Das beste WordPress-Hosting – WP-Hoster im Vergleich

In meiner Artikelserie über WordPress habe ich bereits über Plugins und Themes geschrieben und habe mich nun intensiv über Monate mit WordPress-Hosting und Webspace-Anbietern beschäftigt. Ich habe mittlerweile fast alle Managed und UnManaged WordPress-Hoster selbst getestet und stelle Dir meine Erkenntnisse in diesem umfassenden Vergleich mit allen Vor- und Nachteilen vor.

Zu Beginn bekommst Du meine persönlichen Empfehlungen aus den gemachten Erfahrungen. Diese sind nach Seitentyp unterschiedlich ausgefallen, denn es gibt nicht DEN RICHTIGEN WORDPRESS HOSTER für jeden Kunden! Schau einfach, was am besten zu Deinem Fall passt, dann wirst Du mit Sicherheit den perfekten Hoster für DICH finden! ❤

1. WordPress Hosting für Profis und Unternehmenswebseiten

Empfehlenswertes Hosting für Unternehmens-Webseiten in Deutschland:

2. WordPress Hosting für große Seiten und Onlineshops mit WooCommerce

Empfehlenswert für große und wirklich trafficstarke Webseiten:

3. Günstiges WordPress Hosting für kleine Webseiten

Empfehlenswertes Hosting für Anfänger oder kleine Webseiten:

4. WordPress Hosting für Entwickler, Affiliates und Agenturen

Wenn Du für andere Webseiten erstellst oder mehrere Webseiten betreibst, Dich selbst aber nicht um Technik und Hosting kümmern willst, rate ich Dir zu einem eigenen Managed Server oder dem Business-Paket bei HostPress:

Wenn Du technisch fit bist und mehrere Domains und WordPress-Instanzen Dein Eigen nennst, solltest Du bei All-Inkl. gut aufgehoben sein. Ist kein Managed WP-Hoster, aber das brauchst Du wahrscheinlich garnicht, oder? 😉

  • All-Inkl. Paket Premium oder Business
    Hier bekommt man im Premium für 9,95 EUR monatlich ein echt gutes Paket, denn es sind auch bereits die Kosten für 10 Domains inklusive! Alleine das kostet woanders mind. 10 EUR monatlich  (Darin enthalten sind die Endungen .de, .com, .at, .be, .biz, .ch, .dk, .eu, .es, .in, .info, .it, .li, .mobi, name, .net, .nl, .org, .us, .ws). Dazu gibt es dann 250 GB Speicherplatz, Traffic FLAT, 50 MySQL Datenbanken, 50 CronJobs, Let’s Encrypt-SSL-Zertifikate und eine wirklich kompetente 24 h Hotline. Beim größeren Business Paket für 24,95 EUR sind 500 GB Speicher und 20 Domains inklusive.
    Damit könntet ihr theoretisch also 50 WordPress-Instanzen für 25 EUR im Monat hosten, allerdings sollten diese nicht viel Traffic verursachen oder aufwändige Skripte laufen haben, denn die CPU-Zeit und der RAM sind für diesen Preis natürlich stark limitiert.

Die Anbieter im Vergleich

Ob man eine gute Wahl getroffen hat, zeigt sich beim Hosting leider oft erst nach etlichen Monaten. Bei Shared-Hosting-Umgebungen wird man meist auf einen neuen Server gepackt, der dann mit der Zeit immer voller und voller wird. Aber Deine WordPress-Seite soll ja nicht nur am Anfang schnell sein, sondern auf Dauer flott und stabil bleiben. Daher habe ich mich dazu entschieden, Testinstallationen durchführen und einen direkten PageSpeed-Vergleich mit meinem aktuellen Hosting durchführen.

Grundsätzlich gibt es unzählige Hoster, die die Mindestvoraussetzungen von WordPress an einen Webspace erfüllen. Diese lauten:

  • PHP-Version 7.3 oder höher.
  • MySQL-Version 5.6 oder höher ODER MariaDB-Version 10.1 oder höher.
  • HTTPS-Unterstützung

Das ist tatsächlich schon alles.

Das Entwicklungsteam von WordPress empfiehlt entweder Apache oder Nginx als Webserver zum Betrieb von WordPress, aber jeder Server mit Unterstützung für PHP und MySQL ist im Grunde ausreichen. Dennoch kann nicht jede mögliche Umgebung getestet werden. Falls Du Dich über die PHP-Version 7.3 wunderst… WordPress funktioniert auch noch mit PHP 5.6.20+ und MySQL 5.0+, aber diese Versionen werden nicht mehr gepflegt und können potentielle Sicherheitsrisiken für deine Website darstellen!

Von Hostingpaketen für ein paar Euros pro Monat bis hin zu mehreren Hundert Euro für große Server ist der Markt unglaublich vielfältig und die Auswahl dementsprechend schwer. Meine Empfehlungen richten sich daher an alle, die sich nicht als Experten für Hosting begreifen und sich auch nicht im Detail damit auseinandersetzen wollen, sondern sich einfach ein gut funktionierendes Hosting für die WordPress-Website wünschen.

Nun aber los. So findest Du das richtige WordPress-Hosting für Dich:

Was macht gutes Hosting aus?

Ein gutes Hosting ist quasi unsichtbar, denn es funktioniert unauffällig und gut ist. Ich muss mich nicht damit beschäftigen, solange alles läuft. Wenn ein Hoster auffällt, dann doch meist eher negativ. Wenn etwas schiefgeht, was natürlich immer passieren kann, z. B. eine Festplatte geht kaputt oder sonstige Probleme technischer Natur treten auf, dann kann ein Hoster durch guten Support und schnelle Reaktionszeiten punkten. Wenn die Ladezeiten schlecht werden, der Server nicht durchgehend erreichbar ist oder sich Ausfälle häufen, kann ein schlechter Hoster nicht nur Nerven, sondern auch gutes Geld kosten. Außerdem sollte man das Thema Datensicherheit und Datenschutz nicht vernachlässigen, da kann der falsche Hoster oder ein unprofessioneller Umgang schnell mal massive Schäden nach sich ziehen.

Hosting ist für mich ein Hygienefaktor.

Ebenso ist das Thema Backups und Sicherheit extrem wichtig und wird leider immer wieder unterschätzt! Das merkt man leider meistens erst, wenn es zu spät ist und es zu einem Datenverlust oder Webseitenausfall gekommen ist.

Ein bekannter Deutscher Hoster hatte beispielsweise im Jahr 2019 einen massiven Ausfall, bei dem fast alle Kundenwebseiten für mehrere Tage nicht erreichbar waren und dann festgestellt wurde, dass die Backups offenbar nicht funktioniert haben.

Tipp: Wenn ihr oder euer Hoster tägliche oder mindestens wöchentliche Backups anfertigt, macht auch IMMER VORHER einen Recovery-/Rollback-Test! Probiert also aus, ob ihr die Webseite aus dem Backup auch wirklich wieder herstellen könnt!

Meine Empfehlungen in Sachen Sicherheit lauten daher:

  • Egal ob Managed Server oder voll-virtualisierte Umgebungen, Server müssen stets aktuell gehalten werden. Das bedeutet, dass das Betriebssystem, also der Linux Kernel sowie alle verwendete Software und Module zügig aktualisiert werden.
  • Der Hoster sollte in jedem Fall sichere Passwörter erzwingen, unnötige Ports dicht machen sowie regelmäßig nach Malware, Schadsoftware und Viren scannen. Falls ihr mit mehreren Kunden auf einem gemeinsamen Server gehostet werdet, muss ein Zugriff zwischen den Kundenpaketen unbedingt verhindert werden.
  • In jedem Fall sollte eine Firewall auf dem Server eingesetzt werden und unsichere Module wie z.B. mod_perl entfernt werden. Ebenso ist es empfehlenswert nicht benötige Login-Methoden zu deaktivieren (z.B. SSH auf Shared Hosting oder unverschlüsselter FTP-Zugang).
  • Im WordPress selbst sollten die Dateirechte restriktiv gesetzt werden und sowohl das CMS, als auch Plugins und Themes nach Möglichkeit automatisch aktualisiert werden. Sichere Passwörter verstehen sich hoffentlich von Selbst. Multi-Factor-Authentication wäre natürlich noch besser.
  • Im Rechenzentrum kann eine WAF (Web-Application-Firewall) dazu dienen, Angriffe zu blockieren, bevor sie überhaupt den Server erreichen und der Hoster sollte eine Möglichkeit für die DDoS-Abwehr besitzen. Das kann natürlich auch durch den Einsatz eines CDNs wie beispielsweise CloudFlare geschehen.

Darauf muss ein guter Hoster vorbereitet sein!

Was darf bzw. muss Hosting kosten?

In Sachen Budget kommt es extrem darauf an, ob ich einen kleinen Blog oder eine private Homepage betreibe oder mehrere Projekte, eine High-Traffic-Seite mit fünf-, sechs- oder gar siebenstelligen Trafficzahlen oder einen Onlineshop mit hunderten Buchungen pro Stunde.

Ein ordentliches Hosting für eine normale WordPress-Webseite gibt es ab 9,95 EUR im Monat. Im Durchschnitt sollte eine WordPress-Instanz etwa 20 EUR kosten, Hosting für größere Webseiten  oder Onlineshops dürfen  bzw. müssen sogar auch 100 EUR aufwärts kosten!

Bei hightraffic Webseiten geht ein ordentliches Hosting auch schnell mal in den mittleren dreistelligen Bereich, also 300-800 EUR im Monat! Das sollte allerdings auch nur notwendig werden, wenn Euere Webseite entsprechende Umsätze generiert und diese Kosten insgesamt einen kleinen Teil Eurer monatlichen Ausgaben ausmachen 😉

Bei einer größeren Website ist natürlich eine verbesserte Anbindung ebenso wichtig wie schneller Speicherplatz (auf SSDs / NVMe) ordentlich Arbeitsspeicher (achtet z.B. auch auf das PHP-Memorylimit) und ausreichend CPU-Kerne mit ordentlichen Taktraten für die Ausführung des PHP-Codes. Da sich PHP-Code nicht auf mehrere Kerne verteilen lässt, ist dies bei Traffic-starken Webseiten, die sich nicht cachen lassen besonders wichtig. Hier bringt ein CPU-Kern mit >3 GHz eine weit aus höhere Leistung als mehrere Kerne mit Taktraten unter 2 GHz! Wenn Deine Seite also beispielsweise einen Warenkorb hat oder anderweitig dynamische Inhalte bereit hält, wirst Du automatisch ein teureres Hostingpaket brauchen, da der Server nicht mehr alle Seiten fertig gerendert im RAM halten kann (sog. Full Page Caching).

Auch sollten bei intensiv genutzten Websites, an denen mehrere Redakteure parallel arbeiten, häufiger Backups gefahren werden als bei einem Mini-Blog, der kaum neue Inhalte und Veränderung erfährt.

Zuletzt ist das Thema Sicherheit extrem wichtig, denn WordPress ist – aufgrund der großen Verbreitung – ein beliebtes Ziel von Hackern und Bots, die automatisiert Schwachstellen und bekannte Sicherheitslücken ausnutzen. Wie ihr Euer WordPress sicher, schnell und zuverlässig machen könnt, werde ich in Kürze ebenfalls hier auf search-one.de erklären.

Es gibt viele unterschiedliche Ansätze an Hosting, aber ist der günstigste Webhoster der Richtige für Dich? Eines steht allerdings fest: Kein Hoster kann zaubern. Die kochen alle nur mit Wasser!

Die Kosten für Server und Rechenzentren sind mehr oder weniger für alle gleich. Klar haben die großen Anbieter gewisse Skaleneffekte oder Synergien, aber gerade die Kleinen und die Spezialisten können dafür oftmals mit besserem Support oder maßgeschneiderten Lösungen punkten.

Mehr Leistung kostet eben auch mehr Geld. Ebenso Zuverlässigkeit, Sicherheit und Support.

Zugegeben, es fühlt sich irgendwie krass an, 100 EUR aufwärts für das Hosting einer einzelnen Website auszugeben. Das ist viel mehr, als man für seinen DSL- oder Handyvertrag im Monat zu zahlen bereit wäre. Aber es ist auch klar: Wer so ein kostspieliges Paket braucht, hat eben auch viel Traffic zu stemmen mit einem echten Geschäft dahinter und demzufolge Einnahmen und ist in der Regel froh, wenn alles stabil und zuverlässig läuft und man sich nicht weiter mit dem Thema Hosting im Tagesgeschäft auseinandersetzen muss.

