Die besten Newsletter-Plugins fĂĽr WordPress – DSGVO-konform!

Hier kommt Teil 2 der Reihe „E-Mail-Marketing mit WordPress“. Ihr habt also mit den E-Mail-Lead-Generation-Plugins reichlich Daten Eurer potenziellen Kunden gesammelt oder wisst zumindest, wie Ihr damit loslegen könnt? Sehr gut, dann wird es Zeit, sich über den nächsten Schritt Gedanken zu machen. Was habt Ihr mit den Leads vor, was bietet Ihr ihnen? Am besten natürlich einen Newsletter. Was die Inhalte betrifft, habt Ihr freie Hand. Wollt Ihr auf aktuelle Rabattaktionen und Gewinnspiele hinweisen oder auf einen neuen Beitrag oder ein Video aufmerksam machen? Bei Eurer Marketingstrategie sind Eurer Kreativität keine Grenzen gesetzt.

In unserer modernen und vor allem schnelllebigen Zeit wird nicht nur täglich ins E-Mail-Postfach geschaut, Nachrichten und E-Mails werden mittlerweile von fast jedem auch unterwegs gelesen. Die E-Mail ist somit nach wie vor der schnellste und günstigste Weg, seine Kunden zu erreichen. Mithilfe von Newslettern kann eine stabile und persönliche Kundenbindung aufgebaut und ein regelmäßiger Kontakt hergestellt werden.

Vorausgesetzt Ihr liefert Euren Lesern echten Mehrwert, der etwas taugt und ihr Interesse weckt, kommen Newsletter tatsächlich bei den meisten Kunden gut an und werden gern gelesen. Zu werblich oder spammy dürfen die Inhalte natürlich nicht sein. Mit einem Newsletter schafft Ihr Aufmerksamkeit für Euren Content und bindet die gesammelten Leads an Eure Website und damit auch an Euer Unternehmen. Doch wie versendet Ihr diese Inhalte am besten?

Welche WordPress-Plugins Euch dabei unterstĂĽtzen, findet Ihr in dieser Best-of-Zusammenstellung.

Update wegen DSGVO-Konformität und dem Privacy-Shield-Abkommen

Achtung: Aufgrund der Entscheidung des EuGH, das Privacy-Shield-Abkommen für ungültig zu erklären, habe ich diesen Artikel aktualisiert und einen besonderen Wert auf die Speicherung der Daten in Europa gelegt!

Das Urteil des EuGH bedeutet eigentlich, dass jetzt erst einmal keine Nutzerdaten aus der EU mehr in die USA ĂĽbertragen und dort verarbeitet werden dĂĽrfen. (…) Mittelfristig mĂĽssen alle Unternehmen eine Bestandsaufnahme der genutzten Anbieter vornehmen. Die Datenschutzbehörden können sonst BuĂźgelder wegen der unberechtigten Ăśbertragung von Nutzerdaten in die USA verhängen.

Sören Siebert
Rechtsanwalt

Die groĂźe Frage vorab: Wie sollen die E-Mails versendet werden?

Bevor es losgeht, solltet Ihr noch etwas Wichtiges über den Versand von Newslettern wissen: Grundsätzlich gibt es zwei Möglichkeiten, die Mails mit eurem Newsletter zu versenden:

1. Mails ĂĽber den eigenen Webspace versenden – Nicht empfehlenswert!

Über die WordPress-interne Mailfunktion, die auch Benachrichtigungen bei neuen Kommentaren etc. versendet lassen sich selbstverständlich auch andere E-Mails versenden. Diese Mails werden durch den WordPress-Core via PHP-mail()-Funktion verschickt, was leider sehr häufig von Hackern und Spammern missbraucht wird. Daher ist diese Variante generell nicht besonders empfehlenswert. Ein Risikofaktor sind hier besonders unprofessionelle oder alte Plugins, für die keine Updates mehr zur Verfügung gestellt werden. Sie sind eine Sicherheitslücke und damit ein potenzieller Angriffspunkt für Hacker.

Eine besserer Weg ist es, den internen Mail-Server zu verwenden, beispielsweise durch ein Plugin wie WP Mail SMTP. Die meisten Webhoster haben allerdings eine Obergrenze, wie viele E-Mails Ihr pro Tag verschicken könnt und ihr müsst auf der IP-Adresse des Servers und Eurer E-Mail-Adresse euch ein gewisses Vertrauen erarbeiten, damit die Mails zuverlässig zugestellt werden. Legt ihr einfach los, oder vergesst ihr Dinge wie SPF- und DKIM-Schlüssel wird es sehr häufig passieren, dass Eure E-Mails im Spamordner der Empfänger landen.

