutzung des weltweiten Content Delivery Networks (CDN). Obwohl WP Engine aus den USA kommt, kann man beispielsweise Frankfurt als Datencenter-Standort für die eigene Website auswählen.

In Sachen Sicherheit bietet WP Engine tägliche Backups und automatische WordPress-Updates. Ein eigenes System über AppArmor kann bösartiges Verhalten und Bedrohungen dynamisch erkennen und blockieren.

Nicht erlaubte Plugins

WP Engine hat als ‘echter Managed WP Hoster’ eine Liste nicht erlaubter Plugins, die die Stabilität des Systems gefährden oder zu ungewünschtem Verhalten führen kann. Diese vollständige Liste verbotener Plugins findet ihr unter: https://wpengine.com/de/support/disallowed-plugins/

Laut WP Engine funktionieren die meisten Caching Plugins nicht mit deren eigener Caching Lösung. Daher werden Plugins wie WP Super Cache, WP File Cache, W3 Total Cache, WordFence, etc. automatisch deaktiviert. Ebenso werden Backup-Plugins deaktiviert, da diese in der Tat sehr ineffizient sind und WP Engine ohnehin jede Nacht Backups anfertigt. Darunter sind beispielsweise WP DB Backup, WP DB Manager, BackupWordPress und VersionPress. Was mich ein wenig erstaunt hat sind Plugins wie SEO Auto Links und Related Posts Plugins. Die machen natürlich ein wenig mehr Datenbank-Last, aber ich nutze einige davon sehr gerne und möchte ehrlich gesagt nicht darauf verzichten. Daher ist WP Engine für viele Projekte leider ein No-Go.

Mein Fazit zu WP Engine

Ich halte WP Engine für einen sehr guten Managed WordPress Hoster, der allerdings für die Stabilität des Systems einige harte Einschränkungen mit sich bringt. Der Telefon-Support und der Chat-Support sind rund um die Uhr erreichbar und sehr kompetent. Für wirklich trafficreiche Websites hat WP Engine als Gesamtpaket aus meiner Sicht ein hervorragendes Preis-Leistungs-Verhältnis. Wer mit den verbotenen Plugins leben kann, bzw. ohne diese, kann hier durchaus sinnvoll hosten.

Wichtig: In Sachen DSGVO und Auftragsdatenverarbeitungsvertrag (was für ein Wort!) bietet WP Engine alle notwendigen Unterlagen an und ist daher uneingeschränkt zu empfehlen.


HostPress

hostpress WordPress-Hosting

Dass es sich bei HostPress, das 2016 in Deutschland gegründet wurde, um einen reinen WordPress-Hoster handelt, merkt man direkt beim Namen und der WP-typischen CamelCase-Schreibweise. In einem Video-Interview mit dem Gründer erfährt man noch ein bisschen mehr über das Unternehmen – macht wirklich einen guten Eindruck.

Auch hier handelt es sich um echtes Managed WordPress-Hosting, d. h. man kümmert sich um den WordPress-Core, die installierten Plugins und Templates. Die automatischen Updates erfolgen bei bekannten Sicherheitslücken durch die Mitarbeiter von HostPress. Natürlich kann man alle Instanzen zentral verwalten und manuelle Updates über das WordPress Toolkit von Plesk fahren.

Die Tarifstruktur bei HostPress ist relativ einfach. Es gibt einen StarterTarif mit einer WordPress-Instanz und 5 GB Speicherplatz für 30 EUR im Monat, der laut HostPress für Seiten bis 50.000 Besucher monatlich geeignet ist.

Die Tarife Business und Enterprise sind dann schon eine ganze Ecke leistungsfähiger: Bei Business lassen sich für 100 EUR im Monat 10 WordPress-Instanzen parallel betreiben, allerdings stehen dafür insgesamt nur 20 GB Speicherplatz (auf SSDs) zur Verfügung, und der Tarif soll bis 200.000 Besucher monatlich gut wegstecken. Im EnterpriseTarif für 250 EUR im Monat kann man dann beliebig viele Instanzen installieren, limitiert wird man quasi nur durch die 100 GB Speicherplatz und die Leistungsfähigkeit für ca. 500.000 monatliche Besucher:

hostpress WordPress-Hosting tarife

Domains kosten jeweils 18 EUR im Jahr (.de / .com / .net / .org / .info / .biz / .eu – weitere auf Anfrage). Auch HostPress bietet Neukunden einen kostenlosen Umzugsservice an, um die Wechselhürde zu senken und für den Kunden möglichst reibungslos zu gestalten.

Die Technik bei HostPress

HostPress stellt jeder Instanz dedizierte Serverressourcen in einem Hochverfügbarkeits-Cluster zur Verfügung. Alle Seiten werden komplett auf SSDs gehostet und mittels NGINX, HTTP/2 und PHP 5.6 – 7.2 inkl. OPcache und MySQL 5.7 betrieben.

Der eigens entwickelte Rocket Cache ist im Grunde ein NGINX-Microcache mit 5 Sekunden Ablaufzeit plus ein Pagespeed-Plugin für das Kombinieren und Minifizieren von CSS, JS und HTML, GZIP, dem Setzen von Expire Dates im HTTP-Header, Lazy Loading, dem Entfernen von Query Strings von statischen Ressourcen und einem eigenen Cache für Mobilgeräte sowie Datenbankoptimierungstools. Nichts, was es nicht bei einem guten WordPress-Pagespeed-Plugin auch gibt. HostPress bewirbt das System damit, dass es Lastspitzen abfangen und bis zu 80 Mio. Hits pro Tag vertragen soll.

HostPress hat zusätzlich noch ein paar nette Funktionen integriert, die quasi einem CDN ähneln, beispielsweise eine Bruteforce und DDoS-Protection sowie eine Web Application Firewall. Eine WAF setze ich bei meinem Hosting ebenfalls ein und halte die Filterung des Traffics mittels ModSecurity für eine wirklich gute Sache. Viele automatisierte Anfragen, die bestimmte Sicherheitslücken ausnutzen, werden somit bereits auf WAF-Ebene herausgefiltert und erreichen erst gar nicht den Webserver. In Sachen Sicherheit gibt es noch einen Outbound-Spam-Protector, der dafür sorgt, dass kein Spam über das WordPress versendet werden kann. Das integrierte Malware-Scanning und -Patching sorgt dafür, dass Schadsoftware erkannt wird und verschiebt die betroffenen Dateien in eine Quarantäne.

Mein Fazit zu HostPress

HostPress setzt im Grunde auf einen identischen Stack, wie ich ihn auch im Einsatz habe. Plesk und das WordPress Toolkit ermöglichen eine komfortable Verwaltung inkl. Staging und Sync. Flotter und moderner Webserver NGINX mit PHP 7.x, OPCache und Microcache für eine gute Performance und deren WAF und CDN-Funktionen für zusätzliche Sicherheit. Alles in allem ein rundes Paket aus Deutschland mit ausgezeichnetem Support. Definitiv eine Empfehlung! 


Kinsta

Kinsta managed WordPress-Hosting

Kinsta wurde 2013 als reine WordPress-Hosting-Plattform gegründet. Das Team besteht aus erfahrenen WordPress-Entwicklern, die das beste WordPress-Hosting bauen wollten, das es auf dem Markt gibt. Und das merkt man auch! Daher hat Kinsta im Gegensatz zu vielen anderen Hostern auch kein Cpanel oder Plesk im Einsatz, sondern eine eigene Website-Verwaltung. Diese bietet im Grunde dieselben Funktionen, wie das Anlegen neuer Webseiten, Erstellen von Staging-Servern, Klonen von WordPress-Instanzen, etc.