Es sei an dieser Stelle auch gesagt, dass das, was Hosting (neben der Hardware) wirklich teuer macht, ist der Support! Wenn ich also als Hoster lauter Kunden habe die wissen was sie tun und nur ab und zu mal eine Kleinigkeit benötigen, kann ich natürlich ganz anders kalkulieren als bei technisch nicht so versierten Kunden, die permanent Fragen haben oder Unterstützung brauchen und eventuell besser bei einer Agentur oder einem Webentwickler aufgehoben wären. Na ja, und dann gibt es noch diese Agenturen und Webentwickler, die glauben sie kennen sich aus … und die machen häufig den meisten Support-Aufwand.

Große Anbieter versuchen viele Fragen und Probleme über die Website mittels FAQ-, Foren oder Chatbots abzufangen oder betreiben gigantische Callcenter mit Leuten, die manchmal weniger Ahnung haben als man selbst.

Dann doch lieber zu einem Hoster gehen, bei dem man es auch mal direkt mit einem fähigen Sysadmin oder vielleicht sogar dem Inhaber zu tun hat, und unter Umständen ein zwei Euro mehr im Monat ausgeben – meine Meinung.

Ihr merkt also schon: Es gibt nicht DEN EINEN RICHTIGEN HOSTER FÜR ALLE!

Daher habe ich mich für eine möglichst transparente Darstellung der Anbieter und ihrer Tarife und Leistungen, mit den jeweiligen Vor- und Nachteilen aus meiner Sicht und einer Empfehlung nach Webseiten-Größe am Ende dieses Artikels entschieden.

Dank Plesks WordPress Toolkit bieten viele WordPress-Hoster mittlerweile ein integriertes zentrales Management, ohne dass man selbst InfiniteWP oder andere Dienste nutzen müsste und ermöglichen mittels Staging und Sync zwischen Live-Website und Entwicklungsumgebung(en) hin und her zu synchronisieren. Dazu kommen noch automatische Backups, Updates, sowohl für den WP-Core als auch für Plugins und Hilfe bei Sicherheitsfragen und Unterstützung bei der Verbesserung von Ladezeiten.

Übrigens, solchen Marketing-Bullshit wie kostenlose SSL-Zertifikate und Traffic-Flat erspare ich Euch an dieser Stelle ebenso wie WordPress-1-Klick-Installationen, denn seien wir mal ehrlich: Wer in Zeiten von Let’s encrypt kein HTTP/2 & SSL for free anbietet, sollte keine Kunden mehr haben!

Managed WordPress-Hoster

Bei den sogenannten Managed WordPress-Hostings handelt es sich im Grunde um normale Hoster, die sich aber auf den Betrieb von Websites auf Basis von WordPress spezialisiert haben und sich permanente um die verwendete Software kümmern und über eingeschränkte Zugriffsrechte sicher stellen, dass kein Unfug auf dem Server passiert. Daher ist deren Stack voll auf WordPress ausgerichtet und häufig durch viel Erfahrung durchoptimiert. So kennen sich die Mitarbeiter (hoffentlich) auch selbst gut mit WordPress und dessen Tücken aus und können bei Last- und Pagespeed-Problemen oder der Auswahl des richtigen Plugins behilflich sein.

Für wen ist ein echtes Managed WordPress-Hosting sinnvoll?

Ich würde Euch zu einem Managed WordPress-Hosting raten, wenn Ihr Euch selbst nicht mit Updates, Security, Backups oder Performance auskennt, oder euch damit nicht auseinandersetzen wollt. Auch empfehle ich Managed Hosting jedem, der Websites für Kunden erstellt, diese aber nicht selbst hosten möchte.

Somit ist aus meiner Sicht jeder KMU, der eine Website auf WordPress-Basis hat bei einem WP-Hoster am besten aufgehoben. Auch wenn Ihr einen WooCommerce-Shop habt, oder eine High-Traffic-Website mit WordPress betreibt, ist ein Managed WordPress-Hosting eine echte Überlegung wert!

Hier die besten Anbieter im Managed WordPress Hosting Ranking:


Empfehlung 1: raidboxes

Den Anfang macht mit raidboxes ein echter Spezialist im Bereich Managed WordPress-Hosting. raidboxes wurde 2014 in Deutschland gegründet und hatte schon vor dem WordPress Toolkit in Plesk eine eigene zentrale Verwaltungssoftware inkl. Staging-Lösung für WordPress entwickelt, die sehr zuverlässig und solide funktioniert. Als Entwickler lassen sich Vorlagen für neue WordPress-Seiten anlegen und damit sehr schnell neue Webseiten klonen und anschließend anpassen. Das ist insbesondere für Agenturen und Webdesigner interessant, die neue Webseiten dort aufbauen und dann auf den Kunden übertragen wollen.

Die Tarife bei raidboxes

Die Tarife bei raidboxes sind meines Erachtens relativ sinnvoll nach Besuchern bzw. Seitenaufrufen im Monat, gestaffelt. Los geht es mit dem kleinsten Paket (das man etwas versteckt als MINI-Tarif für sehr kleine WordPress-Projekte findet) für 9 EUR im Monat. Bereits im Mini-Tarif sind 128 MB dedizierter PHP-Speicher und 2 GB SSD-Speicherplatz sowie ein automatische WordPress-Core-Updates und Backups jede Nacht enthalten.

Der normale Tarif heißt Starter und bietet 2 GB RAM für 50.000 Besuchern im Monat bzw. 500 Besuchern pro Minute und kostet 15 EUR im Monat. Den selben Tarif gibt es auch noch inkl. automatischen Plugin- & Theme-Updates als Fully Managed für 30 EUR im Monat. Diese Tarife kann man 14 Tage unverbindlich und kostenlos testen.

Betreibt man einen Shop und ist somit auf das Paket Pro mit WooCommerce-Unterstützung angewiesen, geht es bei 50 EUR im Monat los, plus weiteren 15 EUR für automatische Plugin- & Theme-Updates. Darin sind dann allerdings auch schon 4 GB RAM und 2 virtuelle CPU-Kerne reserviert. Diese Konfiguration soll 100.000 Besucher im Monat bzw. 1.750 Seitenaufrufe pro Minute vertragen.

Braucht man noch mehr Leistung gibt es für bis zu 200.000 Besucher und 4.000 Seitenaufrufen pro Minute der Tarif Pro XL ab 100 EUR, die High-Traffic-Tarife Business für 150 EUR (bis 300.000 Besucher) und Business XL für 200 EUR (bis 400.000 Besucher) sowie Business XXL als Spitzentarif für maximal 600.000 Besucher im Monat und 12.000 Seitenaufrufe pro Minute mit 32 GB RAM und 12 reservierten CPU-Kernen für ordentliche 300 EUR. Dafür bekommt man allerdings auch eine Menge Leistung und spitzen Support aus Deutschland! Die großen Tarife kann man immerhin 4 Tage unverbindlich und kostenlos testen.

Domains sind übrigens nicht im Preis enthalten und kosten zwischen 1 EUR für eine .de-Domain über 1,25 EUR für .com bis zu 1,65 EUR für .net .org .biz etc. im Monat. Wer vor dem Umzug Angst hat – raidboxes bietet einen kostenlosen Umzugsservice. Das hat in meinem Test wirklich hervorragend funktioniert. raidboxes hatte bei meinem Testlauf für den Umzug das kostenlose Migrate Guru verwendet, bietet mittlerweile jedoch ein eigenes Migrations Plugin an (wahrscheinlich der Migrate Guru in einer Whitelabeled Version).

Für Agenturen und Entwickler bietet raidboxes mit den BULK-Tarifen ab 60 EUR die Möglichkeit Webseiten zu entwickeln und dann an die Kunden zu übergeben. Insgesamt ein wirklich gutes Hosting-Angebot mit hervorragendem Support, automatischen WordPress-Core Updates, Backups jede Nacht, SSH + WP-CLI & Git inklusive.

Die Technik bei raidboxes

In Sachen Technik setzt raidboxes voll auf NGINX als Webserver mit integriertem Caching über NGINX und PHP-OPcache. Als PHP-Versionen stehen PHP 5.6 bis 7.3 zur Verfügung. HTTP/2 ist natürlich ebenso inklusive wie Brotli und gzip. raidboxes bietet außerdem einen integrierten Hacker- bzw. Malware-Schutz an, d. h. der Webspace wird regelmäßig auf Viren- und Malware gescannt und man erhält bei einem Befall sofort eine Benachrichtigung. Der Support ist jeden Tag in der Zeit von 8 bis 22 Uhr erreichbar und antwortet laut meinen Bekannten und Kollegen stets kompetent und freundlich innerhalb weniger Minuten.

Speedtest bei raidboxes

Im direkten Vergleich mit meinem aktuellen Hosting (mit deaktiviertem CloudFlare) konnte die Kopie von search-one.de bei raidboxes tatsächlich schneller geladen werden:

search-one.de als Kopie gehosted bei raidboxessearch-one.de bei PURE HOST

Der First Contentful Paint lag 0,6s niedriger, die Time to Interactive 0,3s und First Meaningful Paint sogar eine ganze Sekunde. Nicht schlecht dafür, dass es sich um die selbe Seite handelt.

Mein Fazit zu raidboxes

Sehr empfehlenswert! Ich würde raidboxes eindeutig als Premium-WP-Hoster beschreiben. Nicht billig, aber sehr gut und aus Deutschland. Wer also seine Ruhe haben will und sich um nichts kümmern möchte, ist bei einem echten Managed WordPress-Hoster aus meiner Sicht am besten aufgehoben. Für ein paar kleine Blogs sind die Tarife natürlich zu teuer, aber wer ernsthafte Websites mit Traffic und Umsatz betreibt und die Schnauze voll von Serveradministration oder Ärger mit den Ladezeiten oder der Erreichbarkeit hat, sollte  zu raidboxes zu wechseln.


Empfehlung 2: HostPress

Dass es sich bei HostPress, das 2016 in Deutschland gegründet wurde, um einen reinen WordPress-Hoster handelt, merkt man direkt beim Namen und der WP-typischen CamelCase-Schreibweise. In einem Video-Interview mit dem Gründer erfährt man noch ein bisschen mehr über das Unternehmen . Alles in Allem macht HostPress wirklich einen guten Eindruck.

Auch hier handelt es sich um echtes Managed WordPress-Hosting, d. h. man kümmert sich um den WordPress-Core, die installierten Plugins und Templates. Die automatischen Updates erfolgen bei bekannten Sicherheitslücken durch die Mitarbeiter von HostPress. Natürlich kann man alle Instanzen zentral verwalten und manuelle Updates über das WordPress Toolkit von Plesk fahren. Toll: In sämtlichen Tarifen ist der Auto-Updater für Core & Plugins und eine Stagingumgebung inkl. 2 MySQL-Datenbanken enthalten!

Die Tarifstruktur bei HostPress ist relativ einfach: Es gibt einen StarterTarif mit einer WordPress-Instanz und 10 GB Speicherplatz für 25 EUR im Monat, der laut HostPress für Seiten bis 100.000 Besucher monatlich empfohlen wird.

Der Pro Tarif ist noch eine ganze Ecke leistungsfähiger: Für nur 50 EUR im Monat bekommt man 30 GB Speicherplatz (auf SSDs) und der Tarif soll garantiert bis 250.000 Besucher monatlich gut wegstecken. In den höheren Tarifen, die man auf Anfrage hinzu buchen kann, kann man Performancegarantien bis 5 Mio. Besuchern im Monat buchen.

Domains kosten jeweils 18 EUR im Jahr (.de / .com / .net / .org / .info / .biz / .eu – weitere auf Anfrage). Auch HostPress bietet Neukunden einen kostenlosen Umzugsservice an, um die Wechselhürde zu senken und für den Kunden möglichst reibungslos zu gestalten.

Für größere Firmen mit mehreren Webseiten, Agenturen oder Resellern bietet HostPress außerdem noch spezielle Multitarife für das WordPress Hosting an. Bei 3 WordPress-Webseiten geht es mit 50 EUR monatlich los, 15 Webseiten kosten 100 EUR monatlich und 50 WordPress-Instanzen 250 EUR monatlich.