Generell solltest Du Deine E-Mails immer VOR dem Newsletter-Versand auf Spamverdacht ĂĽberprĂĽfen!

2. Mails ĂĽber einen Zustelldienst versenden – Viel besser!

Diese Variante ist deutlich empfehlenswerter! Ihr sucht Euch fĂĽr den Versand der Newsletter entweder eine externe Newsletter-Software, ein Plugin mit eigenem Versandservice oder nutzt einen groĂźen E-Mail-SaaS-Anbieter wie Amazons SES mit ordentlichem SMTP-Relay

Denn maßgeblich für Erfolg oder Misserfolg Eures E-Mail-Marketings ist das SMTP-Relay verantwortlich. Wenn Ihr Euch für eine externe Newsletterlösung entscheidet und Eure Mails eben nicht über den eigenen E-Mail-Server verschickt, gelangen diese über einen anderen Weg an den gewünschten Empfänger. Große Newsletter-Tools erlauben daher das Versenden mehrerer Tausend Mails pro Tag, und zwar ohne Sicherheitslücken und ohne als Spam markiert zu werden. Diese Tools sind auf den Versand von E-Mails spezialisiert und in der Regel auch auf Whitelists gelistet und kümmern sich sofort darum, wenn ein Server doch mal auf einer Blacklist landen sollte.

Whitelisting sorgt dafür, dass die Absender-IPs der E-Mails nicht auf Spam geprüft werden. E-Mails, die über Server versendet werden, die auf der Whitelist stehen, landen also automatisch im Postfach des Empfängers. Ein entscheidender Vorteil vieler Newsletter-Softwares ist, dass sie in die Whitelist eingetragene Server nutzen. Durch einen zuverlässigen Versand können Zustellraten von über 99 % erreicht werden.

Wenn Ihr bereits viele Adressen oder Leads generiert habt, macht ein WordPress-Plugin ohne externen Mailserver keinen Sinn mehr!

Ihr solltet also entweder einen externen Versanddienst fĂĽr den Versand aus WordPress heraus nutzen, oder die Newsletter-Abonnenten ĂĽber das WordPress direkt in eine externe Newsletter-Software oder ein CRM-Tool ĂĽbergeben!

In der folgenden Liste stelle ich Euch nun die besten Newsletter-Plugins und Anbieter fĂĽr WordPress vor:

1. Interne Newsletter-Tools

Mit einem internen Newsletter-Tool gehst Du in Sachen DSGVO auf Nummer sicher! Intern gehostete Newsletter haben, laut Dr. Ronald Kandelhard aus einem rechtlichen Blickwinkel vor allem den Vorteil, dass hier keine Daten an Dritte ĂĽbermittelt werden. Alle Vorkehrungen fĂĽr die DatenĂĽbertragung an Dritte, die insbesondere bei US-Anbietern – die Nutzung von Newsletter nach der DSGVO schwierig machen können, sind hier nicht erforderlich.

Tipp 1: MailPoet

MailPoet

MailPoet ist ein Urgestein unter den WordPress-Newsletter-Plugins und wird laut den Entwicklern von über 300.000 Websites genutzt. MailPoet liefert bereits vorgefertigte responsive Templates. Mit dem Generator könnt Ihr aber auch eigene Newslettervorlagen gestalten. Das Plugin liefert Euch ein Double-Opt-in-Verfahren, ein Abonnementformular, die Verwaltung über das WordPress-Dashboard, automatisierte E-Mails und Statistiken über die Aktivitäten Eurer Interessenten. Nachdem Ihr MailPoet installiert habt, klickt Ihr im Dashboard auf der linken Seite das Plugin an und geht auf Einstellungen. Auf der „Senden mit“-Seite klickt Ihr auf „konfigurieren“ und dort wählt Ihr SMTP aus. Wie gesagt ist SMTP wichtig, um nicht im Spam zu landen und um sicherzustellen, dass Ihr überhaupt eine größere Menge an Mails verschicken könnt. Auf diese Weise hat MailPoet das Problem zwischen Plugin und SMTP-Relay gelöst.