So sieht das Ganze aus

myKinsta Dashboard

Kinsta ist international aufgestellt, das Kernteam sitzt in London und Zürich, und der deutsche Markt wird erst seit Kurzem direkt adressiert. Daher ist der Support auf Englisch rund um die Uhr erreichbar, der Support in deutscher Sprache ist werktags zwischen 9:00 und 17:00 Uhr erreichbar. Bezahlt werden kann aktuell nur in US-Dollar, das Bezahlen mit Euro soll in Kürze angeboten werden.

Die Tarife von Kinsta

Wie Ihr schon in den Screenshots sehen könnt, hat Kinsta ein echt breites Angebot. Im Kern verbirgt sich dahinter aber immer dieselbe Leistung, jeweils in anderen Skalierungen. Los geht es mit dem StarterPaket bei 30 USD im Monat für eine WordPress-Installation mit bis zu 20.000 Besuchern im Monat und 5 GB SSD-Speicher. Etwas happig, aber immerhin ist die Nutzung des CDN bereits inklusive. Dann skaliert das Ganze nach oben, beispielsweise werden im Business-1-Paket für 5 WordPress-Instanzen und 15 GB SSD mit bis zu 100.000 Besuchern 100 USD monatlich fällig, im Highend-Bereich sind wir dann im Tarif Enterprise 1 schon bei 600 USD im Monat, allerdings verträgt das Paket dann auch 1.000.000 Besucher und bis zu 60 WordPress-Instanzen mit 80 GB SSD! Die SSDs sind aus meiner Sicht auch mehr als ausreichend, denn Backups und die Staging-Umgebungen werden nicht berechnet, sind also inklusive.

Natürlich gibt es auch hier kostenlose Webseiten-Migration. Domains können über den integrierten Premium-DNS-Service Amazon Route 53 verwaltet werden. Das globale Anycast-Netzwerk von Amazon sorgt dabei für minimale DNS-Latenzen.

Die Technik bei Kinsta

Was Kinsta von den anderen Hostern unterscheidet: Es ist ein echter Cloud-Hoster, denn man setzt hier vollständig auf die Google Cloud Platform. Dort hat man die Auswahl zwischen 19 globalen Rechenzentren und ist über den Premium-Tier (also die schnellste Anbindung) von Google angebunden. Besser geht es also nicht. Außerdem kann die Website so im Erfolgsfall problemlos mitwachsen und bekommt keine Probleme, wenn der Traffic mal durch die Decke geht!

Der Hosting-Stack ist ebenfalls State of the Art, also Nginx mit Full-Page-Caching, HTTP/2, PHP 7, LXD-Container (eine OpenSource-Docker-Alternative) und MariaDB. Jede Website läuft vollständig isoliert mit automatischer Skalierbarkeit und hoher Verfügbarkeit über die Google Cloud. Für ältere Scripte steht auch noch PHP 5.6 zur Verfügung oder man geht direkt auf 7, 7.1, 7.2 oder 7.3 – also bleibt kein Wunsch verwehrt. Als Upgrades kann Nginx als Reverse Proxy dazugeschaltet werden. Zusätzlich gibt es noch eine Partnerschaft mit KeyCDN, oder man wählt Cloudflare Railgun, Elastricsearch oder Redis als Zusatzpaket für jeweils 100 USD je Monat und Seite. In Sachen Sicherheit gibt es Hardware-Firewalls, automatische Backups und die DDoS-Erkennung der Cloud. Jede Website wird rund um die Uhr überwacht und alle 2 Minuten mit New Relic auf ihren Status überprüft.

Mein Fazit zu Kinsta

Das Hosting von Kinsta wäre wohl das Ergebnis, wenn sich ein paar WP-Nerds zusammensetzen und aus den besten Diensten und der besten Software ein High-End-WordPress-Hosting zusammensetzen würden. NGINX mit FullPage-Cache und dem Helper-Plugin auf der Google Cloud und vorgeschaltetem CDN ist schon wirklich eine feine Sache. Hier wird in jedem Bereich einfach die optimale Lösung gewählt, was das Paket insgesamt aus meiner Sicht unschlagbar macht. Die Preise von Kinsta halte ich angesichts der gebotenen Leistung für absolut fair. Richtig geil ist der kostenlose Hack-Bereinigungsservice von Kinsta, d.h. wenn Ihre Website gehackt wird, wird diese sofort von Kinsta wieder repariert!

In Sachen Datenschutz und DSGVO bietet kinsta einen eigenen Artikel an und das GDPR, also die englische Übersetzung der DSGVO, wird explizit in deren Datenschutzerklärung angesprochen. Wie es mit einem Auftragsdatenverarbeitungsvertrag *LOL* aussieht, versuche ich noch herauszufinden.


Savvii

savvii managed WordPress-Hosting

Mit Savvii kommen wir schon zum letzten reinen WordPress-Hoster in meinem Vergleich. Denn Savvii war der erste Managed-WordPress-Hosting-Provider in Europa. Das niederländische Unternehmen hat sich bereits im Jahr 2013 auf WordPress als CMS spezialisiert. Nach eigenen Angaben hat der Dienst heute Hunderte von Kunden und hostet Tausende von Websites. In allen Paketen sind automatische Updates für Core- und Plugin-Updates enthalten. Die Mitarbeiter von Savvii führen die Updates durch und überprüfen sogar, ob die Website danach noch läuft. Geht etwas schief, wird das letzte Backup, das vor dem Update erstellt wurde, wiederhergestellt und man erhält eine Benachrichtigung. Eine Funktion, die man als Plesk-Smart-Update ebenfalls im WordPress ToolKit verwenden kann. Natürlich kommt das nicht ohne KI aus.

Die Tarife von Savvii

Es gibt zum einen klassische Tarife für eine einzelne Website von 35 bis 229 EUR, die zwischen 10 und 160 GB Speicherplatz bieten. Das Paket Shared One für 35 EUR monatlich ist ein klassisches Shared Hosting, ab VPS One ist man dann auf einem virtuellen privaten Server (VPS) mit SSD. Saftige Preise – ola!

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Die Tarife für Multi-Website-Hosting reichen von 79 EUR für 5 Websites und 5 GB Speicher bis zu 279 EUR für 20 WordPress-Instanzen und 160 GB Speicher. Auch hier ist der kleinste Tarif das Shared Five wieder im Shared Hosting und ab VPS Ten gibt es einen virtuellen privaten Server (VPS) mit SSD.

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Domains und E-Mails gibt es übrigens nicht bei Savvii! Sie sagen selbst: “Wir sind gut in einer Sache, und das ist WordPress-Hosting. Für E-Mail- und Domain-Registrierungen gibt es bereits viele gute Lösungen auf dem Markt. Wir unterstützen Sie gerne mit einigen Tipps. Um Ihre Website zu Savvii umzuziehen, müssen Sie nicht auch Ihre E-Mail und Domain verschieben. Die Mehrheit unserer Kunden belässt die E-Mail- und Domainregistrierung beim aktuellen Anbieter.” Auch nicht schlecht.