Als Reseller oder Agentur oder aber bei wirklich großen Webseiten und Onlineshops würde ich allerdings gleich zu einem Managed WordPress Server raten. Damit lassen sich beliebig viele WordPress Webseiten auf einem eigenem Managed WordPress Server verwalten. HostPress kümmert sich dabei um die technische Administration und stellt einen bereits komplett eingerichteten, dedizierten Server zur Verfügung. Durch die Serververwaltungsoberfläche Plesk kann im Grunde jeder so seinen eigenen Server administrieren und ist dennoch sicher und schnell unterwegs.

Die Technik bei HostPress

HostPress stellt jeder Instanz dedizierte Serverressourcen in einem Hochverfügbarkeits-Cluster zur Verfügung. Alle Seiten werden komplett auf SSDs gehostet und mittels NGINX, HTTP/2 und PHP 7.4 inkl. OPcache und MySQL 5.7 betrieben.

Der eigens entwickelte Rocket Cache ist im Grunde ein NGINX-Microcache mit 5 Sekunden Ablaufzeit plus ein Pagespeed-Plugin für das Kombinieren und Minifizieren von CSS, JS und HTML, GZIP, dem Setzen von Expire Dates im HTTP-Header, Lazy Loading, dem Entfernen von Query Strings von statischen Ressourcen und einem eigenen Cache für Mobilgeräte sowie Datenbankoptimierungstools. Nichts, was es nicht bei einem guten WordPress-Pagespeed-Plugin auch gibt. HostPress bewirbt das System damit, dass es Lastspitzen abfangen und bis zu 80 Mio. Hits pro Tag vertragen soll.

HostPress hat zusätzlich noch ein paar tolle Sicherheits-Funktionen integriert, die quasi einem CDN ähneln, beispielsweise eine Bruteforce und DDoS-Protection sowie eine Web Application Firewall. Eine WAF setze ich bei meinem Hosting ebenfalls ein und halte die Filterung des Traffics mittels ModSecurity für eine wirklich gute Sache. Viele automatisierte Anfragen, die bestimmte Sicherheitslücken ausnutzen, werden somit bereits auf WAF-Ebene herausgefiltert und erreichen erst gar nicht den Webserver. In Sachen Sicherheit gibt es noch einen Outbound-Spam-Protector, der dafür sorgt, dass kein Spam über das WordPress versendet werden kann. Das integrierte Malware-Scanning und -Patching sorgt dafür, dass Schadsoftware erkannt wird und verschiebt die betroffenen Dateien in eine Quarantäne.

Was HostPress aus meiner Sicht einzigartig macht, sind die besonderen Leistungen, die man bei vielen anderen Hostern extra bezahlen oder sich selbst darum kümmern muss: Neben einem kostenlosen Umzugsservice hat das HostPress-Team wirklich einen exzellenten Support. So wird man bei Lastproblemen im Backend, oder schlechten Ladezeiten im Frontend nicht nur beraten, sondern HostPress nimmt direkt  Änderungen im Code vor und kann alle Optimierungen innerhalb der WordPress-Instanz unmittelbar umsetzen. Dazu wird die Erreichbarkeit deiner Webseite rund um die Uhr überwacht und es gibt selbstverständlich täglich automatische Backups.

Mein Fazit zu HostPress

HostPress setzt im Grunde auf einen identischen Stack, wie ich ihn auch im Einsatz habe. Plesk und das WordPress Toolkit ermöglichen eine komfortable Verwaltung inkl. Staging und Sync. Flotter und moderner Webserver NGINX mit PHP 7.x, OPCache und Microcache für eine gute Performance und deren WAF und CDN-Funktionen für zusätzliche Sicherheit. Alles in allem ein rundes Paket aus Deutschland mit ausgezeichnetem SupportDefinitiv eine echte Empfehlung! 


Cloud-Hosting Tipp: Kinsta

Kinsta wurde 2013 als reine WordPress-Hosting-Plattform gegründet. Das Team besteht aus erfahrenen WordPress-Entwicklern, die das beste WordPress-Hosting bauen wollten, das es auf dem Markt gibt. Und das merkt man auch! Daher hat Kinsta im Gegensatz zu vielen anderen Hostern auch kein Cpanel oder Plesk im Einsatz, sondern eine eigene Website-Verwaltung. Diese bietet im Grunde dieselben Funktionen, wie das Anlegen neuer Webseiten, Erstellen von Staging-Servern, Klonen von WordPress-Instanzen, etc.

So sieht das Ganze aus

Kinsta ist international aufgestellt, das Kernteam sitzt in London und Zürich, und der deutsche Markt wird erst seit Kurzem direkt adressiert. Daher ist der Support auf Englisch rund um die Uhr erreichbar, der Support in deutscher Sprache ist werktags zwischen 9:00 und 17:00 Uhr erreichbar. Bezahlt werden kann aktuell nur in US-Dollar, das Bezahlen mit Euro soll in Kürze angeboten werden.

Die Tarife von Kinsta

Wie Ihr schon in den Screenshots sehen könnt, hat Kinsta ein echt breites Angebot. Im Kern verbirgt sich dahinter aber immer dieselbe Leistung, jeweils in anderen Skalierungen. Los geht es mit dem StarterPaket bei 30 USD im Monat für eine WordPress-Installation mit bis zu 20.000 Besuchern im Monat und 5 GB SSD-Speicher. Etwas happig, aber immerhin ist die Nutzung des CDN bereits inklusive. Dann skaliert das Ganze nach oben, beispielsweise werden im Business-1-Paket für 5 WordPress-Instanzen und 15 GB SSD mit bis zu 100.000 Besuchern 100 USD monatlich fällig, im Highend-Bereich sind wir dann im Tarif Enterprise 1 schon bei 600 USD im Monat, allerdings verträgt das Paket dann auch 1.000.000 Besucher und bis zu 60 WordPress-Instanzen mit 80 GB SSD! Die SSDs sind aus meiner Sicht auch mehr als ausreichend, denn Backups und die Staging-Umgebungen werden nicht berechnet, sind also inklusive.

Natürlich gibt es auch hier kostenlose Webseiten-Migration. Domains können über den integrierten Premium-DNS-Service Amazon Route 53 verwaltet werden. Das globale Anycast-Netzwerk von Amazon sorgt dabei für minimale DNS-Latenzen.

Die Technik bei Kinsta

Was Kinsta von den anderen Hostern unterscheidet: Es ist ein echter Cloud-Hoster, denn man setzt hier vollständig auf die Google Cloud Platform. Dort hat man die Auswahl zwischen 19 globalen Rechenzentren (natürlich auch mit einem Rechenzentrum in Frankfurt) und ist über den Premium-Tier (also die schnellste Anbindung) von Google angebunden. Besser geht es also nicht. Außerdem kann die Website so im Erfolgsfall problemlos mitwachsen und bekommt keine Probleme, wenn der Traffic mal durch die Decke geht!

Im Oktober 2019 hat kinsta nochmal eine Schippe drauf gelegt und die Ladezeiten aller gehosteter Webseiten um den Faktor 200% verbessert:

Der Hosting-Stack ist ebenfalls State of the Art, also Nginx mit Full-Page-Caching, HTTP/2, PHP 7, LXD-Container (eine OpenSource-Docker-Alternative) und MariaDB. Jede Website läuft vollständig isoliert mit automatischer Skalierbarkeit und hoher Verfügbarkeit über die Google Cloud. Für ältere Scripte steht auch noch PHP 5.6 zur Verfügung oder man geht direkt auf 7, 7.1, 7.2 oder 7.3 – also bleibt kein Wunsch verwehrt. Als Upgrades kann Nginx als Reverse Proxy dazugeschaltet werden. Zusätzlich gibt es noch eine Partnerschaft mit KeyCDN, oder man wählt Cloudflare Railgun, Elastricsearch oder Redis als Zusatzpaket für jeweils 100 USD je Monat und Seite. In Sachen Sicherheit gibt es Hardware-Firewalls, automatische Backups und die DDoS-Erkennung der Cloud. Jede Website wird rund um die Uhr überwacht und alle 2 Minuten mit New Relic auf ihren Status überprüft.

Mein Fazit zu Kinsta

Das Hosting von Kinsta wäre wohl das Ergebnis, wenn sich ein paar WP-Nerds zusammensetzen und aus den besten Diensten und der besten Software ein High-End-WordPress-Hosting zusammensetzen würden. NGINX mit FullPage-Cache und dem Helper-Plugin auf der Google Cloud und vorgeschaltetem CDN ist schon wirklich eine feine Sache. Hier wird in jedem Bereich einfach die optimale Lösung gewählt, was das Paket insgesamt aus meiner Sicht unschlagbar macht. Die Preise von Kinsta halte ich angesichts der gebotenen Leistung für absolut fair. Richtig geil ist der kostenlose Hack-Bereinigungsservice von Kinsta, d.h. wenn Ihre Website gehackt wird, wird diese sofort von Kinsta wieder repariert! Kinsta ein internationales Unternehmen mit Sitz in den USA und Büros in London und Budapest, bietet derzeit also (noch) keinen deutschen Support.

Ehrlicherweise bin ich kein Freund von Hosting in der Cloud, wenn man die flexible Skalierung nicht unbedingt braucht. Solltet ihr aber TV-Werbung schalten, oder in die Höhle der Löwen wollen, ist Kinsta meine erste Wahl in Sachen Highend-WordPress-Cloud-Hosting.

In Sachen Datenschutz und DSGVO bietet kinsta einen eigenen Artikel an und das GDPR, also die englische Übersetzung der DSGVO, wird explizit in deren Datenschutzerklärung angesprochen.


WP Engine

Bei WP Engine handelt es sich um ein echtes WordPress-Schwergewicht in den USA! Das Unternehmen wurde bereits 2010 mit dem klaren Fokus auf WordPress-Cloud-Hosting gegründet. Der größte reine WordPress-Hosting-Anbieter hat mittlerweile nicht nur das beliebte Genesis Framework übernommen, sondern auch gleich noch dessen Anbieter StudioPress samt 200.000 Kunden und sämtlichen Themes und im Oktober 2018 auch noch Array Themes und Atomic Blocks, einem Spezialisten für flexible Themes für Gutenberg. Darüber hinaus gehört auch der WordPress-Hoster flywheel zu WP Engine, der nach wie vor mit einem eigenen Angebot am Markt vertreten ist.

Tarife bei WP Engine

Los geht es bei WP Engine im STARTUPTarif zum Start einer kleinen Website oder eines Blogs für 30 USD im Monat (aktuell nur 27 USD mit dem Code wpe3free). Darin ist eine WordPress-Instanz enthalten, 10 GB Speicherplatz und 50 GB Traffic im Monat. Die Leistung soll für etwa 25.000 Besuche im Monat reichen. Wer mehr Traffic hat, bekommt im GROWTHTarif 10+ WP-Instanzen mit 20 GB Speicher und insgesamt maximal 100.000 Besuchern im Monat für 115 USD. Eine richtig trafficstarke Seite oder eben 30+ WordPress-Instanzen mit maximal 400.000 Besuchern im Monat und 50 GB Speicher gibt es für 290 USD im Monat.

Jeder Tarif hat isolierte Dev-, Stage-, Prod-Umgebungen, also die Möglichkeit, auf einer Entwicklungsumgebung neue Dinge zu programmieren, dann auf einer Staging-Umgebung sauber zu testen und anschließend auf die Produktiv-Umgebung, also die Live-Seite, zu überspielen. Sehr komfortabel.

Was richtig cool ist: Durch die Übernahmen des Unternehmens sind das Genesis Framework und alle (derzeit) 35 StudioPress-Themes im WP-Engine-Tarif enthalten. Dieses Framework habe ich auch in meinem Artikel Die besten WordPress Themes vorgestellt.

Die Technik bei WP Engine

Die Technik von WP Engine ist wirklich State of the Art. Webserver machen NGINX das Hosting natürlich PHP-7-fähig inkl. HTTP/2 und setzen auf den hauseigenen EverCache (Es kommt eine Kombination aus Memcached mit mcrouter und dem Varnish Cache zum Einsatz). Als Speichersystem hat WP Engine ein eigenes LargeFS (auf Gluster-Basis) entwickelt, das quasi unbegrenzten Speicherplatz auf Amazon S3 anbieten kann. Inklusive ist in allen Tarifen die Nutzung des weltweiten Content Delivery Networks (CDN). Obwohl WP Engine aus den USA kommt, kann man beispielsweise Frankfurt als Datencenter-Standort für die eigene Website auswählen.