Bei bis zu 1.000 Abonnenten ist die Nutzung von MailPoet völlig kostenfrei! Einfach installieren und los geht’s. Bei einer größeren Anzahl sind die Kosten gestaffelt, los gehen die Premium-Pläne bei 12 € im Monat. Habt Ihr einmal 65.000 Leads, kostet Euch das beispielsweise 271 € im Monat, 6.000 Subscriber kosten 58 € monatlich. Insbesondere der kostenlose Einstieg ist für Freiberufler, gemeinnützige Organisationen und Kleinunternehmen sehr interessant. Mit der Freemium-Version können dann alle erweiterten Funktionen genutzt werden.

Für große Unternehmen lässt sich MailPoet mit dem Wachstum eines Unternehmens problemlos mit skalieren, so dass man sich nie Gedanken darüber machen muss, ob die Software noch ausreicht. Die benutzerfreundliche Oberfläche ist für jeden intuitiv zu bedienen. MailPoet lässt sich übrigens sehr gut in WooCommerce integrieren. E-Mails werden über unterschiedliche Zustellungspartner versendet. Entweder man benutzt den MailPoet Email Sending Service (dieser kann eine unbegrenzte Anzahl von E-Mails versenden und ist kostenlos für bis zu 2.000 Abonnenten, oder die Mails von einem Drittanbieterdienst wie SendGrid oder Amazon SES oder vom eigenen Server/SMTP aus versenden.

Vorteile von MailPoet

  • Hat eine kostenlose Version und eine super einfache Einrichtung..
  • Ermöglicht es, alles vom WordPress-Dashboard aus zu verwalten.
  • VerfĂĽgt ĂĽber einen Drag-and-Drop-E-Mail-Builder und vorgefertigte E-Mail-Vorlagen.
  • VerfĂĽgt ĂĽber einen eingebauten Versanddienst, um sicherzustellen, dass E-Mails die Abonnenten erreichen (oder man nutzt Versanddienste von Drittanbietern)
  • Es lassen sich einmalige E-Mails oder automatische Sequenzen erstellen.
  • VerfĂĽgt ĂĽber grundlegende E-Mail-Marketing-Automatisierung, wie das Versenden von WooCommerce-E-Mails mit aufgegebenem Warenkorb.

Fazit: Das Tool ist einfach und simpel. Sucht Ihr genau so etwas, seid Ihr bei MailPoet richtig. Es ist weder externe Software noch All-in-one-Lösung, sondern ein Plugin, das in WordPress installiert wird. MailPoet ist insbesondere sehr für Anfänger geeignet, auch weil bis zu 1.000 Subscriber kostenfrei sind. In Sachen DSGVO braucht ihr Euch keine Sorgen zu machen, denn alle Daten bleiben auf Eurem Server!

Mailster – Ehemals MyMail

Mailster

Ein weiteres Plugin zum Einbinden in WordPress ist Mailster, früher MyMail genannt. Simpel und intuitiv – Mailster verspricht beides. Ein Drag-and-drop-Generator ermöglicht Euch die Erstellung responsiver Templates. Das Tool tritt mittels automatisierter E-Mails mit Euren Subscribern in Kontakt, versendet Geburtstagsgrüße, Willkommensmails und tägliche oder wöchentliche Newsletter, wenn Ihr den Autoresponder eingeschaltet habt. Ihr könnt Eure Abonnenten und Kampagnen analysieren und nachverfolgen und sogar sehen, welche E-Mail-Clients die Subscriber verwenden. Auch die Klickrate auf Eure Website wird angezeigt. Mailster verspricht eine Steigerung Eurer Konversionsrate. Eben eine All-in-one-Lösung in einem Plugin.

Mailster arbeitet mit den gängigen E-Mail-Zustelldiensten zusammen, wie dem SES von Amazon oder Mandrill. Auch das Plugin von WooCommerce ist integrierbar. Besonders im E-Commerce ist es wichtig, mit Euren Kunden vernetzt zu bleiben und beispielsweise über Rabattaktionen zu informieren.

Wenn Ihr Euch für Mailster entscheidet, könnt Ihr das Plugin in einer kostenlosen Version ausprobieren. Hier habt Ihr 50 Leads in je fünf Listen frei. 100 Leads und 10 Listen kosten 39 $, 1.000 Subscriber in 20 Listen kosten 79 $ und eine unbegrenzte Anzahl an Leads und Listen kostet Euch 179 $ im Jahr. Der Preis ist also überschaubar und die einzelnen Pakete bieten Euch verschiedene Features.