Die Technik bei Savvii

Über die Technik hinter Savvii konnte ich leider relativ wenig herausfinden, denn es hat sich in meiner Umfrage (bislang) nicht ein einziger Nutzer zu Savvii verirrt. Auf deren Website kann man lesen, dass NGINX als Webserver und Varnish im Docker als Reverse Proxy zum Einsatz kommen sowie Memcached als Object-Caching-System.

Als Hoster aus dem Ausland in diesem Vergleich sei noch gesagt, dass man bei allen Paketen den Serverstandort Deutschland wählen kann, also in Sachen Anbindung und Datenschutz dürfte es kein Problem geben. Nach der Beschreibung auf der Website würde ich ebenfalls auf NGINX mit Plesk und WordPress Toolkit tippen, denn auch Savvii bietet Malware-Erkennung und -Bereinigung, tägliche Backups und ein Staging-System.

Mein Fazit zu Savvii

Bei Savvii handelt es sich auch um ein solides NGINX-Hosting, das sich auf WordPress beschränkt und vermutlich das WP Toolkit verwendet. Klar, durch die hervorragende Vorarbeit von Plesk, die gemeinsam mit dem Team von automattic das WordPress Toolkit zu einem richtig tollen System weiterentwickelt haben, kann sich der Funktionsumfang echt sehen lassen. Einen wirklichen Vorteil von Savvii gegenüber jedem anderen Hoster kann ich allerdings nicht erkennen. Angesichts derart saftiger Preise kann ich also keine Empfehlung aussprechen!

In Sachen Datenschutz gibt es bei Savvii als niederländischem Anbieter wenig Einschränkungen, die Informationen zum Auftragsdatenverarbeitungsvertrag (langsam ist es nicht mehr lustig) findet man sogar online.


Siteground

siteground-managed wordpress hosting

Der US-Hosting-Anbieter Siteground hat neben klassischen Hosting-Paketen auch echtes Managed WordPress Hosting im Angebot. Auf der Tarifseite wirbt Siteground damit, offiziell von WordPress.org empfohlen zu sein und tatsächlich findet sich auf einer Unterseite bei WordPress.org eine Auflistung von drei WordPress Web Hosting Anbietern, die ich natürlich umgehend in meinen Hosting-Vergleich aufgenommen habe.

Die Tarife von Siteground

Los geht es mit dem StartUp-Tarif für 9,95 EUR (netto) im Monat. Darin enthalten ist eine WordPress Instanz mit etwa 10.000 Besuchern im Monat und 10 GB SSD-Speicherplatz. Allerdings fehlen hier die Premium WordPress Features, wie der sogenannte WordPress Special Cache sowie das Staging-System. Diese sind ab dem GrowBig-Paket für 17,95 EUR (netto) monatlich enthalten. Darin können beliebig viele WordPress Instanzen gehostet werden. Eingeschränkt wird das Paket durch 20 GB SSD-Speicherplatz, sowie der Leistung für etwa 25.000 Visits im Monat. Darüber gibt es nur noch das GoGeek-Paket für 29,95 EUR (netto) monatlich mit 30 GB SSD-Speicher und bis zu 100.000 monatlichen Besuchern. In jedem Account ist das CloudFlare CDN bereits enthalten.

Scheinbar hat Siteground derzeit Aktionspreise! Das StartUp-Paket gibt es schon für 3,95 EUR statt 9,95 EUR, GrowBig für 6,45 EUR statt 17,95 EUR und das GoGeek-Paket für 11,95 EUR statt 29,95 EUR monatlich (Alle Preise zzgl. USt.).

siteground-managed wordpress hosting tarife

Die Technik bei Siteground

Siteground verfügt über insgesamt vier Datencentern auf drei Kontinenten. Als Betriebssystem kommt CentOS zum Einsatz und eine Kombination aus Apache und NGINX liefert die Webseiten via HTTP/2 aus. Es kommen insgesamt drei Cache-Ebenen zum Einsatz (StartUp-Paket nur Ebene 1!): Statischer Inhaltscache, dynamischer Daten-Cache via NGINX, sowie ein Datenbank-Cache auf Basis von Memcached. Also nix Besonderes, aber ein solider Stack. PHP steht in den Versionen 7.3, 7.2, 7.1, 7.0 und 5.6 zur Verfügung. Das integrierte Staging-System gibt es ab dem GrowBig-Paket – klar, denn hierfür benötigt man natürlich mehr als eine WordPress-Instanz. Als einziger Anbieter hier im Vergleich setzt Siteground auf CPanel statt auf Plesk oder eine eigene Lösung!

Als echter Managed-WordPress-Hoster bietet Siteground automatische WordPress-Software- und Plugin-Updates. Die integrierte Firewall soll Sicherheitsrisiken minimieren und das Siteground-Team führt selbstständig Patches gegen Exploits durch, und das sogar noch bevor die offiziellen Entwickler ein Sicherheitsupdate veröffentlichen! Der Support ist 24/7 via Telefon, Chat und Ticket-System erreichbar.

Mein Fazit zu Siteground

Technisch finde ich, dass Siteground nichts Besonderes bietet, aber ein solides Angebot an Managed WordPress Hosting-Paketen bietet. Siteground ist selbstverständlich DSGVO-konform und kann daher bedenkenlos verwendet werden. Scheinbar gefielen den Betreibern die neuen Richtlinien zur Verarbeitung personenbezogener Daten der EU so gut, dass diese nun für alle Nutzer gelten, unabhängig von ihrer Staatsangehörigkeit oder ihrem Standort. Sehr löblich wie ich finde. Ebenfalls cool finde ich, dass CloudFlare inkl. WAF und Dienste wie Sicherheitspatches in allen Paketen inklusive sind!

Wenn Ihr Euch noch die Aktionspreise sichern könnt, ist Siteground aus meiner Sicht aktuell ein echtes Schnäppchen!


WP-Projects

WP-Projects WordPress-Hosting

Der neueste Anbieter aus Deutschland, der sich auf WordPress-optimiertes Hosting mit passendem Service spezialisiert hat, ist WP-Projects.

Die Tarife von WP-Projects

In Sachen WordPress-Hosting hat WP-Projects drei unterschiedliche Tarife: Hosting Plus (2.0), Hosting Pro (2.0) und Hosting Business (2.0) Diese unterscheiden sich neben dem Preis (9,90 EUR, 19,90 EUR und 29,90 EUR im Monat) und dem Speicherplatz (10 GB, 20 GB bzw. 30 GB) zusätzlich technisch noch durch das PHP Memory Limit von 256, 512 MB bzw. 1024 MB und der Einschränkung der PHP Max. Execution Time (60s, 120s bzw. 240s).

Das ist echt mal ein spezielles und sehr technisch definiertes Tarifsystem und richtet sich aus meiner Sicht eher an WordPress-Entwickler und technisch versierte Kunden.

WP-Projects WordPress-Hosting Tarife

In jedem Paket ist eine Domain inklusive (.de / .at / .ch / .com / .eu ) – weitere Domains können für 9,90 EUR / Jahr bei .de, 14,90 EUR / Jahr (.eu, .com, .net und .org) bzw. 19,90 EUR / Jahr (.info, .at, .ch) hinzugebucht werden.