In Sachen Sicherheit bietet WP Engine tägliche Backups und automatische WordPress-Updates. Ein eigenes System über AppArmor kann bösartiges Verhalten und Bedrohungen dynamisch erkennen und blockieren.

Achtung: Nicht erlaubte Plugins!

WP Engine hat als Amerikanischer Managed WP Hoster eine Liste nicht erlaubter Plugins, die die Stabilität des Systems gefährden oder zu ungewünschtem Verhalten führen kann. Diese vollständige Liste verbotener Plugins findet ihr unter: https://wpengine.com/de/support/disallowed-plugins/

Laut WP Engine funktionieren die meisten Caching Plugins nicht mit deren eigener Caching Lösung. Daher werden Plugins wie WP Super Cache, WP File Cache, W3 Total Cache, WordFence, etc. automatisch deaktiviert. Ebenso werden Backup-Plugins deaktiviert, da diese in der Tat sehr ineffizient sind und WP Engine ohnehin jede Nacht Backups anfertigt. Darunter sind beispielsweise WP DB Backup, WP DB Manager, BackupWordPress und VersionPress. Was mich ein wenig erstaunt hat sind Plugins wie SEO Auto Links und Related Posts Plugins. Die machen natürlich ein wenig mehr Datenbank-Last, aber ich nutze einige davon sehr gerne und möchte ehrlich gesagt nicht darauf verzichten. Daher ist WP Engine für viele meiner Projekte leider ein No-Go.

Mein Fazit zu WP Engine

Ich halte WP Engine für einen guten Managed WordPress Hoster, der allerdings für die Stabilität des Systems einige harte Einschränkungen in Sachen Plugins mit sich bringt. Der Telefon-Support und der Chat-Support sind rund um die Uhr erreichbar und sehr kompetent. Für wirklich trafficreiche Websites hat WP Engine als Gesamtpaket aus meiner Sicht ein gutes Preis-Leistungs-Verhältnis. Wer mit den verbotenen Plugins leben kann, bzw. ohne diese, kann hier durchaus sinnvoll hosten. Allerdings bin ich kein Fan von US-Hostern und man muss mit einer schlechteren Anbindung und englischem Support leben.

Wichtig: In Sachen DSGVO und Auftragsdatenverarbeitungsvertrag (was für ein Wort!) bietet WP Engine alle notwendigen Unterlagen an und ist daher uneingeschränkt zu empfehlen.


DreamHost

Auch der mehr als 20-Jahre alte Hoster DreamHost bietet unter dem Namen DreamPress ein Managed WordPress Hosting, das sogar von WordPress.org empfohlen wird.

Die Tarife von DreamHost

Preislich geht es bei 16,95 Dollar im Monat los. Dafür soll die Webseite 100.000 Besuche aushalten, allerdings noch ohne CDN. Für 24,95 Dollar im Monat bietet der DreamPress Plus Tarif dann eine WordPress-Instanz inkl. CDN und soll für rund 300.000 Besucher im Monat gut sein. Der Speicherplatz ist in allen Tarifen mit 30, 60 bzw. 120 GB SSD-Storage sehr groß bemessen.

Die großen DreamPress Plus- und Advanced-Pläne enthalten bereits Jetpack Professional, was DreamHost zu einer guten Wahl macht, falls man gerne Jetpack verwendet. Das Support-Team von DreamHost ist wirklich gut geschult besteht zum Teil sogar aus WordPress-Core-Entwicklern. Das bedeutet hier ist nichts ausgesourced und die Mitarbeiter kennen die Plattform in- und auswendig!

Die Technik bei DreamHost

DreamHost bietet eingebautes Caching, Staging und automatische tägliche Backups. Dazu gibt es einen kostenlosen Umzugsservice und automatische WordPress-Aktualisierungen für Core- und Sicherheitsupdates. Die integrierte Staging-Umgebung kann man beispielweise dazu nutzen, neue Plugins, Themen und Code auf sichere Weise zu testen, bevor die Änderungen live gehen.

Leider konnte ich ohne Testserver noch nicht mehr über den verwendeten Hosting-Stack bei DreamPress herausfinden. Mal sehen, wann ich Zeit finde, hier eine Testdomain anzulegen.

Mein Fazit zu DreamHost

In Sachen Managed WordPress Hosting sind die DreamPress-Pläne wirklich eine ordentliche Wahl für Benutzer aller Art. DreamPress ist ein vollständig gemanagtes Hosting, das speziell für WordPress entwickelt wurde. DreamHost stellt die Verfügbarkeit sicher, überwacht jede Website auf Probleme und führt Wartung, Updates und Backups durch. Der englische Support ist überaus kompetent und jederzeit erreichbar.


bluehost

Mit bluehost schließt sich der Reigen der von WordPress.org empfohlenen Hoster. Eigentlich handelt es sich bei bluehost um einen ganz normalen Webhosting-Dienstleister, zugegeben ein echtes Urgestein aus den vereinigten Staaten, das bereits seit dem Jahre 2003 im Hosting aktiv ist. bluehost unterstützt das Open Source Projekt WordPress bereits seit mehr als 10 Jahren und hat einige seiner Entwickler aus dem internen Entwicklungsteam der Vollzeit-WordPress-Core-Entwicklung gewidmet. Neuerdings bietet bluehost neben dem normalen WordPress Hosting auch eigene Managed WordPress Hosting Tarife an und qualifiziert sich damit für unseren großen Managed Hosting Vergleich.

Die Tarife von bluehost

Die Tarifstruktur ist etwas unklar, denn in sämtlichen Paketen sind unbegrenze WordPress Installationen, unbegrenzte Domains, unbegrenzte Subdomains, unlimitierter Speicherplatz und kein Traffic Limit enthalten?! Ebenso selbstverständlich sind tägliche automatische Backups und die Erkennung und Entfernung von Malware inkludiert.

Los geht es bei 18,15 EUR im Monat, allerdings nur, wenn man sich für 36 Monate bindet! Regulär kostet der kleinste Tarif 27,29 EUR monatlich:

Die Technik bei bluehost

US-Marketing-Typisch findet man über die eingesetzte Technik beim bluehost Managed WordPress Hosting sehr wenig heraus. Zumindest konnte ich nachlesen, dass ab dem WP Pro Paket SSDs zur Verfügung stehen und natürlich gibt es auch eine Staging-Umgebung zum Testen und Entwickeln.

Mein Fazit zu bluehost

Ich glaube bluehost ist wirklich kein schlechter Hoster und für ein US-Unternehmen mit einer WordPress-Webseite vielleicht wirklich gut geeignet. Das hauseigene Support-Team besteht daher tatsächlich aus engagierten WordPress-Experten und bietet einen ausgezeichneten, wenn auch englischsprachigen Support.

Allerdings kann ich für Deutsche Kunden leider keine Empfehlung aussprechen.


Schnäppchen Tipp: Siteground

Der US-Hosting-Anbieter Siteground hat neben klassischen Hosting-Paketen auch echtes Managed WordPress Hosting im Angebot. Auf der Tarifseite wirbt Siteground damit, offiziell von WordPress.org empfohlen zu sein und tatsächlich findet sich auf einer Unterseite bei WordPress.org eine Auflistung von drei WordPress Web Hosting Anbietern, die ich natürlich umgehend in meinen Hosting-Vergleich aufgenommen habe.

Die Tarife von Siteground

Los geht es mit dem StartUp-Tarif für 9,95 EUR (netto) im Monat. Darin enthalten ist eine WordPress Instanz mit etwa 10.000 Besuchern im Monat und 10 GB SSD-Speicherplatz. Allerdings fehlen hier die Premium WordPress Features, wie der sogenannte WordPress Special Cache sowie das Staging-System. Diese sind ab dem GrowBig-Paket für 17,95 EUR (netto) monatlich enthalten. Darin können beliebig viele WordPress Instanzen gehostet werden. Eingeschränkt wird das Paket durch 20 GB SSD-Speicherplatz, sowie der Leistung für etwa 25.000 Visits im Monat. Darüber gibt es nur noch das GoGeek-Paket für 29,95 EUR (netto) monatlich mit 30 GB SSD-Speicher und bis zu 100.000 monatlichen Besuchern. In jedem Account ist das CloudFlare CDN bereits enthalten.

Scheinbar hat Siteground derzeit Aktionspreise! Das StartUp-Paket gibt es schon für 3,95 EUR statt 9,95 EUR, GrowBig für 6,45 EUR statt 17,95 EUR und das GoGeek-Paket für 11,95 EUR statt 29,95 EUR monatlich (Alle Preise zzgl. USt.).

Die Technik bei Siteground

Siteground verfügt über insgesamt vier Datencentern auf drei Kontinenten. Als Betriebssystem kommt CentOS zum Einsatz und eine Kombination aus Apache und NGINX liefert die Webseiten via HTTP/2 aus. Es kommen insgesamt drei Cache-Ebenen zum Einsatz (StartUp-Paket nur Ebene 1!): Statischer Inhaltscache, dynamischer Daten-Cache via NGINX, sowie ein Datenbank-Cache auf Basis von Memcached. Also nix Besonderes, aber ein solider Stack. PHP steht in den Versionen 7.4, 7.3, 7.2, 7.1, 7.0 und 5.6 zur Verfügung. Das integrierte Staging-System gibt es ab dem GrowBig-Paket – klar, denn hierfür benötigt man natürlich mehr als eine WordPress-Instanz. Als einziger Anbieter hier im Vergleich setzt Siteground auf CPanel statt auf Plesk oder eine eigene Lösung!

Als echter Managed-WordPress-Hoster bietet Siteground automatische WordPress-Software- und Plugin-Updates. Die integrierte Firewall soll Sicherheitsrisiken minimieren und das Siteground-Team führt selbstständig Patches gegen Exploits durch, und das sogar noch bevor die offiziellen Entwickler ein Sicherheitsupdate veröffentlichen! Der Support ist 24/7 via Telefon, Chat und Ticket-System erreichbar.

Mein Fazit zu Siteground

Technisch finde ich, dass Siteground nichts Besonderes bietet, aber ein solides Angebot an Managed WordPress Hosting-Paketen bietet. Siteground ist selbstverständlich DSGVO-konform und kann daher bedenkenlos verwendet werden. Scheinbar gefielen den Betreibern die neuen Richtlinien zur Verarbeitung personenbezogener Daten der EU so gut, dass diese nun für alle Nutzer gelten, unabhängig von ihrer Staatsangehörigkeit oder ihrem Standort. Sehr löblich wie ich finde. Ebenfalls cool finde ich, dass CloudFlare inkl. WAF und Dienste wie Sicherheitspatches in allen Paketen inklusive sind!

Wenn Ihr Euch noch die Aktionspreise sichern könnt und keinen deutschen Support braucht, ist Siteground aus meiner Sicht ein echtes Schnäppchen!


Hostinger

Hostinger hatte ich lange garnicht auf dem Schirm, dabei gibt es das Unternehmen bereits seit 2004. Damals sind die Gründer mit 000webhost.com angetreten, komplett kostenloses Hosting mit PHP, MySQL, cPanel und ohne Werbung anzubieten. Daraus ist ein echter Hosting-Gigant geworden, denn Hostinger hat mittlerweile fast 30 Millionen Nutzern in 178 Ländern!

Technisch setzt man dort auf den altbekannten Stack: HTTP/2, PHP7.1, NGINX und benutzerdefiniertes, vorinstalliertes Caching-Plugin. In Sachen Sicherheit greift hostinger auf die Dienste von BitNinja zurück, die Honeypots, Malware Detection & Removal, Intrusion Detection sowie IP Reputation und eine (D)DoS Protection bieten. Nichts besonderes, aber auch nicht schlecht.

Der Hauptgrund warum Menschen zu Hostinger wechseln ist zweifelsohne das günstige Pricing! Auf den eigenen Shared-Hosting-Servern bietet Hostinger WordPress-Pakete bereits ab 1,99 EUR im Monat an (im ersten Monat nur 0,80 EUR). Hier bekommt man allerdings keinerlei Auskunft über zugewiesene Ressourcen oder bereitgestellte Leistung, was für mich immer ein Warnsignal ist!