Vorteile von Mailster

  • Zwar ein Premium-Plugin, aber man bekommt lebenslange Updates nach einem Kauf.
  • Damit lässt sich alles vom WordPress-Dashboard aus verwalten.
  • Kann mit den beliebtesten Versanddiensten von Drittanbietern integriert werden.
  • VerfĂĽgt ĂĽber einen sehr guten Drag-and-Drop-E-Mail-Builder.
  • Ermöglicht die Erstellung einmaliger E-Mails oder automatischer Sequenzen.
  • VerfĂĽgt ĂĽber eine Unsplash-Integration, mit der man sehr schnell lizenzfreie Bilder in E-Mails einfĂĽgen kann.
  • Enthält integrierte Analysefunktionen, einschlieĂźlich einer Option zur Verfolgung der Geolokalisierung des Lesers.
  • Kompatibel mit vielen beliebten Listenerstellungs-Plugins wie zum Beispiel OptinMonster.

Fazit: Mailster ist aus unserer Sicht eins der besten Newsletter-Plugins. Ein Nachteil ist, dass Ihr im Vergleich zu anderen Tools nur 50 Leads gratis in der Free Version habt. Andere bieten bis zu 1.000 an. Dennoch leistet Mailster eine Menge, was andere Plugins nicht können. Es ist für Anfänger und Profis geeignet, denn die Anwendung ist einfach und intuitiv!

MailOptin

MailOptin ist ein ebenfalls sehr beliebtes WordPress-Newsletter-Plugin, das sowohl in einer kostenlosen Version bei WordPress.org als auch in einer Premium-Version mit mehr Funktionen erhältlich ist. Es umfasst zwei Funktionsbereiche:

  1. Lead-Generierung: Diese Funktionen sind darauf ausgerichtet, die Liste der Abonnenten zu erweitern.
  2. E-Mail-Automatisierung & Newsletter: Diese Funktionen helfen bei der Erstellung von automatischen Newslettern direkt aus dem WordPress-Dashboard heraus.

Zu beachten ist, dass MailOptin einen E-Mail-Marketingservice eines Drittanbieters nicht vollständig ersetzt, wie es die Plugins MailPoet oder Newsletter tun. Mit MailOptin lassen sich zwar Newsletter erstellen, aber man benötigt immer einen Drittanbieter-Service dahinter, wie zum Beispiel Mailchimp, um die Listen zu verwalten und diese E-Mails zuzustellen. MailOptin ist unter anderem mit diesen Dienste kompatibel:

MailOptin ist unter anderem mit diesen Dienste kompatibel

Vorteile von MailOptin

  • Hat von allen Plugins auf dieser Liste die flexibelsten Opt-in/Listenerstellungstools.
  • Man braucht immernoch einen E-Mail-Marketingservice eines Drittanbieters
    Kann ein Vor- und Nachteil sein, je nachdem, was man möchte!
  • Ermöglicht es E-Mails zu erstellen, ohne das WordPress-Dashboard zu verlassen.
  • Man kann schnell einmalige E-Mails verfassen oder auch automatische Newsletter versenden, z.B. eine Zusammenfassung der neuesten Beiträge.
  • VerfĂĽgt ĂĽber einen integrierten A/B-Test fĂĽr die Opt-in-Formulare, um mehr Abonnenten zu gewinnen.

Fazit: MailOptin bietet viele Optionen zum Erstellen von Opt-in-Formularen. Dies ist definitiv eine seiner Stärken im Vergleich zu den anderen Tools. Mit MailOptin kann man sehr einfach Popups, Benachrichtigungsleisten, Slide-Ins und andere Formular-Formen erstellen, ohne ein separates Plugin wie zum Beispiel OptinMonster verwenden zu müssen. Die meisten anderen Newsletter-Plugins bieten hingegen nur relativ einfache Opt-in-Formulare. Als internes Newsletter-Plugin kannst Du MailOptin relativ einfach DSGVO-konform einsetzen.