Daneben bietet WP-Projects auch noch sogenannte WordPress Server (VPS). Dabei handelt es sich laut WP-Projects um (mit QEMU/KVM) voll virtualisierte Linux-Server, die den Kunden dedizierte vCores und dedizierten Arbeitsspeicher innerhalb eines Clusters zur Verfügung stellen. Hier geht es im VPS Plus 2.0 Tarif für 79 EUR im Monat mit 2 reservierten (virtuellen) Kernen, 4 GB RAM und 50 GB SSD Speicherplatz los, über VPS Pro 2.0 mit 4 vCores, 8 GB RAM und 100 GB SSD für 119 EUR im Monat bis zu VPS Business 2.0 mit 6 vCores, 16 GB RAM und 200 GB SSD.

wp-projects-vserver-tarife

Die Managed Services beinhalten neben der fortlaufenden Pflege des Systems und einer regelmäßigen dokumentierten Wartung immer auch einen 60-minütigen Individualservice, den alle Kunden als Inklusivleistung abrufen können, um ganz individuelle Anpassungen an ihrem System vornehmen zu lassen.

Der Kundenservice ist rund um die Uhr an 7 Tagen in der Woche per E-Mail und telefonisch erreichbar. In der Zeit von Montag bis Freitag 09:00 – 18:00 Uhr werden auch individuelle Anfragen der Kunden zum Thema WordPress beantwortet. Auch WP-Projects bietet einen kostenlosen WordPress-Umzugsservice an.

Die Technik bei WP-Projects

Wie alle WordPress-Spezial-Hoster setzt auch WP-Projects in Sachen Performance auf NGINX mit HTTP/2 und einem integrierten Caching via OPcache. Natürlich kommen auch hier nur SSDs zum Einsatz. MySQL in Version 5.7 kann mit PHP der Versionen 7.3 / 7.2 / 7.1 gewählt werden. Ältere PHP-Versionen werden NICHT MEHR UNTERSTÜTZT, was ich sehr gut finde!

Für die zentrale Verwaltung, die Sicherheit sowie Staging und Cloning setzt WP-Projects auf Plesks WordPress Toolkit. Die Server stehen laut WP-Projects im Rechenzentrum der Accelerated IT Services GmbH in Frankfurt, bei denen sie über eine eigene unabhängige Infrastruktur innerhalb einer Colocation verfügen. Die Anbindungen sind mit 20 Gigabit Deutsche Telekom – 20 Gigabit Level(3) Communications – 10 Gigabit TINET / NTT – 20 Gigabit DE-CIX – 10 Gigabit AMSIX großzügig ausgelegt.

Mein Fazit zu WP-Projects

Bei WP-Projects handelt es sich aus meiner Sicht um ein solides NGINX-Hosting, das sich als WordPress-optimiertes Hosting (kein Managed WordPress-Hosting) präsentiert. Das Einsteiger-Paket für 9,90 EUR im Monat mit 256 MB RAM und 10 GB SSD deckt sich annähernd mit denen der Mitbewerber und kann bedenkenlos empfohlen werden. Für 29,90 EUR monatlich bekomme ich mit 1 GB zugesichertem RAM sogar mehr als bei den klassischen Hostern. So richtig vergleichen mit den übrigen WP-Hostern lassen sich diese Angaben allerdings nicht, da diese in der Regel mit Besuchern pro Monat kalkulieren. Daher würde ich WP-Projects eher als soliden, klassischen NGINX-Hoster mit Faible für WordPress einsortieren

Die Managed-vServer-Angebote dagegen halte ich für empfehlenswert, allerdings nur, wenn man sich mit dem Thema Hosting besser auskennt und den Vorteil, den Stack an seine Bedürfnisse anpassen zu können, auch wirklich ausnutzen kann.

Update: Offensichtlich hatte ich in meiner ersten Darstellung dem Team tatsächlich Unrecht getan! WP-Projects hostet nicht bei Hetzner, sondern hat gut 250 eigene Server in einer Colo! Entschuldigung hierfür!


dogado

dogado-managed-wordpress-hosting

Der letze Anbieter in der Reihe der Managed WordPress-Hoster ist der Cloud-Service und Hosting-Anbieter dogado. Also schon mal kein reiner WordPress-Hoster, aber dogado bietet spezielle WordPress-Hosting-Pakete mit vorinstallierter WordPress-Instanz und Update-Service. Ich persönlich kannte dogado bis vor kurzem garnicht, aber das Unternehmen hat offenbar bereits checkdomain und alfahosting übernommen.

Die Tarife von dogado

dogado-managed-wordpress-hosting-tarife

Los geht es bei dogado mit dem Tarif WP START bereits bei 3,99 EUR im Monat. Dafür bekommt man eine Domain10 GB SSD Speicherplatz und eine WordPress-Instanz vorinstalliert. Für größere Seiten mit „viel Traffic“ laut dogado sollte man zum WP BEST Tarif für 9,99 EUR im Monat greifen. Darin sind 3 .de-Domains und 100 GB SSD enthalten. Für „Tausende Besucher am Tag“ hält dogado das WP-PRO-Paket für 19,99 EUR im Monat bereit. Automatische WP-Updates (immer aktiv für Core-Updates – Autoupdate für Plugins kann kostenfrei aktiviert werden) und regelmäßige WP-Sicherheits-Checks sind in allen Paketen verfügbar. Leider sind nur im großen Paket SSL-Zertifikate inklusive, sowie WPML-Support dabei. Mit fünf Inklusivdomains ist das Paket aber immer noch extrem günstig. Allerdings hat man bei dogado IMMER eine Vertragslaufzeit von 12 Monaten!

Ganz nett für Blogger: In Zusammenarbeit mit fotoDB bietet dogado Zugriff auf 2.000 Fotos, die kostenfrei genutzt werden können. (Diese sollen demnächst auch bereits in der Mediathek der vorinstallierten WordPress-Instanz integriert werden.) In Sachen Support steht dogado rund um die Uhr per Telefon zur Verfügung. Außerhalb der Geschäftszeiten gibt es eine Notrufnummer, die einen Rückruf auslöst.

Die Technik bei dogado

Ich hatte noch einige Nachfragen an dogado via Twitter gestellt, denn auf der Website wird alles nur sehr Marketing-like verklausuliert beschrieben. Ein schneller Apache-Webserver mit der neusten PHP & MySQL-Version, Uploadlimits und Scriptlaufzeiten *lol* – da wollte der Texter sich wohl den Aktualisierungsaufwand in Zukunft sparen, wenn sich etwas an den Specs der Pakete ändert. Auf Nachfrage wurden mir 1024 MB Memory-Limit und eine PHP-Scriptzeit von 900 Sekunden genannt. PHP läuft aktuell auf 7.3.x mit OP-Cache, der sich aber auf Wunsch auch deaktivieren lässt. MySQL 5.7 ist ebenfalls in aktuellster Version an Bord – sehr löblich.

Mein Fazit zu dogado

Derzeit kann ich mangels Daten noch keine Empfehlung abgeben, allerdings wurde mir dogado vom Plesk-CTO Jan Löffler empfohlen. Ich bin ehrlich gesagt ein wenig baff, den falls die Spezifikationen so stimmen und die Pakete damit halten, was sie versprechen, also z. B. dass das mit 19,99 EUR im Monat noch relativ günstige WP-PRO-Paket bereits für Tausende Besucher am Tag ausreichend ist und auch noch fünf Inklusivdomains dabei sind, wäre dogado gemeinsam mit Siteground (mit den aktuellen Angebotstarifen) der Preis-Leistungs-Sieger! Mir gefällt allerdings die sehr lange Mindestvertragslaufzeit von 12 Monaten überhaupt nicht.