Diese Tarife sollte man also keinesfalls für eine professionelle Webseite, oder gar einen Onlineshop verwenden, dafür sind vielleicht die Cloud Hosting Tarife von Hostinger geeignet:

Hier geht es bei 13,75 EUR im Monat los. Wie 2 CPU-Kerne und 3 GB RAM allerdings 300 Webseiten schaffen sollen, ist mir ehrlich gesagt ein Rätsel… Ich denke dass es sich hierbei eher um das Limit in Sachen MySQL-Datenbanken handelt. Wirkt allerdings etwas wild auf mich das Ganze.

Im größten Paket Cloud Global gibt es für 69,99 EUR im Monat dann doch noch ordentlich Leistung! Mit Hosting in der Google Cloud, 200 GB SSD-Speicher, 16 GB RAM und 8 CPU-Kerne also sicher ausreichend Leistung, aber sehr wenig vertrauenswürdig und garnicht mehr so günstig! Leider!

Mein Fazit zu Hostinger

Insgesamt wirkt das Angebot von Hostinger auf mich wenig seriös. Die Firma stammt aus Litauen und ist mittlerweile in Zypern registriert. Vielleicht liegt es aber auch einfach an der mangelhaften Übersetzung ins Deutsche, einen deutschen Support darf man dort nicht erwarten.

Bei diesen Preisen gehe ich fast schon davon aus, dass man mit hunderten anderen Kunden auf einem Shared-Hosting hockt und der Support wahrscheinlich irgendwo günstig ausgesourced wurde… Wenn ich mal ein wenig Zeit finde, werde ich das Hosting dort evtl. trotzdem mal auf Herz und Nieren testen.


Flywheel

Beim Anbieter Flywheel handelt es sich, ähnlich wie bei Kinsta, um echtes Cloud-Hosting. Das heißt Du musst Dir nicht die Ressourcen mit anderen Webseiten teilen, wie beim Shared Hosting. Die Plattform von Flywheel läuft auf der Google Cloud. Flywheel gibt es zwar bereits seit 2012, man setzt dort jedoch erst seit 2018 auf die Cloud. Damit ist die Firma international so erfolgreich, dass sie im Juni 2019 von WP Engine übernommen wurde und seit dem als Tochterunternehmen am Markt ist.

Die Tarife von Flywheel

Als Cloud-Hoster ist Flywheel nicht ganz billig. Aber durch die Übernahme von WP Engine kann Flywheel Einsteigern wieder den Tiny Tarif für 13 Dollar im Monat anbieten. 5.000 Besucher im Monat und 5 GB Speicherplatz sind zwar nicht viel, sollten kleinen Webseiten und Anfängern aber erstmal reichen. Eine einzelne Instanz im Tarif Starter mit 5 GB Speicher gibt es ab 25 Dollar mit Monat. Die Leistung der Instanz sollte laut Anbieter für etwa 25.000 Besucher im Monat ausreichen. Das sind weniger als 1.000 Besucher am Tag. Der Traffic ist dabei auf 50 GB beschränkt, was im Cloud-Hosting ebenfalls üblich ist und bei der Anzahl der Besucher locker ausreichen sollte.

Darüber bieten die Tarife Freelance für 115 Dollar bis zu 10 WordPress-Installationen und 100.000 Besucher monatlich mit 20 GB Speicher und 200 GB Traffic. Der Agency Tarif für 290 Dollar im Monat erlaubt maximal 30 WordPress-Seiten für 500.000 Besucher monatlich und stellt 50 GB Speicherplatz und 500 GB Bandbreite bereit.

Die Technik bei Flywheel

Als reiner WordPresss-Spezialist, hat Flywheel seine Server für optimale Leistung abgestimmt und kümmert sich um Konfiguration und Caching, so dass man kein eigenes Caching-Plugin mehr einrichten muss. Die eigene Caching-Engine von Flywheel namens FlyCache wurde nach Aussagen der Entwickler speziell dafür entwickelt, WordPress-Sites zum Fliegen zu bringen. Obwohl ein Full-Page-Cache verwendet wird, ist WooCommerce auf Flywheel kein Problem, denn bestimmte Pfade können standardmäßig nicht gecached werden, so dass man nicht mit seltsamen Warenkorbproblemen oder lustigen 500 Fehlern konfrontiert wird. Dieser Cache wird mit dem CDN von fastly kombiniert und kann, ähnlich wie bei CloudFlare, zwischengespeicherte Inhalte von globalen Points of Presence (POP) bereitzustellen. Wenn ein Benutzer auf die Website zugreift, bekommt dieser also die Dateien von dem Server, der ihm geografisch am nächsten ist, was die Latenzen und Ladezeit verringert.

Mein Fazit zu Flywheel

Flywheel macht als internationaler Cloud-Hoster einen guten Job. Der englischsprachige Support ist 24/7 an 365-Tagen im Jahr erreichbar und die Server stehen direkt in den Rechenzentrum von Google, was natürlich die Anbindung sehr gut macht. Leider konnte ich über die verwendete Technik relativ wenig herausfinden, ebenso wie über die weitere Zukunft von Flywheel unter WP Engine.

Wer auf WordPress Hosting in der Google Cloud setzen will, ist aus meiner Sicht bei Kinsta besser aufgehoben, allerdings ist Flywheel aktuell etwas günstiger unterwegs.


WP-Projects

Der neueste Anbieter aus Deutschland, der sich auf WordPress-optimiertes Hosting mit passendem Service spezialisiert hat, ist WP-Projects.

Die Tarife von WP-Projects

In Sachen WordPress-Hosting hat WP-Projects drei unterschiedliche Tarife: Hosting Plus (2.0), Hosting Pro (2.0) und Hosting Business (2.0) Diese unterscheiden sich neben dem Preis (9,90 EUR, 19,90 EUR und 29,90 EUR im Monat) und dem Speicherplatz (10 GB, 20 GB bzw. 30 GB) zusätzlich technisch noch durch das PHP Memory Limit von 256, 512 MB bzw. 1024 MB und der Einschränkung der PHP Max. Execution Time (60s, 120s bzw. 240s).

Das ist echt mal ein spezielles und sehr technisch definiertes Tarifsystem und richtet sich aus meiner Sicht eher an WordPress-Entwickler und technisch versierte Kunden.

In jedem Paket ist eine Domain inklusive (.de / .at / .ch / .com / .eu ) – weitere Domains können für 9,90 EUR / Jahr bei .de, 14,90 EUR / Jahr (.eu, .com, .net und .org) bzw. 19,90 EUR / Jahr (.info, .at, .ch) hinzugebucht werden.

Daneben bietet WP-Projects auch noch sogenannte WordPress Server (VPS). Dabei handelt es sich laut WP-Projects um (mit QEMU/KVM) voll virtualisierte Linux-Server, die den Kunden dedizierte vCores und dedizierten Arbeitsspeicher innerhalb eines Clusters zur Verfügung stellen. Hier geht es im VPS Plus 2.0 Tarif für 79 EUR im Monat mit 2 reservierten (virtuellen) Kernen, 4 GB RAM und 50 GB SSD Speicherplatz los, über VPS Pro 2.0 mit 4 vCores, 8 GB RAM und 100 GB SSD für 119 EUR im Monat bis zu VPS Business 2.0 mit 6 vCores, 16 GB RAM und 200 GB SSD.

Die Managed Services beinhalten neben der fortlaufenden Pflege des Systems und einer regelmäßigen dokumentierten Wartung immer auch einen 60-minütigen Individualservice, den alle Kunden als Inklusivleistung abrufen können, um ganz individuelle Anpassungen an ihrem System vornehmen zu lassen.

Der Kundenservice ist rund um die Uhr an 7 Tagen in der Woche per E-Mail und telefonisch erreichbar. In der Zeit von Montag bis Freitag 09:00 – 18:00 Uhr werden auch individuelle Anfragen der Kunden zum Thema WordPress beantwortet. Auch WP-Projects bietet einen kostenlosen WordPress-Umzugsservice an.

Die Technik bei WP-Projects

Wie alle WordPress-Spezial-Hoster setzt auch WP-Projects in Sachen Performance auf NGINX mit HTTP/2 und einem integrierten Caching via OPcache. Natürlich kommen auch hier nur SSDs zum Einsatz. MySQL in Version 5.7 kann mit PHP der Versionen 7.3 / 7.2 / 7.1 gewählt werden. Ältere PHP-Versionen werden NICHT MEHR UNTERSTÜTZT, was ich sehr gut finde!

Für die zentrale Verwaltung, die Sicherheit sowie Staging und Cloning setzt WP-Projects auf Plesks WordPress Toolkit. Die Server stehen laut WP-Projects im Rechenzentrum der Accelerated IT Services GmbH in Frankfurt, bei denen sie über eine eigene unabhängige Infrastruktur innerhalb einer Colocation verfügen. Die Anbindungen sind mit 20 Gigabit Deutsche Telekom – 20 Gigabit Level(3) Communications – 10 Gigabit TINET / NTT – 20 Gigabit DE-CIX – 10 Gigabit AMSIX großzügig ausgelegt.

Mein Fazit zu WP-Projects

Bei WP-Projects handelt es sich aus meiner Sicht um ein solides NGINX-Hosting, das sich als WordPress-optimiertes Hosting (kein Managed WordPress-Hosting) präsentiert. Das Einsteiger-Paket für 9,90 EUR im Monat mit 256 MB RAM und 10 GB SSD deckt sich annähernd mit denen der Mitbewerber und kann bedenkenlos empfohlen werden. Für 29,90 EUR monatlich bekomme ich mit 1 GB zugesichertem RAM sogar mehr als bei den klassischen Hostern. So richtig vergleichen mit den übrigen WP-Hostern lassen sich diese Angaben allerdings nicht, da diese in der Regel mit Besuchern pro Monat kalkulieren. Daher würde ich WP-Projects eher als soliden, klassischen NGINX-Hoster mit Faible für WordPress einsortieren 🙂

Die Managed-vServer-Angebote dagegen halte ich für empfehlenswert, allerdings nur, wenn man sich mit dem Thema Hosting besser auskennt und den Vorteil, den Stack an seine Bedürfnisse anpassen zu können, auch wirklich ausnutzen kann.


Savvii

Mit Savvii kommen wir zum nächsten reinen WordPress-Hoster in meinem Vergleich. Denn Savvii war der erste Managed-WordPress-Hosting-Provider in Europa. Das niederländische Unternehmen hat sich bereits im Jahr 2013 auf WordPress als CMS spezialisiert. Nach eigenen Angaben hat der Dienst heute Hunderte von Kunden und hostet Tausende von Websites. In allen Paketen sind automatische Updates für Core- und Plugin-Updates enthalten. Die Mitarbeiter von Savvii führen die Updates durch und überprüfen sogar, ob die Website danach noch läuft. Geht etwas schief, wird das letzte Backup, das vor dem Update erstellt wurde, wiederhergestellt und man erhält eine Benachrichtigung. Eine Funktion, die man als Plesk-Smart-Update ebenfalls im WordPress ToolKit verwenden kann. Natürlich kommt das nicht ohne KI aus.

Die Tarife von Savvii

Es gibt zum einen klassische Tarife für eine einzelne Website von 35 bis 229 EUR, die zwischen 10 und 160 GB Speicherplatz bieten. Das Paket Shared One für 35 EUR monatlich ist ein klassisches Shared Hosting, ab VPS One ist man dann auf einem virtuellen privaten Server (VPS) mit SSD. Saftige Preise – ola!


Die Tarife für Multi-Website-Hosting reichen von 79 EUR für 5 Websites und 5 GB Speicher bis zu 279 EUR für 20 WordPress-Instanzen und 160 GB Speicher. Auch hier ist der kleinste Tarif das Shared Five wieder im Shared Hosting und ab VPS Ten gibt es einen virtuellen privaten Server (VPS) mit SSD.


Domains und E-Mails gibt es übrigens nicht bei Savvii! Sie sagen selbst: “Wir sind gut in einer Sache, und das ist WordPress-Hosting. Für E-Mail- und Domain-Registrierungen gibt es bereits viele gute Lösungen auf dem Markt. Wir unterstützen Sie gerne mit einigen Tipps. Um Ihre Website zu Savvii umzuziehen, müssen Sie nicht auch Ihre E-Mail und Domain verschieben. Die Mehrheit unserer Kunden belässt die E-Mail- und Domainregistrierung beim aktuellen Anbieter.” Auch nicht schlecht.