The Newsletter Plugin

The Newsletter Plugin

Eine weitere All-in-one-Lösung bietet dieses Plugin. Mit weit über 3 Millionen Downloads ist es eins der beliebtesten Newsletter-Systeme weltweit. Der neugestaltete Drag-and-drop-Composer verspricht eine noch einfachere Handhabe als bisher und erlaubt Euch responsive Newsletter zu erstellen. Ein Spam-Check sorgt dafür, dass keine Spam-Mail-Adressen in Euer Formular geraten. Ihr könnt eigene Templates erstellen und ein Anmelde-Widget sowie die Anmeldeseite können individualisiert werden. Außerdem bietet Euch das Tool sowohl Double- als auch Single-Opt-in mit einer Datenschutzerklärungsbox, Kompatibilität mit jedem SMTP-Plugin, Anzeigen von Statistiken, WooCommerce- sowie Google-Analytics-Integration und Pop-ups für noch mehr Leads. Dazu eine unbegrenzte Anzahl an Leads und Mails sowie Text- und HTML-Versionen Eures Newsletters. Das Newsletter-Plugin bietet also alles, was Ihr für Eure E-Mail-Marketing-Strategie benötigt. Die Preise richten sich nach der Art Eures Unternehmens. Das deutsche Newsletter-Plugin kann kostenlos getestet werden, danach könnt Ihr aus zwei Paketen wählen. Blogger zahlen 69 $ im Jahr. Es gibt eine 30-Tage-Geld-zurück-Garantie sowie ein Jahr lang Zugriff auf Updates und Ihr dürft das Plugin auf drei verschiedenen Websites installieren. Agenturen zahlen aber wesentlich mehr: 269 € im Jahr für die gleichen Features. Dafür kann das Tool auf einer unbegrenzten Anzahl an Websites installiert werden.

Vorteile des Newsletter Plugins

  • Hat eine kostenlose Version.
  • Ermöglicht es, alles vom WordPress-Backend aus zu verwalten.
  • Arbeitet mit den ĂĽblichen WordPress SMTP-Plugins, um die Nutzung eines E-Mail-Versanddienstes eines Drittanbieters zu ermöglichen.
  • VerfĂĽgt ĂĽber einen sehr komfortablen Drag-and-Drop-E-Mail-Builder.
  • Ermöglicht den Versand von einmaligen E-Mails (kostenlos) oder automatischen Newslettern (kostenpflichtig).

Fazit: Das Newsletter Plugin bietet viele Features und ist eins der beliebtesten Plugins für E-Mail-Marketing mit WordPress. Wenn man einen eigenen Server, oder ein entsprechend performantes Webhosting hat, kann man hiermit seine Newsletter direkt aus WordPress heraus versenden. Dabei sollte man allerdings in jedem Fall ab ca. 1.000 Empfänger einen externen SMTP-Server wie Mailjet, Gmail oder Amazons SES zum Versenden verwenden. Dann ist dieses Plugin auch für größere Unternehmen geeignet und kann von Anfängern und Profis gleichermaßen verwendet werden. Als internes Newsletter-Plugin, kannst Du The Newsletter Plugin DSGVO-konform einsetzen, darfst dann allerdings nicht die Geo-Lokalisierung verwenden.

2. DSGVO-konforme Newsletter-Tools

Rapidmail – Newsletter Tool aus Deutschland ohne Schnickschnack

Wer ein Newsletter-Tool ohne viel Schnickschnack und verwirrende Funktionen sucht, ist bei rapidmail aus dem schönen Freiburg im Breisgau genau richtig. Erfreulich ist auch die flotte Geschwindigkeit und einfache Bedienung des Editors. Mit über 250 kostenlosen Vorlagen lassen sich sehr schnell schicke Newsletter erstellen und zuverlässig versenden. Bei Problemen gibt es einen kompetenten und freundlichen deutschsprachigen Telefonsupport, was wirklich ein echter Vorteil in Zeiten internationaler Saas-Tools ist!

Mit rapidmail lassen sich sehr einfach auch Autoresponder und Follow-Up Mailings erstellen. DarĂĽber hinaus gibt es jedoch keine Automation. Erfreulicherweise bietet rapidmail mittlerweile auch eine Tagging-Funktion, mit der man seinen Kontakten flexibel Attribute zuweisen kann.