Managed WordPress Hoster im Test

Derzeit teste ich sämtliche Managed WordPress Hoster anonym mit einer echten Webseite auf WordPress Basis. Dabei sammele ich Erfahrungen mit deren Interfaces, Prozessen, Umzugsservice, stellen dem Support Aufgaben und führe selbstverständlich umfangreiche Stabilitäts-, Speed- und Lasttests durch!

Nach diesen Tests, wird mein Artikel aktualisiert! Du kannst Dir die Ergebnisse jedoch vorab sichern, denn meine Newsletter-Leser erhalten die Infos eine Woche früher! Melde Dich also gleich zum WordPress-Newsletter von SEARCH ONE an:


Klassische Webhoster

Wie Ihr wahrscheinlich bei der Durchsicht der Managed WordPress-Hostings festgestellt habt, unterscheiden sich einige der WordPress-Hoster gar nicht von den Angeboten klassischer Webhoster. Die guten Hoster setzen nämlich sowieso auf NGINX mit HTTP/2 und PHP7 und können via Plesk und dessen WordPress Toolkit dieselben Funktionen bieten, die man von einem optimierten WordPress-Hoster erwarten würde.

Ich habe hier mal exemplarisch ein paar Screenshots aus meinem Plesk von search-one.de angefertigt, damit Ihr seht, wie sowas aussehen kann:

Ich bin kein Fan von Shared Hosting ohne garantierte Ressourcen oder harte Limits, was die Anzahl der Kunden je Server angeht, denn man hat im klassischen Shared Hosting früher oder später immer ein Problem mit der Performance. Anfangs ist meist alles super, solange man auf einem neuen Server ist, der noch nicht mit Kunden vollgestopft wurde, aber nach und nach wird dann alles immer langsamer und schwerfälliger.

Für irgendeinen Mini-Blog oder ein PBN kann man sowas durchaus einsetzen, wenn Ihr mit Eurer Website aber Euer Einkommen erwirtschaftet (zumindest zum Teil), dann solltet Ihr aus meiner Sicht nicht am falschen Ende sparen und Eurer Website ein flottes Hosting spendieren!

Aber sehen wir uns mal die klassischen Hoster im Detail an: (Übrigens habe ich hier ausschließlich Hoster aus Deutschland aufgeführt, weshalb ich das Thema Datenschutz nicht mehr explizit anspreche.)


ALL-INKL.COM

ALL-INKL.COMDer mit Abstand am häufigsten genannte Hoster in meiner Umfrage war erstaunlicherweise ALL-INKL.COM. Erstaunt war ich allerdings nur deshalb, weil sie kein dezidiertes WordPress-Hosting anbieten und auch kein Plesk einsetzen – und damit auch nicht das WordPress Toolkit anbieten können! ALL-INKL.COM ist ein bekannter und ordentlicher Hoster, aber weder besonders günstig noch besonders performant. Der Support ist ordentlich und ich würde sagen, ALL-INKL ist guter Durchschnitt und offensichtlich in meiner Peergroup, die sich um eigene Backup-Lösungen und die zentrale Verwaltung und Updates der WordPress-Instanzen selbst kümmert, sehr beliebt.

Tarife bei ALL-INKL.COM

Los geht’s bei ALL-INKL.COM im Bereich Shared Hosting im PrivatTarif mit 4,95 EUR im Monat, wobei die ersten drei Monate kostenlos sind. Inkludiert sind 3 Domains, 50 GB Speicherplatz und maximal 5 MySQL-Datenbanken. Allerdings sind hier max. 100 Kunden auf einem Server untergebracht, also sollten Eure WordPress-Seiten dort nicht besonders viele Ressourcen beanspruchen. Bei mehr Traffic und Speicherbedarf geht es über 5 Domains mit 100 GB HDD im PrivatPlus für 7,95 EUR (max. 50 Kunden je Server), 10 Domains mit 250 GB Speicherplatz im Premium für 9,95 EUR (max. 50 Kunden je Server) bis hin zu 20 Domains mit 500 GB Speicherplatz im BusinessPaket für 24,95 EUR (max. 30 Kunden je Server).

Natürlich bietet ALL-INKL.COM auch Managed Server, aber die sind aus meiner Sicht für den typischen WordPress-Nutzer oftmals nicht das Richtige.

Die Technik bei ALL-INKL.COM

Jeder ALL-INKL.COM Kunde kennt das KAS, den eigenen Administrationsbereich des Anbieters,  und der ist wirklich in die Jahre gekommen – nett gesagt. Darin sind, abgesehen von einer 1-Klick-Installation, keine WordPress-spezifischen Funktionen hinterlegt. Um Updates, Backups und zentrale Verwaltung muss man sich selbst kümmern, ebenso um die Performance-Optimierung.

In Sachen Stack ist ALL-INKL.COM ebenfalls in die Jahre gekommen. HTTP/2 wird erst ab Apache 2.4 unterstützt, d. h. wer einen älteren Webhosting-Tarif hat und sich auf einem Server mit einer älteren Apache-Version befindet, muss auf einen anderen Server umziehen. Bei einem Managed Server kann natürlich direkt ein Upgrade der Server-Software durchgeführt werden. Zumindest unterstützen alle Tarife die SSL-Erweiterung die Einbindung von kostenlosen „Let’s Encrypt“-Zertifikaten. Um WordPress auf einem ALL-INKL.COM-Shared-Hosting auf die Beine zu helfen, könnt ihr euch mal den folgenden Artikel ansehen. Mit Festplatten-Caching über ein Caching-Plugin kann man zumindest die Last vom Server nehmen. Object-Cache oder gar Redis stehen nicht zur Verfügung, dafür braucht man dann einen vServer. Nginx gibt es nicht, alles läuft unter Apache – PHP gibt es in den Versionen 5.6, 7.0, 7.1 oder 7.2, immerhin schon als CGI/FPM.

Mein Fazit zu ALL-INKL.COM

Wenn man 3 bis 20 WordPress-Instanzen mit sehr wenig Traffic sehr günstig hosten will, ist ALL-INKL.COM eine Überlegung wert, denn auf das kleinste Paket könnte man theoretisch drei Domains mit jeweils eigener WordPress-Instanz legen und landet so bei unter 2 EUR pro WordPress im Monat. Besonders viel Traffic solltet ihr allerdings nicht darauf haben, denn in diesem Tarif teilen sich jeweils 100 Kunden einen Server.

Bei größeren Websites mit mehr Traffic würde ich persönlich nicht zu ALL-INKL.COM raten, denn es handelt sich um Shared Hosting ohne garantierte Ressourcen und für 24,95 EUR bekommt man schon bei spezialisierten und damit aus meiner Sicht besseren Hostern ein ordentliches Paket! Ein echter Nachteil ist aus meiner Sicht das Fehlen von Plesk.

In Sachen Support gehört ALL-INKL.COM zu den besseren Hostern. Sie bieten sogar telefonischen Support und sind per E-Mail rund um die Uhr erreichbar. In den Berichten in meiner Umfrage waren alle Kunden mit dem Support zufrieden.