Die Technik bei Savvii

Über die Technik hinter Savvii konnte ich leider relativ wenig herausfinden, denn es hat sich in meiner Umfrage (bislang) nicht ein einziger Nutzer zu Savvii verirrt. Auf deren Website kann man lesen, dass NGINX als Webserver und Varnish im Docker als Reverse Proxy zum Einsatz kommen sowie Memcached als Object-Caching-System.

Als Hoster aus dem Ausland in diesem Vergleich sei noch gesagt, dass man bei allen Paketen den Serverstandort Deutschland wählen kann, also in Sachen Anbindung und Datenschutz dürfte es kein Problem geben. Nach der Beschreibung auf der Website würde ich ebenfalls auf NGINX mit Plesk und WordPress Toolkit tippen, denn auch Savvii bietet Malware-Erkennung und -Bereinigung, tägliche Backups und ein Staging-System.

Mein Fazit zu Savvii

Bei Savvii handelt es sich auch um ein solides NGINX-Hosting, das sich auf WordPress beschränkt und vermutlich das WP Toolkit verwendet. Klar, durch die hervorragende Vorarbeit von Plesk, die gemeinsam mit dem Team von automattic das WordPress Toolkit zu einem richtig tollen System weiterentwickelt haben, kann sich der Funktionsumfang echt sehen lassen. Einen wirklichen Vorteil von Savvii gegenüber jedem anderen Hoster kann ich allerdings nicht erkennen. Angesichts derart saftiger Preise und fehlendem Deutschen Support kann ich also keine Empfehlung aussprechen!

In Sachen Datenschutz gibt es bei Savvii als niederländischem Anbieter wenig Einschränkungen, die Informationen zum Auftragsdatenverarbeitungsvertrag (langsam ist es nicht mehr lustig) findet man sogar online.


dogado

Der letzte Anbieter in der Reihe der Managed WordPress-Hoster ist der Cloud-Service und Hosting-Anbieter dogado. Also schon mal kein reiner WordPress-Hoster, aber dogado bietet spezielle WordPress-Hosting-Pakete mit vorinstallierter WordPress-Instanz und Update-Service. Ich persönlich kannte dogado bis vor kurzem garnicht, aber das Unternehmen hat offenbar bereits checkdomain und alfahosting übernommen.

Die Tarife von dogado

Los geht es bei dogado mit dem Tarif WP START bereits bei 3,99 EUR im Monat. Dafür bekommt man eine Domain10 GB SSD Speicherplatz und eine WordPress-Instanz vorinstalliert. Für größere Seiten mit „viel Traffic“ laut dogado sollte man zum WP BEST Tarif für 9,99 EUR im Monat greifen. Darin sind 3 .de-Domains und 100 GB SSD enthalten. Für „Tausende Besucher am Tag“ hält dogado das WP-PRO-Paket für 19,99 EUR im Monat bereit. Automatische WP-Updates (immer aktiv für Core-Updates – Autoupdate für Plugins kann kostenfrei aktiviert werden) und regelmäßige WP-Sicherheits-Checks sind in allen Paketen verfügbar. Leider sind nur im großen Paket SSL-Zertifikate inklusive, sowie WPML-Support dabei. Mit fünf Inklusivdomains ist das Paket aber immer noch extrem günstig. Allerdings hat man bei dogado IMMER eine Vertragslaufzeit von 12 Monaten!

Ganz nett für Blogger: In Zusammenarbeit mit fotoDB bietet dogado Zugriff auf 2.000 Fotos, die kostenfrei genutzt werden können. (Diese sollen demnächst auch bereits in der Mediathek der vorinstallierten WordPress-Instanz integriert werden.) In Sachen Support steht dogado rund um die Uhr per Telefon zur Verfügung. Außerhalb der Geschäftszeiten gibt es eine Notrufnummer, die einen Rückruf auslöst.

Die Technik bei dogado

Ich hatte noch einige Nachfragen an dogado via Twitter gestellt, denn auf der Website wird alles nur sehr Marketing-like verklausuliert beschrieben. Ein schneller Apache-Webserver mit der neusten PHP & MySQL-Version, Uploadlimits und Scriptlaufzeiten *lol* – da wollte der Texter sich wohl den Aktualisierungsaufwand in Zukunft sparen, wenn sich etwas an den Specs der Pakete ändert. Auf Nachfrage wurden mir 1024 MB Memory-Limit und eine PHP-Scriptzeit von 900 Sekunden genannt. PHP läuft aktuell auf 7.3.x mit OP-Cache, der sich aber auf Wunsch auch deaktivieren lässt. MySQL 5.7 ist ebenfalls in aktuellster Version an Bord – sehr löblich.

Mein Fazit zu dogado

Derzeit kann ich mangels Daten noch keine Empfehlung abgeben, allerdings wurde mir dogado vom Plesk-CTO Jan Löffler empfohlen. Ich bin ehrlich gesagt ein wenig baff, den falls die Spezifikationen so stimmen und die Pakete damit halten, was sie versprechen, also z. B. dass das mit 19,99 EUR im Monat noch relativ günstige WP-PRO-Paket bereits für Tausende Besucher am Tag ausreichend ist und auch noch fünf Inklusivdomains dabei sind, wäre dogado gemeinsam mit Siteground (mit den aktuellen Angebotstarifen) der Preis-Leistungs-Sieger! Mir gefällt allerdings die sehr lange Mindestvertragslaufzeit von 12 Monaten überhaupt nicht.


Managed WordPress Hoster im Test

Derzeit teste ich sämtliche Managed WordPress Hoster anonym mit einer echten Webseite auf WordPress Basis. Dabei sammele ich Erfahrungen mit deren Interfaces, Prozessen, Umzugsservice, stellen dem Support Aufgaben und führe selbstverständlich umfangreiche Stabilitäts-, Speed- und Lasttests durch!

Nach diesen Tests, wird mein Artikel aktualisiert! Du kannst Dir die Ergebnisse jedoch vorab sichern, denn meine Newsletter-Leser erhalten die Infos eine Woche früher! Melde Dich also gleich zum WordPress-Newsletter von SEARCH ONE an:

Ich teste gerade sämtliche WordPress Hoster anonym und mit einer echten Webseite! Dabei sammele ich echte Erfahrungen mit deren Umzugsservice, stellen dem Support Aufgaben und führe umfangreiche Speed- und Lasttests durch!


Klassische Webhoster

Wie Ihr wahrscheinlich bei der Durchsicht der Managed WordPress-Hostings festgestellt habt, unterscheiden sich einige der WordPress-Hoster gar nicht so sehr von den Angeboten klassischer Webhoster. Die guten Hoster setzen nämlich sowieso auf NGINX mit HTTP/2 und PHP7 und viele können via Plesk und dessen WordPress Toolkit dieselben Funktionen bieten, die man von einem optimierten WordPress-Hoster erwarten würde. Ich habe hier mal exemplarisch ein paar Screenshots aus meinem Plesk von search-one.de angefertigt, damit Ihr seht, wie sowas aussehen kann:

Eine Instanz im Plesk WP ToolkitStaging im Plesk WP ToolkitSynchronisieren im Plesk WP ToolkitWordPress-Updates im Plesk WP ToolkitWordPress-Hardening im Plesk WP Toolkit

Ich bin kein Fan von Shared Hosting ohne garantierte Ressourcen oder harte Limits, was die Anzahl der Kunden je Server angeht, denn man hat im klassischen Shared Hosting früher oder später immer ein Problem mit der Performance. Anfangs ist meist alles super, solange man auf einem neuen Server ist, der noch nicht mit Kunden vollgestopft wurde, aber nach und nach wird dann alles immer langsamer und schwerfälliger.

Für irgendeinen Mini-Blog oder ein PBN kann man sowas durchaus einsetzen, wenn Ihr mit Eurer Website aber Euer Einkommen erwirtschaftet (zumindest zum Teil), dann solltet Ihr aus meiner Sicht nicht am falschen Ende sparen und Eurer Website ein flottes Hosting spendieren!

Aber sehen wir uns mal die klassischen Hoster im Detail an: (Übrigens habe ich hier ausschließlich Hoster aus Deutschland aufgeführt, weshalb ich das Thema Datenschutz nicht mehr explizit anspreche.)


ALL-INKL.COM

Der mit Abstand am häufigsten genannte Hoster in meiner Umfrage war erstaunlicherweise ALL-INKL.COM. Erstaunt war ich allerdings nur deshalb, weil sie kein dezidiertes WordPress-Hosting anbieten und auch kein Plesk einsetzen – und damit auch nicht das WordPress Toolkit anbieten können! ALL-INKL.COM ist ein bekannter und ordentlicher Hoster, aber weder besonders günstig noch besonders performant. Der Support ist ordentlich und ich würde sagen, ALL-INKL ist guter Durchschnitt und offensichtlich in meiner Peergroup, die sich um eigene Backup-Lösungen und die zentrale Verwaltung und Updates der WordPress-Instanzen selbst kümmert, sehr beliebt.

Tarife bei ALL-INKL.COM

Los geht’s bei ALL-INKL.COM im Bereich Shared Hosting im PrivatTarif mit 4,95 EUR im Monat, wobei die ersten drei Monate kostenlos sind. Inkludiert sind 3 Domains, 50 GB Speicherplatz und maximal 5 MySQL-Datenbanken. Allerdings sind hier max. 100 Kunden auf einem Server untergebracht, also sollten Eure WordPress-Seiten dort nicht besonders viele Ressourcen beanspruchen. Bei mehr Traffic und Speicherbedarf geht es über 5 Domains mit 100 GB HDD im PrivatPlus für 7,95 EUR (max. 50 Kunden je Server), 10 Domains mit 250 GB Speicherplatz im Premium für 9,95 EUR (max. 50 Kunden je Server) bis hin zu 20 Domains mit 500 GB Speicherplatz im BusinessPaket für 24,95 EUR (max. 30 Kunden je Server).

Natürlich bietet ALL-INKL.COM auch Managed Server, aber die sind aus meiner Sicht für den typischen WordPress-Nutzer oftmals nicht das Richtige.

Die Technik bei ALL-INKL.COM

Jeder ALL-INKL.COM Kunde kennt das KAS, den eigenen Administrationsbereich des Anbieters,  und der ist wirklich in die Jahre gekommen – nett gesagt. Darin sind, abgesehen von einer 1-Klick-Installation, keine WordPress-spezifischen Funktionen hinterlegt. Um Updates, Backups und zentrale Verwaltung muss man sich selbst kümmern, ebenso um die Performance-Optimierung.

In Sachen Stack ist ALL-INKL.COM ebenfalls in die Jahre gekommen. HTTP/2 wird erst ab Apache 2.4 unterstützt, d. h. wer einen älteren Webhosting-Tarif hat und sich auf einem Server mit einer älteren Apache-Version befindet, muss auf einen anderen Server umziehen. Bei einem Managed Server kann natürlich direkt ein Upgrade der Server-Software durchgeführt werden. Zumindest unterstützen alle Tarife die SSL-Erweiterung die Einbindung von kostenlosen „Let’s Encrypt“-Zertifikaten. Um WordPress auf einem ALL-INKL.COM-Shared-Hosting auf die Beine zu helfen, könnt ihr euch mal den folgenden Artikel ansehen. Mit Festplatten-Caching über ein Caching-Plugin kann man zumindest die Last vom Server nehmen. Object-Cache oder gar Redis stehen nicht zur Verfügung, dafür braucht man dann einen vServer. Nginx gibt es nicht, alles läuft unter Apache – PHP gibt es in den Versionen 5.6, 7.0, 7.1 oder 7.2, immerhin schon als CGI/FPM.

Mein Fazit zu ALL-INKL.COM

Wenn man 3 bis 20 WordPress-Instanzen mit sehr wenig Traffic sehr günstig hosten will, ist ALL-INKL.COM eine Überlegung wert, denn auf das kleinste Paket könnte man theoretisch drei Domains mit jeweils eigener WordPress-Instanz legen und landet so bei unter 2 EUR pro WordPress im Monat. Besonders viel Traffic solltet ihr allerdings nicht darauf haben, denn in diesem Tarif teilen sich jeweils 100 Kunden einen Server.

Bei größeren Websites mit mehr Traffic würde ich persönlich nicht zu ALL-INKL.COM raten, denn es handelt sich um Shared Hosting ohne garantierte Ressourcen und für 24,95 EUR bekommt man schon bei spezialisierten und damit aus meiner Sicht besseren Hostern ein ordentliches Paket! Ein echter Nachteil ist aus meiner Sicht das Fehlen von Plesk.