Die Tarife von Rapidmail sind sehr fair gestaltet: Je nach Anzahl der Empfänger kann man zwischen einer Flatrate und einem Preis pro Versand wählen. Die Flatrates sind für Vielsender vergleichsweise günstig. Die Tarifmodelle ohne Vertragslaufzeit sind besonders interessant für seltene Mailings. Dabei gibt es keinerlei Vertragsbindung und man bezahlt wirklich nur bei Versand eine Pauschale, die sich nach Anzahl der Empfänger richtet. Der erste Versand an bis zu 2.000 Empfänger ist dabei sogar gratis!

Rapidmail bietet über ein eigenes WordPress-Plugin eine Schnittstelle zur Verbindung von WordPress Installation mit dem rapidmail Newsletter System. Mit dem Plugin lassen sich Anmeldeformulare einfach als Shortcode [rm_form] oder Widgets auf der eigenen WordPress-Website integrieren und nach den eigenen Wünschen und Vorstellungen anpassen. Zusätzlich kann man die Abonnentengewinnung über die Kommentar-Funktion aktivieren. Darüber kann jeder Kommentierende entscheiden, ob er mit Absenden seines Kommentars auch gleich den Newsletter abonnieren möchte.

Fazit: Manchmal ist einfach halt einfach gut! Wer also einfach nur mehr oder weniger regelmäßig schicke Newsletter versenden will und dabei einen schnellen, sicheren und komfortablen Dienst nutzen will, ist bei rapidmail sehr gut aufgehoben. Wer aus datenschutzrechtlichen Gründen einen Anbieter sucht, der die Daten direkt in Deutschland speichert, liegt mit Rapidmail in jedem Fall richtig.

CleverReach – Deutscher Anbieter mit Marketing-Automation!

CleverReach

Das Tool aus Deutschland erfreut sich immer größerer Beliebtheit. Es ist minimalistisch gehalten, was die Funktionen und den Style der Newsletter betrifft. Wenn Ihr ein Unternehmen habt, das (noch) nicht viele Newsletter versendet, ist CleverReach vielleicht das Richtige für Euch. Über 50 verschiedene mittlerweile auch responsive Templates können auf dem Smartphone, PC und Tablet dargestellt werden. Ein Dashboard-Widget-Plugin ermöglicht Euch, alles auf einen Blick in Eurem WordPress-Dashboard anzeigen zu lassen. CleverReach gibt es mit dem Lite Tarif eine kostenlose, aber auch eingeschränkte Version. Um alle Funktionen nutzen zu können, muss man sich für eine der neuen Flatrates entscheiden. Los geht es mit der Flatrate 250 zum Preis von 9,00 EUR. Damit können Kunden mit bis zu 250 Empfängern alle Funktionen nutzen und haben ein unbegrenztes Versandvolumen. Das eignet sich also am ehesten für Marketer mit einer hohe Sendefrequenz mit gleichzeitig relativ kleiner Liste. Bei 10.000 E-Mail-Adressen ist man beispielsweise schon bei 100 EUR im Monat.

Ăśbrigens ist CleverReach mehr als nur ein Newsletter-Tool! Mit der neuen Marketing-Automation THEA von CleverReach lassen sich sowohl einfache als auch mehrstufige Kampagnen automatisieren:

Fazit: CleverReach ist schlicht und einfach. Das kann dem einen gefallen und dem anderen zu minimalistisch sein. Im Netz wird der Support wegen seiner Hilfsbereitschaft gelobt. Mit CleverReach habt Ihr ein gutes Einstiegsmodell ins E-Mail-Marketing. Wächst Euer Unternehmen, werdet Ihr Euch wahrscheinlich für eine andere Software entscheiden, da die Kosten bei größeren Listen auf CleverReach schnell unangenehm werden, wenn man nicht regelmäßig auch E-Mails versendet und damit Erlöse erzielt. Als Deutscher Anbieter bietet CleverReach selbstverständlich alle Voraussetzungen, um datenschutzkonform eingesetzt zu werden.

SendInBlue (ehemals Newsletter2Go)

Newsletter2Go heiĂźt seit dem 14.04.2020 Sendinblue.

Das Berliner Newslettertool Newsletter2Go hat sich Anfang 2019 mit Sendinblue zusammengeschlossen, um die europäische Marktführerschaft gemeinsam auszubauen. Die Software von Newsletter2Go bleibt unverändert und kann, wie gewohnt, weiterhin genutzt werden. Der Standort in Berlin und das Team von Newsletter2Go bleiben unverändert, ebenso wie sämtliche strenge Datenschutzstandards und unsere Server in Deutschland. Für Bestandskunden von Newsletter2Go ändert sich nichts. Neukunden können sich ab sofort einen Account bei Sendinblue erstellen.