Timme Hosting

Timme HostingTimme Hosting ist mir durch die zahlreichen Anzeigen in den Heften der Website Boosting bereits ein Begriff gewesen. Ich war dort selbst nie Kunde, kenne aber relativ viele Kunden persönlich. Bekannt ist Timme für das reine, oder wie sie selbst sagen „echte Nginx-Hosting“. Darüber hinaus punkten sie anscheinend mit dem wirklich guten 24/7-Support, bei dem man eben nicht im Callcenter landet, sondern direkt vom Sysadmin per E-Mail & Telefon geholfen bekommt. Selbstverständlich gibt es auch einen kostenlosen Umzugs- und Einrichtungsservice für Neukunden.

Tarife bei Timme Hosting

Los geht es bei Timme mit dem booSSD 1.1 Tarif für 19,95 EUR im Monat. Darin sind 10 GB SSD-Speicherplatz und 128 MB reservierter PHP-Speicher sowie eine Domain und 2 MySQL-Datenbanken inklusive. booSSD 2.1 für 29,95 EUR im Monat bieten 20 GB SSD und 384 MB RAMbooSSD 3.1 für 39,95 EUR im Monat mit 30 GB und 768 MB RAM sowie booSSD 4.1 für 79,95 EUR im Monat mit 60 GB SSD und 1024 MB RAM. Eine Entwicklungs­umgebung kostet 5,95 EUR im Monat extra, mehr Arbeitsspeicher gibt es als Upgrade für 1 EUR im Monat pro 64 MB zusätzlich.

In Sachen Sicherheit gibt es einen Brute-Force-Schutz, der Loginversuche in das WordPress-Backend unterbindet, eine automatische DDoS-Protection, isolierte Webspaces sowie regelmäßige Sicherheitsupdates. Ein optionaler Malware-Scanner steht ebenfalls zur Verfügung. Automatische Backups gibt es natürlich auch.

Timme Hosting Tarife

Weitere Domains gibt es preiswert für 5,85 EUR für .de-Domains, aber ziemlich teuer sind .com .net .org und Co. (17,85 EUR bis 25,35 EUR). Ein kostenloser Umzugs- und Installationsservice für Neukunden ist natürlich auch am Start.

Die Technik bei Timme Hosting

Timme bietet sein Hosting mit SSD-Festplatten und eine WordPress-optimierte Nginx-Konfiguration. PHP steht in den Versionen 7.3, 7.2, 7.1, 7.0, sowie 5.3 bis 5.6 zur Auswahl. Für die schnelle Auslieferung empfiehlt Timme verschiedene WordPress-Caching-Plugins wie Fastest Cache, Supercache, Cachify oder WP-FFPC. Aber das ist nicht alles: Als Cache-Server stehen memcached und Redis zum Hinterlegen und Abholen von Daten aus dem Arbeits­speicher zur Verfügung. Redis bietet gegenüber memcached auch eine Persistenz der Daten und kann nicht nur Strings speichern, sondern auch Listen, Mengen und Hashes. Es stehen auch GZip, Brotli als Kompression für Quellcode sowie jpegoptim / optipng / jpegtran / pngcrush und WebP für die Optimierung von Bildern zur Verfügung.

Mein Fazit zu Timme Hosting

Alles in allem halte ich Timme für einen wirklich guten Hoster. Nicht nur für WordPress, aber auch für WP kann man Nginx, SSD, HTTP/2, Redis und Co. ein flottes Hosting auf die Beine stellen. In den Bewertungen der Timme-Hosting-Kunden in meiner Umfage zeigt sich ebenfalls ein deutlich positives Bild.


Mittwald

mittwald WordPress-HostingMittwald hat sich vor 10 Jahren insbesondere im Bereich TYPO3-Hosting einen Namen gemacht. Das eigene Webhosting wird als Einsteiger-Tarife als „genau richtig für kleinere Websites und Blogs“ präsentiert. Das kleinste Paket geht bei 4,99 EUR im Monat mit 50 GB SSD und 256 MB Arbeitsspeicher los. Für anspruchsvolle Websites solle man eher zu einem Managed vServer mit zugesicherter Leistung ab 29,99 EUR im Monat greifen. Bei einem stark frequentierten WordPress rät Mittwald zu dedizierter Hardware mit einem eigenen Managed Server ab 99,99 EUR im Monat.

Die Technik bei Mittwald

Wie viele Standard-Hoster setzt Mittwald auf PHP-FPM über Apache und MySQL 5.7 sowie SSD-Festplatten in allen Webhosting-Tarifen. Für die notwendige Geschwindigkeit sorgen OPcache und APCu. In Sachen Sicherheit hat man im Webhosting Paket L ein tägliches Backup der letzten sieben Tage und in größeren Paketen sogar 14 bis 28 Tage rückwirkend. Bei den Servern hat man natürlich die Möglichkeit, seinen eigenen Stack aufzubauen.


Domainfactory

domainfactory WordPress-HostingDomainfactory ist ein sehr bekannter und großer Hoster, der insbesondere mit Domainhosting groß geworden ist. In Sachen WordPress gibt es eine 1-Klick-Installation und SSD-Festplatten sowie tägliche Backups. Im Managed-Hosting-Paket Basic geht es bei 3,99 EUR im Monat für 25 GB SSD Speicher sowie 64 MB RAM und maximal 30 Sekunden CPU-Laufzeit los. Am oberen Ende steht das Managed-Hosting-Paket Ultimate für 39,99 EUR mit 400 GB SSD, 256 MB RAM und 120 Sekunden Scriptlaufzeit.

Die Technik bei Domainfactory

Domainfactory setzt im Shared Hosting auf einfachstes Apache-Hosting. Also nicht besonders schnell. PHP steht von 5.2 bis 7.2 zur Verfügung. Durch die SSD kann man immerhin mit einem WordPress-Caching-Plugin, das die Seiten als statische HTML-Dateien auf der Festplatte ablegt, etwas Stabilität und Geschwindigkeit zulegen. FastCGI und APCu stehen erst bei den dedizierten Servern (z. B. ManagedServer und ResellerDedicated) zur Verfügung. In den Shared-Hosting-Paketen ist eine Nutzung nicht möglich!

Der Serverstandort Deutschland ist allerdings aufpreispflichtig, dann kommt man offenbar ins Rechenzentrum der Konzernschwester Host Europe nach Köln. Ansonsten stehen die Server von Domainfactory im Rechenzentrum in Straßburg, also in Frankreich!

Mein Fazit zu Domainfactory (df)

Laut den Berichten in meiner Umfrage hat Domainfactory anscheinend nachgelassen. Das ehemalige Versprechen Hosting made in Germany gilt längst nicht mehr und die Preise sind aus meiner Sicht alles andere als attraktiv. Insbesondere für das Hosting von WordPress-Websites bietet df nicht mehr als andere Anbieter und ist daher nicht zu empfehlen.