In Sachen Support gehört ALL-INKL.COM zu den besseren Hostern. Sie bieten sogar telefonischen Support und sind per E-Mail rund um die Uhr erreichbar. In den Berichten in meiner Umfrage waren alle Kunden mit dem Support zufrieden.


Timme Hosting

Timme Hosting ist mir durch die zahlreichen Anzeigen in den Heften der Website Boosting bereits ein Begriff gewesen. Ich war dort selbst nie Kunde, kenne aber relativ viele Kunden persönlich. Bekannt ist Timme für das reine, oder wie sie selbst sagen „echte Nginx-Hosting“. Darüber hinaus punkten sie anscheinend mit dem wirklich guten 24/7-Support, bei dem man eben nicht im Callcenter landet, sondern direkt vom Sysadmin per E-Mail & Telefon geholfen bekommt. Selbstverständlich gibt es auch einen kostenlosen Umzugs- und Einrichtungsservice für Neukunden.

Tarife bei Timme Hosting

Los geht es bei Timme mit dem booSSD 1.1 Tarif für 19,95 EUR im Monat. Darin sind 10 GB SSD-Speicherplatz und 128 MB reservierter PHP-Speicher sowie eine Domain und 2 MySQL-Datenbanken inklusive. booSSD 2.1 für 29,95 EUR im Monat bieten 20 GB SSD und 384 MB RAMbooSSD 3.1 für 39,95 EUR im Monat mit 30 GB und 768 MB RAM sowie booSSD 4.1 für 79,95 EUR im Monat mit 60 GB SSD und 1024 MB RAM. Eine Entwicklungs­umgebung kostet 5,95 EUR im Monat extra, mehr Arbeitsspeicher gibt es als Upgrade für 1 EUR im Monat pro 64 MB zusätzlich.

In Sachen Sicherheit gibt es einen Brute-Force-Schutz, der Loginversuche in das WordPress-Backend unterbindet, eine automatische DDoS-Protection, isolierte Webspaces sowie regelmäßige Sicherheitsupdates. Ein optionaler Malware-Scanner steht ebenfalls zur Verfügung. Automatische Backups gibt es natürlich auch.

Weitere Domains gibt es preiswert für 5,85 EUR für .de-Domains, aber ziemlich teuer sind .com .net .org und Co. (17,85 EUR bis 25,35 EUR). Ein kostenloser Umzugs- und Installationsservice für Neukunden ist natürlich auch am Start.

Die Technik bei Timme Hosting

Timme bietet sein Hosting mit SSD-Festplatten und eine WordPress-optimierte Nginx-Konfiguration. PHP steht in den Versionen 7.3, 7.2, 7.1, 7.0, sowie 5.3 bis 5.6 zur Auswahl. Für die schnelle Auslieferung empfiehlt Timme verschiedene WordPress-Caching-Plugins wie Fastest Cache, Supercache, Cachify oder WP-FFPC. Aber das ist nicht alles: Als Cache-Server stehen memcached und Redis zum Hinterlegen und Abholen von Daten aus dem Arbeits­speicher zur Verfügung. Redis bietet gegenüber memcached auch eine Persistenz der Daten und kann nicht nur Strings speichern, sondern auch Listen, Mengen und Hashes. Es stehen auch GZip, Brotli als Kompression für Quellcode sowie jpegoptim / optipng / jpegtran / pngcrush und WebP für die Optimierung von Bildern zur Verfügung.

Mein Fazit zu Timme Hosting

Alles in allem halte ich Timme für einen wirklich guten Hoster. Nicht nur für WordPress, aber auch für WP kann man Nginx, SSD, HTTP/2, Redis und Co. ein flottes Hosting auf die Beine stellen. In den Bewertungen der Timme-Hosting-Kunden in meiner Umfage zeigt sich ebenfalls ein deutlich positives Bild.


Mittwald

Mittwald hat sich vor 10 Jahren insbesondere im Bereich TYPO3-Hosting einen Namen gemacht. Das eigene Webhosting wird als Einsteiger-Tarife als „genau richtig für kleinere Websites und Blogs“ präsentiert. Das kleinste Paket geht bei 4,99 EUR im Monat mit 50 GB SSD und 256 MB Arbeitsspeicher los. Für anspruchsvolle Websites solle man eher zu einem Managed vServer mit zugesicherter Leistung ab 29,99 EUR im Monat greifen. Bei einem stark frequentierten WordPress rät Mittwald zu dedizierter Hardware mit einem eigenen Managed Server ab 99,99 EUR im Monat.

Die Technik bei Mittwald

Wie viele Standard-Hoster setzt Mittwald auf PHP-FPM über Apache und MySQL 5.7 sowie SSD-Festplatten in allen Webhosting-Tarifen. Für die notwendige Geschwindigkeit sorgen OPcache und APCu. In Sachen Sicherheit hat man im Webhosting Paket L ein tägliches Backup der letzten sieben Tage und in größeren Paketen sogar 14 bis 28 Tage rückwirkend. Bei den Servern hat man natürlich die Möglichkeit, seinen eigenen Stack aufzubauen.


webgo

webgo habe ich früher gerne als günstigen Hoster empfohlen. Die SSD-Hosting-Tarife sind fair bepreist, Support und Technik sind in Ordnung. Allerdings haben sich hier die Berichte über Ausfälle und fehlende Backups eine Zeit lang überschlagen, weshalb ich aktuell nicht zu webgo raten kann.


Domainfactory

Domainfactory ist ein sehr bekannter und großer Hoster, der insbesondere mit Domainhosting groß geworden ist. In Sachen WordPress gibt es eine 1-Klick-Installation und SSD-Festplatten sowie tägliche Backups. Im Managed-Hosting-Paket Basic geht es bei 3,99 EUR im Monat für 25 GB SSD Speicher sowie 64 MB RAM und maximal 30 Sekunden CPU-Laufzeit los. Am oberen Ende steht das Managed-Hosting-Paket Ultimate für 39,99 EUR mit 400 GB SSD, 256 MB RAM und 120 Sekunden Scriptlaufzeit.

Die Technik bei Domainfactory

Domainfactory setzt im Shared Hosting auf einfachstes Apache-Hosting. Also nicht besonders schnell. PHP steht von 5.2 bis 7.2 zur Verfügung. Durch die SSD kann man immerhin mit einem WordPress-Caching-Plugin, das die Seiten als statische HTML-Dateien auf der Festplatte ablegt, etwas Stabilität und Geschwindigkeit zulegen. FastCGI und APCu stehen erst bei den dedizierten Servern (z. B. ManagedServer und ResellerDedicated) zur Verfügung. In den Shared-Hosting-Paketen ist eine Nutzung nicht möglich!

Der Serverstandort Deutschland ist allerdings aufpreispflichtig, dann kommt man offenbar ins Rechenzentrum der Konzernschwester Host Europe nach Köln. Ansonsten stehen die Server von Domainfactory im Rechenzentrum in Straßburg, also in Frankreich!

Mein Fazit zu Domainfactory (df)

Laut den Berichten in meiner Umfrage hat Domainfactory anscheinend nachgelassen. Das ehemalige Versprechen Hosting made in Germany gilt längst nicht mehr und die Preise sind aus meiner Sicht alles andere als attraktiv. Insbesondere für das Hosting von WordPress-Websites bietet df nicht mehr als andere Anbieter und ist daher nicht zu empfehlen.


HostEurope

HE ist ebenfalls ein sehr großer und bekannter Hoster, der mittlerweile vom weltweiten Giganten GoDaddy übernommen wurde. Dort gibt es zwar kein echtes WordPress-Hosting, aber eben die Möglichkeit, WordPress als vorinstalliertes Paket auf einem klassischen Shared Hosting zu nutzen. Eine Staging-Umgebung für unkompliziertes Testen und Entwickeln ist ebenfalls inklusive. Los geht es mit dem Einsteigerpaket WP Basic für einen kleineren Blog für 4,99 EUR im Monat mit 25 GB Speicherplatz. Den NGINX für eine schnellere Auslieferung von statischen Ressourcen, also eingebundenen Bildern, Videos etc. gibt es jedoch erst ab dem Paket WP Server für 39,99 EUR im Monat. Darin hat man dann auch 250 GB Speicherplatz und 4 GB für die MySQL-Datenbank auf der SSD.

Fazit: Ein stolzer Preis für die gebotene Leistung. Nicht wirklich zu empfehlen. Für 39,99 EUR bekommt man bei einem richtigen WordPress-Hoster deutlich mehr fürs selbe Geld.


1&1 IONOS

1&1 hat als Hoster bei mir keinen guten Ruf, ist aber nun mit seiner neuen Marke IONOS am Start und hat tatsächlich ein echtes und modernes Managed WordPress-Hosting im Angebot! Einrichtung und Betrieb sollen ohne Aufwand gelingen, der Stack setzt auf die bewährte Kombination von NGINX, PHP 7.3 mit OPcache, HTTP/2, gzip, SSL-Zertifikat und automatischen Updates.

Die Tarife für die Managed-WordPress-Pakete beginnen bei Essential für 9 EUR im Monat mit 25 GB SSD-Speicher. Im BusinessTarif für 11 EUR im Monat gibt es 100 GB Speicher und für 20 EUR im Monat gibt es 200 GB Speicher im ProTarif. Ab dem Pro-Tarif bietet IONOS mit SiteLock auch einen Schutz gegen Malware und Sicherheitslücken und das CloudFlare CDN inklusive RailgunDen Pro-Tarif halte ich mit 20 EUR für 200 GB SSD mit NGINX und CloudFlare für ein Schnäppchen. Wie gut die Performance bei diesem Preis ist, lässt sich aktuell jedoch leider nur vermuten, da ich noch keine Zeit hatte hier einen ausführlichen Test durchzuführen.


Für Schweizer: cyon Webhosting

Falls sich der Eine oder Andere Eidgenosse hierher verirrt haben sollte, möchte ich Euch den wohl besten Schweizer Hoster cyon nicht vorenthalten. Mit dem Serverstandort in Basel ideal für .ch-Domains und den schweizer Markt ausgerichtet, geht es (sinnvollerweise mit SSL) im Double-Tarif ab 14,90 EUR monatlich los. Dafür erhaltet ihr gleich 100 GB SSD Speicher mit 1 GB dediziertem Arbeitsspeicher. Für 24,90 EUR sind im Triple-Tarif dann satte 200 GB SSD sowie 2 GB RAM enthalten.

.ch, .de, .eu und .li-Domains kosten übrigens 11,90 EUR im Jahr, alle anderen 18,90 EUR. Der Strom für cyons Server ist zu 100% grün und stammt aus sogar aus Wasserkraftwerken in der Region. Selbstverständlich gibt es auch einen Umzugsservice.

Technisch halte ich cyon für einen der interessantesten Hoster, denn anderes als alle anderen, setzen die Schweizer weder auf Apache noch auf NGINX, sondern auf den Apache-kompatiblen und auf Geschwindigkeit optimierten Webserver LiteSpeed. Dieser hat einen direkt eingebauten Cache, der mit Varnish vergleichbar ist und der Inhalte direkt in den RAM legen und mit verbesserter Geschwindigkeit an Besucher ausliefern kann.  Für WordPress-Installationen kommt ein spezielles LiteSpeed Cache WordPress-Plugin zum Einsatz, das auch WooCommerce direkt unterstützt.

PHP steht in Versionen 5.6, 7.0, 7.1 und 7.2 parallel zur Verfügung. Der Bytecode-Cache OPCache steht ebenso bei allen PHP-Versionen zur Verfügung, wie APCu.