HostEurope

HE ist ebenfalls ein sehr großer und bekannter Hoster, der mittlerweile vom weltweiten Giganten GoDaddy übernommen wurde. Dort gibt es zwar kein echtes WordPress-Hosting, aber eben die Möglichkeit, WordPress als vorinstalliertes Paket auf einem klassischen Shared Hosting zu nutzen. Eine Staging-Umgebung für unkompliziertes Testen und Entwickeln ist ebenfalls inklusive. Los geht es mit dem Einsteigerpaket WP Basic für einen kleineren Blog für 4,99 EUR im Monat mit 25 GB Speicherplatz. Den NGINX für eine schnellere Auslieferung von statischen Ressourcen, also eingebundenen Bildern, Videos etc. gibt es jedoch erst ab dem Paket WP Server für 39,99 EUR im Monat. Darin hat man dann auch 250 GB Speicherplatz und 4 GB für die MySQL-Datenbank auf der SSD.

hosteurope WordPress-Hosting

Fazit: Ein stolzer Preis für die gebotene Leistung. Nicht wirklich zu empfehlen. Für 39,99 EUR bekommt man bei einem richtigen WordPress-Hoster deutlich mehr fürs selbe Geld.


1&1 IONOS

1&1 hat als Hoster bei mir keinen guten Ruf, ist aber nun mit seiner neuen Marke IONOS am Start und hat tatsächlich ein echtes und modernes Managed WordPress-Hosting im Angebot! Einrichtung und Betrieb sollen ohne Aufwand gelingen, der Stack setzt auf die bewährte Kombination von NGINX, PHP 7.3 mit OPcache, HTTP/2, gzip, SSL-Zertifikat und automatischen Updates.

Die Tarife für die Managed-WordPress-Pakete beginnen bei Essential für 9 EUR im Monat mit 25 GB SSD-Speicher. Im BusinessTarif für 11 EUR im Monat gibt es 100 GB Speicher und für 20 EUR im Monat gibt es 200 GB Speicher im ProTarif. Ab dem Pro-Tarif bietet IONOS mit SiteLock auch einen Schutz gegen Malware und Sicherheitslücken und das CloudFlare CDN inklusive RailgunDen Pro-Tarif halte ich mit 20 EUR für 200 GB SSD mit NGINX und CloudFlare für ein Schnäppchen. Wie gut die Performance bei diesem Preis ist, lässt sich aktuell jedoch leider nur vermuten, da ich noch keine Zeit hatte hier einen ausführlichen Test durchzuführen.


Für Schweizer: cyon Webhosting

Falls sich der Eine oder Andere Eidgenosse hierher verirrt haben sollte, möchte ich Euch den wohl besten Schweizer Hoster cyon nicht vorenthalten. Mit dem Serverstandort in Basel ideal für .ch-Domains und den schweizer Markt ausgerichtet, geht es (sinnvollerweise mit SSL) im Double-Tarif ab 14,90 EUR monatlich los. Dafür erhaltet ihr gleich 100 GB SSD Speicher mit 1 GB dediziertem Arbeitsspeicher. Für 24,90 EUR sind im Triple-Tarif dann satte 200 GB SSD sowie 2 GB RAM enthalten.

cyon-hosting-schweiz-preise

cyon-hosting-schweiz-details

.ch, .de, .eu und .li-Domains kosten übrigens 11,90 EUR im Jahr, alle anderen 18,90 EUR. Der Strom für cyons Server ist zu 100% grün und stammt aus sogar aus Wasserkraftwerken in der Region. Selbstverständlich gibt es auch einen Umzugsservice.

Technisch halte ich cyon für einen der interessantesten Hoster, denn anderes als alle anderen, setzen die Schweizer weder auf Apache noch auf NGINX, sondern auf den Apache-kompatiblen und auf Geschwindigkeit optimierten Webserver LiteSpeed. Dieser hat einen direkt eingebauten Cache, der mit Varnish vergleichbar ist und der Inhalte direkt in den RAM legen und mit verbesserter Geschwindigkeit an Besucher ausliefern kann.  Für WordPress-Installationen kommt ein spezielles LiteSpeed Cache WordPress-Plugin zum Einsatz, das auch WooCommerce direkt unterstützt.

PHP steht in Versionen 5.6, 7.0, 7.1 und 7.2 parallel zur Verfügung. Der Bytecode-Cache OPCache steht ebenso bei allen PHP-Versionen zur Verfügung, wie APCu.


Fazit und Empfehlungen

Meine konkreten Empfehlungen findet Ihr direkt am Anfang dieses Artikels. Den richtigen Hoster für jeden kann ich aber nicht küren, dafür sind die Angebote und Bedürfnisse einfach zu unterschiedlich. Ich hoffe, Ihr habt beim Lesen der einzelnen Anbieterbeschreibungen schon gemerkt, wer vielleicht am besten zu Euch und Eurem Bedarf passen könnte.

Was ich sagen kann: Für Leute, die im Auftrag Websites mit WordPress erstellen und diese dann in die Hände der Kunden geben wollen, ohne sich weiter um Hosting, Updates, Backups und Sicherheit kümmern zu müssen, kann ich Managed WordPress-Hosting wärmstens empfehlen!

Hier kann man mit gutem Gewissen WP Engine, raidboxes und HostPress empfehlen, die bieten alle drei einen Serverstandort in Deutschland und sind DSGVO-konform. Bei dogado bin ich sehr gespannt, was mein Stresstest ergibt, aber das sieht sehr vielversprechend aus und könnte ein echter Preis-Leistungs-Sieger sein. Falls Ihr Euch noch die Aktionspreise bei Siteground sichern könnt, ist Siteground aus meiner Sicht aktuell ein echtes Schnäppchen und daher ebenfalls sehr empfehlenswert! Wenn Ihr Euch etwas besser auskennt und einiges selbst einstellen/konfigurieren wollt, wäre WP-Projects noch eine gute Alternative in Sachen WordPress-Spezial-Hoster. Alle bieten von ganz klein bis sehr groß passende Pakete und nehmen einem für den Preis viel Arbeit und Stress ab.

Der große Praxis-Test läuft!

Ich teste gerade sämtliche WordPress Hoster anonym und mit einer echten Webseite! Dabei sammele ich echte Erfahrungen mit deren Umzugsservice, stellen dem Support Aufgaben und führe umfangreiche Speed- und Lasttests durch!

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Ich habe mir noch vorgenommen, bei nächster Gelegenheit dreamhost, bluehost, pressable, hostinger, flywheel, webgo, ithemes, strato, hetzner und alfahosting (wurde von dogado übernommen) zu integrieren – vermisst Ihr sonst noch einen Anbieter? Dann ab damit in die Kommentare!

Noch Fragen zum WordPress Hosting?

Welches WordPress Hosting für Anfänger und kleine Webseiten?

Für kleine Webseiten, Anfänger- und Hobbyprojekte würde ich stark nach dem Preis schauen, aber man will natürlich auch für wenig Geld einen soliden Hoster. Allerdings braucht man in der Regel nur ein E-Mail-Postfach, hat wenig Traffic und auch keine Business-kritischen Anwendungen oder Ähnliches laufen. Hier ist ein klassisches Shared-Hosting oder Webspace genannt vollkommen ausreichend. Dort teilt man sich mit vielen anderen Kunden einen großen Server oder gleich einen ganzen Cluster. Je nachdem, ob man sich technisch ein wenig auskennt würde ich einen günstigen Hoster wie All-Inkl. nehmen oder zu einem sehr günstigen Managed WP Hoster wie Siteground gehen.

Welches WordPress Hosting für Unternehmensseiten und Business-Websites?