Fazit und Empfehlungen

Meine konkreten Empfehlungen findet Ihr direkt am Anfang dieses Artikels. Den richtigen Hoster für jeden kann ich aber nicht küren, dafür sind die Angebote und Bedürfnisse einfach zu unterschiedlich. Ich hoffe, Ihr habt beim Lesen der einzelnen Anbieterbeschreibungen schon gemerkt, wer vielleicht am besten zu Euch und Eurem Bedarf passen könnte. Hier nochmal in der Übersicht:

1. WordPress Hosting für Profis und Unternehmenswebseiten: Empfehlenswertes Hosting für Unternehmens-Webseiten in Deutschland:

2. WordPress Hosting für große Seiten und Onlineshops mit WooCommerce: Empfehlenswert für große und wirklich trafficstarke Webseiten:

3. WordPress Hosting für Entwickler, Affiliates und Agenturen: 

a) Wenn Du Dich selbst nicht gerne um Technik und Hosting kümmern willst, aber für andere Webseiten erstellst, bzw. mehrere eigene Webseiten betreibst, rate ich Dir zu einem eigenen Managed Server oder dem Business-Paket bei HostPress:

b) Wenn Du technisch fit bist und mehrere Domains und WordPress-Instanzen Dein Eigen nennst, solltest Du bei All-Inkl. gut aufgehoben sein. Ist kein Managed WP-Hoster, aber das brauchst Du wahrscheinlich garnicht, oder? 😉

  • All-Inkl. Paket Premium oder Business *Preis-Leistungs-Tipp*
    Hier bekommt man im Premium für 9,95 EUR monatlich ein echt krasses Paket, denn es sind auch bereits die Kosten für 10 Domains inklusive! Alleine das kostet woanders mind. 10 EUR monatlich  (Darin enthalten sind die Endungen .de, .com, .at, .be, .biz, .ch, .dk, .eu, .es, .in, .info, .it, .li, .mobi, name, .net, .nl, .org, .us, .ws). Dazu gibt es dann 250 GB Speicherplatz, Traffic FLAT, 50 MySQL Datenbanken, 50 CronJobs, Let’s Encrypt-SSL-Zertifikate und eine wirklich kompetente 24 h Hotline. Beim Business Paket ist dann noch mehr Leistung und satte 20 Domains dabei!

4. Günstiges WordPress Hosting für kleine Webseiten: Empfehlenswertes Hosting für wirklich kleine Webseiten.

Was ich sagen kann: Für Leute, die im Auftrag Websites mit WordPress erstellen und diese dann in die Hände der Kunden geben wollen, ohne sich weiter um Hosting, Updates, Backups und Sicherheit kümmern zu müssen, kann ich Managed WordPress-Hosting wärmstens empfehlen!

Übrigens: Ich habe mir noch vorgenommen, bei nächster Gelegenheit ithemes, strato, hetzner und alfahosting (wurde von dogado übernommen) zu integrieren.

Vermisst Ihr sonst noch einen Anbieter? Dann ab damit in die Kommentare!

Noch Fragen zum Thema WordPress Hosting?

Welches WordPress Hosting für Anfänger und kleine Webseiten?

Für kleine Webseiten, Anfänger- und Hobbyprojekte würde ich stark nach dem Preis schauen, aber man will natürlich auch für wenig Geld einen soliden Hoster. Allerdings braucht man in der Regel nur ein E-Mail-Postfach, hat wenig Traffic und auch keine Business-kritischen Anwendungen oder Ähnliches laufen. Hier ist ein klassisches Shared-Hosting oder Webspace genannt vollkommen ausreichend. Dort teilt man sich mit vielen anderen Kunden einen großen Server oder gleich einen ganzen Cluster. Je nachdem, ob man sich technisch ein wenig auskennt würde ich einen günstigen Hoster wie All-Inkl. nehmen oder zu einem sehr Managed WP Hoster wie raidboxes, HostPress gehen. Wenn es auf jeden Cent ankommt, ist Siteground eine sehr günstige Wahl.

Welches WordPress Hosting für Unternehmensseiten und Business-Websites?

Für eine Unternehmenswebseite die wirtschaftlich und sicher gehostet werden will, würde ich ein Business Paket bei einem deutschen Hoster mit gutem Support greifen. Hier bietet sich HostPress und raidboxes aus meiner Sicht an. Denn insbesondere bei Firmen mit vielen E-Mail Accounts und wichtigen Daten auf der Webseite ist ein kompetenter Ansprechpartner, der gut erreichbar ist und die eigene Sprache beherrscht. Dazu kommen noch die Themen Auftragsdatenverarbeitungsvertrag und Datenschutz, also hier nicht am falschen Ende sparen! Ein ordentliches Hosting kostet in den USA durchschnittlich 20 EUR im Monat.
Generell würde ich hier die Finger von den US-Hostern Godaddy, flywheel, wpengine und Co. lassen, da neben der Sprachbarriere meist noch die Zeitzone den Support schwierig macht und die EU bzw. Deutschland in Sachen DSGVO schon eine eigene Welt für sich ist 😉

Welches WordPress Hosting für große Seiten und Onlineshops mit WooCommerce?

Betreibst Du einen Shop mit WooCommerce oder ähnlichen Plugins? Da brauchst Du ein Hostingpaket mit richtig Leistung, denn sobald deine Webseite einen Warenkorb bietet, helfen die meisten Caching-Plugins und Serverseitigen Mechanismen nichtmehr all zu viel. Du willst ja, das jeder Kunde seinen eigenen Warenkorb hat und nicht alle sich einen gecachten teilen müssen.
Ebenso verhält es sich, wenn Du sehr viel Traffic, viele Inhalte oder viel Aktivität in Form von Kommentaren, einem Forum oder anderen Interaktionsmöglichkeiten bietest. Hier gilt: Finger weg von Shared-Hosting ohne garantierte Ressourcen! Du willst in jedem Fall automatisch tägliche Backups und auch ein CDN eine WAF und andere Sicherheitssysteme, die Deine Seite gegen Hacker-Angriffe abschottet. Auch hier kann ich raidboxes und HostPress sehr empfehlen.

Was ist Managed WordPress Hosting?

Bei den sogenannten Managed WordPress-Hostings handelt es sich im Grunde auch um ganz normale Hoster, die sich auf den Betrieb von Websites auf Basis von WordPress spezialisiert haben. Daher ist deren Stack voll auf WordPress ausgerichtet und optimiert. So kennen ich die Mitarbeiter (hoffentlich) auch selbst gut mit WordPress und dessen Tücken aus und können bei Pagespeed-Problemen oder der Plugin-Auswahl behilflich sein.

Welches Hosting brauche ich für WordPress?

Grundsätzlich gibt es unzählige Hoster, die die Mindestvoraussetzungen von WordPress an einen Webspace erfüllen:PHP-Version 7.3 oder höher. MySQL-Version 5.6 oder höher ODER MariaDB-Version 10.1 oder höher. HTTPS-Unterstützung.

20 Gedanken zu „Das beste WordPress-Hosting – WP-Hoster im Vergleich“

  1. Der Vorteil von Siteground ist der grandiose 24/7-Support.E-Mail Tickets werden innerhalb weniger Minuten beantwortet. Im Chat wird sehr freundlich und kompetent geholfen.

    Statt eine Antwort zu liefern, nehmen die Mitarbeiter notwendige Anpassungen/Optimierungen direkt selbst vor. Einen solchen Service findet man selten.

  2. Meinst du, es lohnt sich von All-inkl Premium auf All-inkl-Business umzusteigen? Wenn man statt Bussiness 2mal das Premium-Paket bucht, ist das deutlich günstiger, aber man teilt den Server mit 50 statt 30 Seiten.

    1. Hallo Jonas,
      Das muss jeder für sich entscheiden denke ich. Aus meiner Sicht sollte da in Sachen Performance natürlich in beiden Fällen nicht allzu viel Last auf den Projekten sein, bei einem Shared Hosting wie dem. Ist halt eher was kleines günstiges für viele kleine Webseiten. Probier es doch einfach aus und sag hier wieder Bescheid 😉
      LG Kai

  3. Wieviel Speicherplatz sollte man denn in etwa für einen WordPress Blog mit evtl. später kleinem Woocommerce Shop mit drin einkalkulieren ? Überlege momentan von WEBGO zu HOSTPRESS zu wechseln, da ich 3€ im Monat sparen würde. WEBGO hat in meinem aktuellen Profi Paket allerdings aktuell garantierte 50GB SSD und Hostpress im Basic Paket “nur” 5GB. Werde ich da Deiner / Eurer Meinung nach schnell an Grenzen stossen mit meinem Vorhaben oder ist da immer noch mehr als genug Luft?. Kann das leider als Laie null einschätzen. Danke

    1. Hallo Stephanie,
      wenn Du einen WooCommerce Shop betreiben willst, ist das angesprochene Paket von HOSTPRESS leider zu klein dimensioniert. WooCommerce Support erhältst Du ab dem Paket PRO für 50 EUR im Monat. Ich würde ganz ehrlich gesagt nicht wegen 3 EUR im Monat weniger meinen Hoster wechseln.
      Wieso nimmst Du nicht das WP-Projects Hosting Plus 2.0 für nur 9,95 EUR? Damit solltest Du am günstigsten hinkommen und hast 10 GB inklusive. Wenn Du nicht sehr viele Produkte mit vielen Fotos in hoher Auflösung anlegen willst, solltest Du damit eigentlich auskommen.
      LG Kai

  4. Hallo,
    ich bin soweit mit webgo zufrieden. Für neue Projekte würde ich wegen Litespeed gerne auch mal Cyon antesten. In wieweit muss ich mir da über den Serverstandort Schweiz Gedanken machen? Ist ja “böses” Nicht-EU-Land.
    Wie sähe es hier mit Performance aus? Hat der Standort Basel überhaupt einen messbaren Nachteil ggü. Server diesseits der Grenze?

    Was ist von eher unbekannten Anbietern wie linevast oder Lansol zu halten? Lesen sich auf den ersten Blick zumindest interessanter als das in der Vergangenheit (und immer noch?) so oft empfohlene all-inkl.

    Gruß

  5. Hallo Kai,

    dein Übersichtsartikel kommt wie gerufen! Ich bin mit meinen Webseiten auch noch mit Apache unterwegs, werde mir aber NGINX näher betrachten.

    Zur Zeit schwanke ich auch für meinen Shop entweder auf raidboxes oder auf kinsta umzusteigen. Zur Zeit bin ich mit All Inkl immer sehr zufrieden (größeres Paket) und auch wenn das Backend vielleicht etwas altbacken ist, finde ich es sehr übersichtlich im Vergleich zu manch anderen Hostern.

    Liebe Grüße
    Toni

  6. Hallo Kai,

    danke dir für den sehr ausführlichen Artikel, hat sicherlich einiges an Zeit gekostet.

    Was mich etwas verwirrt ist die Angabe einiger Anbieter Besucher pro Monat. 50k wären durchschnittlich 1,1 pro Minute. Schon klar, die verteilen sich natürlich nicht gleichmäßig über den Tag, aber was soll das bitte genau aussagen? Selbst wenn es zur Peaktime 10x mehr sind würde ein RasPi der ersten Generation als Webserver immer noch ausreichen.

    Gutes Fazit, würde ich so unterschreiben. Je nach Anwendungsfall muss jeder für sich den am besten passenden Partner finden.

    Gruß,

    Florian

    1. Übrigens gibt es bei 1und1 nur ein SSL Zertifikat inklusive, jedes weitere kostet dann. So gesehen ist der Preis für ein Paket mit 5 Domains etwas irreführend, denn die 4 anderen kann man kaum ohne Zertifikat betreiben…

  7. Danke für den sehr ausführlichen Review. Bei allen Non-EU Hostern wie WP Engine und Kinsta (Brexit mal einkalkuliert) wäre ein Hinweis auf den Datenschutz noch gerne gesehen. Wer GDPR kritische Infrastruktur hochzieht muss da eigentlich einen Bogen um die genannten Hoster machen.

    1. Ich habe hier keine Bedenken und die entsprechenden Infos im Text ergänzt. Ein Auftragsdatenverarbeitungsvertrag sowie Serverstandort in Deutschland bieten eigentlich alle an, zumindest in der EU, was in Sachen DSGVO ja auch in Ordnung ist. Bei Kinsta steht die Bestätigung noch aus.

      1. Vielen Dank für den Hinweis 🙂 Aber wieso sollte der nicht in Ordnung sein. Ich denke das Thema DSGVO ist mittlerweile (insbesondere bei Hostern) geklärt. Das ist ja deren Kerngeschäft!

      2. Hi,
        also ich habe jetzt auch für ein paar Projekte Kinsta benutzt und finde das Backend sehr unübersichtlich. Das serverseitige Caching macht Entwkichlung auf dem Live Server (für kleinere Sachen ein Staging Server zu erstellen ist immer relativ zeitaufwendig) schwer und auch sonst finde ich den Speed bei Kinsta nicht unbedingt besser als bei Raqidboxes. Ja es stimmt: Hier waren WordPress Nerds am Werk. Das muss allerdings für den normalen WordPress Anwender nicht unbedingt gut sein 😉

        VG

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