Für eine Unternehmenswebseite die wirtschaftlich und sicher gehostet werden will, würde ich ein Business Paket bei einem deutschen Hoster mit gutem Support greifen. Denn insbesondere bei Firmen mit vielen E-Mail Accounts und wichtigen Daten auf der Webseite ist ein kompetenter Ansprechpartner, der gut erreichbar ist und die eigene Sprache beherrscht. Dazu kommen noch die Themen Auftragsdatenverarbeitungsvertrag und Datenschutz, also hier nicht am falschen Ende sparen! Ein ordentliches Hosting kostet in den USA durchschnittlich 20 EUR im Monat, ein deutscher Anbieter.
Generell würde ich hier die Finger von den US-Hostern Godaddy, flywheel, wpengine und Co. lassen, da neben der Sprachbarriere meist noch die Zeitzone den Support schwierig macht und die EU bzw. Deutschland in Sachen DSGVO schon eine eigene Welt für sich ist

Welches WordPress Hosting für große Seiten und Onlineshops mit WooCommerce?

Betreibst Du einen Shop mit WooCommerce oder ähnlichen Plugins? Da brauchst Du ein Hostingpaket mit richtig Leistung, denn sobald deine Webseite einen Warenkorb bietet, helfen die meisten Caching-Plugins und Serverseitigen Mechanismen nichtmehr all zu viel. Du willst ja, das jeder Kunde seinen eigenen Warenkorb hat und nicht alle sich einen gecachten teilen müssen.
Ebenso verhält es sich, wenn Du sehr viel Traffic, viele Inhalte oder viel Aktivität in Form von Kommentaren, einem Forum oder anderen Interaktionsmöglichkeiten bietest. Hier gilt: Finger weg von Shared-Hosting ohne garantierte Ressourcen! Du willst in jedem Fall automatisch tägliche Backups und auch ein CDN eine WAF und andere Sicherheitssysteme, die Deine Seite gegen Hacker-Angriffe abgeschottet.

Was ist Managed WordPress Hosting?

Bei den sogenannten Managed WordPress-Hostings handelt es sich im Grunde auch um ganz normale Hoster, die sich auf den Betrieb von Websites auf Basis von WordPress spezialisiert haben. Daher ist deren Stack voll auf WordPress ausgerichtet und optimiert. So kennen ich die Mitarbeiter (hoffentlich) auch selbst gut mit WordPress und dessen Tücken aus und können bei Pagespeed-Problemen oder der Plugin-Auswahl behilflich sein.

Welches Hosting brauche ich für WordPress?

Grundsätzlich gibt es unzählige Hoster, die die Mindestvoraussetzungen von WordPress an einen Webspace erfüllen:PHP-Version 7.3 oder höher. MySQL-Version 5.6 oder höher ODER MariaDB-Version 10.1 oder höher. HTTPS-Unterstützung.

  • Kai Spriestersbach gehört mit mehr als 15 Jahren Online-Marketing-Erfahrung zu den erfahrensten Suchmaschinen-Marketern in Deutschland. Der studierte Bachelor of Science in E-Commerce hat sich auf die strategische Beratung sowie Ausbildung und Weiterbildung in Digitalem Business sowie Web- und Suchmaschinen-Technologien spezialisiert. Als Dozent ist er sowohl für die 121WATT – School of Digital Marketing & Innovation als auch für die Hochschule für angewandte Wissenschaften Würzburg-Schweinfurt im Fachbereich E-Commerce tätig. Daneben unterstützt Kai Spriestersbach gerne innovative Startups, ist als Affiliate-Publisher tätig und entwickelt und vermarktet digitale Produkte im Bereich WordPress, SEO und Online-Marketing.

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Stephanie
Gast
Stephanie

Wieviel Speicherplatz sollte man denn in etwa für einen WordPress Blog mit evtl. später kleinem Woocommerce Shop mit drin einkalkulieren ? Überlege momentan von WEBGO zu HOSTPRESS zu wechseln, da ich 3€ im Monat sparen würde. WEBGO hat in meinem aktuellen Profi Paket allerdings aktuell garantierte 50GB SSD und Hostpress im Basic Paket “nur” 5GB. Werde ich da Deiner / Eurer Meinung nach schnell an Grenzen stossen mit meinem Vorhaben oder ist da immer noch mehr als genug Luft?. Kann das leider als Laie null einschätzen. Danke

Tobias
Gast
Tobias

Hallo,
ich bin soweit mit webgo zufrieden. Für neue Projekte würde ich wegen Litespeed gerne auch mal Cyon antesten. In wieweit muss ich mir da über den Serverstandort Schweiz Gedanken machen? Ist ja “böses” Nicht-EU-Land.
Wie sähe es hier mit Performance aus? Hat der Standort Basel überhaupt einen messbaren Nachteil ggü. Server diesseits der Grenze?

Was ist von eher unbekannten Anbietern wie linevast oder Lansol zu halten? Lesen sich auf den ersten Blick zumindest interessanter als das in der Vergangenheit (und immer noch?) so oft empfohlene all-inkl.

Gruß

Torsten Landsiedel
Gast
Torsten Landsiedel

Bei DomainFactory gibt es Serverstandort Deutschland nur gegen Aufpreis.

Toni Frisch
Gast
Toni Frisch

Hallo Kai,

dein Übersichtsartikel kommt wie gerufen! Ich bin mit meinen Webseiten auch noch mit Apache unterwegs, werde mir aber NGINX näher betrachten.

Zur Zeit schwanke ich auch für meinen Shop entweder auf raidboxes oder auf kinsta umzusteigen. Zur Zeit bin ich mit All Inkl immer sehr zufrieden (größeres Paket) und auch wenn das Backend vielleicht etwas altbacken ist, finde ich es sehr übersichtlich im Vergleich zu manch anderen Hostern.

Liebe Grüße
Toni

Florian
Gast
Florian

Hallo Kai,

danke dir für den sehr ausführlichen Artikel, hat sicherlich einiges an Zeit gekostet.

Was mich etwas verwirrt ist die Angabe einiger Anbieter Besucher pro Monat. 50k wären durchschnittlich 1,1 pro Minute. Schon klar, die verteilen sich natürlich nicht gleichmäßig über den Tag, aber was soll das bitte genau aussagen? Selbst wenn es zur Peaktime 10x mehr sind würde ein RasPi der ersten Generation als Webserver immer noch ausreichen.

Gutes Fazit, würde ich so unterschreiben. Je nach Anwendungsfall muss jeder für sich den am besten passenden Partner finden.

Gruß,

Florian

Michael
Gast
Michael

Übrigens gibt es bei 1und1 nur ein SSL Zertifikat inklusive, jedes weitere kostet dann. So gesehen ist der Preis für ein Paket mit 5 Domains etwas irreführend, denn die 4 anderen kann man kaum ohne Zertifikat betreiben…

Stefan Kremer
Gast
Stefan Kremer

Danke für den sehr ausführlichen Review. Bei allen Non-EU Hostern wie WP Engine und Kinsta (Brexit mal einkalkuliert) wäre ein Hinweis auf den Datenschutz noch gerne gesehen. Wer GDPR kritische Infrastruktur hochzieht muss da eigentlich einen Bogen um die genannten Hoster machen.

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Das beste WordPress-Hosting – WP-Hoster im Vergleich

von Kai Spriestersbach Lesezeit: 47 min

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