Sendinblue ist bekannt für seine responsiven Templates, die vor allem für Smartphones und Tablets spezialisiert sind. Damit erstellt Ihr E-Mail-Kampagnen mit A/B-Tests, Whitelisting sowie Credit-Paybacks und könnt Eure Leads verwalten – ein umfangreiches Tool mit vielen Features, wie vorgefertigten Templates und einem Template-Editor. Die Bedienung ist simpel und für Anfänger sowie Profis geeignet. Womit sich Sendinblue definitiv von der Konkurrenz abhebt, ist, dass Ihr mit diesem Plugin sogar SMS-Kampagnen erstellen und durchführen könnt. Wer jedoch sein Formular individuell anpassen möchte, braucht JavaScript-Kenntnisse. Möchtet Ihr ein komplett eigenes Formular auf der Website einbinden, müsst Ihr HTML-erfahren sein. Der Code wird dann an Sendinblue übertragen und kann beliebig eingebettet werden.

Bis zu 1.000 E-Mails könnt Ihr monatlich kostenlos verschicken. Danach gibt es drei Pakete, deren Preise abhängig von der Anzahl der versendeten Mails sind. Lite, Standard und Pro bieten drei Preiskategorien mit unterschiedlichen Features. Bei Pro habt Ihr einen persönlichen Ansprechpartner und eine unbegrenzte Benutzeranzahl und Mediathek zur Verfügung.

Fazit: Wenn Ihr ein zuverlässiges Tool sucht und Ihr mit den Standard-Templates zufrieden seid, ist Sendinblue für Euch das Richtige. Möchtet Ihr Euer Formular individualisieren, steht Euch bei Sendinblue ein sehr schöner visueller Editor zur Verfügung! Sendinblue hält seit dem 25. Mai 2018 alle Bestimmungen der DSGVO ein und betreibt ISO 27001-zertifizierte Rechenzentren in Deutschland.

GetResponse – Viel mehr als nur E-Mail-Marketing!

GetResponse ist eine der umfangreichsten Online-Marketinglösung, die vollständig skalierbar ist und problemlos sowohl kleine als auch sehr große Listen (über 1 Million Abonnenten) verarbeiten kann. Seit über 10 Jahren bietet sie benutzerfreundliche Selbstbedienungsanwendungen und fachkundige Unterstützung für die Erstellung und Verwaltung von E-Mail-Marketingkampagnen, Newslettern und Autorespondern, die Kontakte in Kunden verwandeln.

Durch vollautomatisierte Listenhygiene, Anti-Spam-Regeln und etablierte Beziehungen zu den wichtigsten Internet- und E-Mail-Dienstanbietern hat sich GetResponse seit über einem Jahrzehnt die höchstmöglichen Zustellbarkeitsrate erarbeitet und stellt somit sicher, dass die Nachrichten der Kunden auch wirklich ankommen und die höchstmögliche Rendite aus den Investitionen in das eigene E-Mail-Marketing erzielen.

Erweitern Sie Ihre Liste, verfolgen Sie Website-Besuche und senden Sie E-Commerce-Daten mit GetResponse fĂĽr WordPress.

Verwandeln Sie die Besucher und Kunden Ihres Blogs, Ihrer Website oder Ihres E-Commerce-Shops in hoch engagierte Abonnenten. Mit GetResponse für WordPress können Sie Website-Besucher zu Ihrer Kontaktliste hinzufügen, Kontaktinformationen aktualisieren, Website-Besuche verfolgen und E-Commerce-Daten an GetResponse weiterleiten. Es hilft Ihnen, Ihre Liste ständig zu erweitern und stellt sicher, dass Sie über die Kontaktinformationen und E-Commerce-Daten verfügen, um erfolgreiche Marketingkampagnen zu planen.

WordPress Plugin-Funktionen

  • FĂĽgen Sie GetResponse-Landingpages auf Ihrer WordPress-Site hinzu.
    • Neue Webinar-, Anmeldungs-, Werbe-, Download- oder verkaufsorientierte Seiten einfach bereitstellen
    • Verwenden Sie Popup-, Exit-Popup- und feste Balkenformulare auf den Seiten, um mehr Anmeldungen zu erhalten
  • FĂĽhren Sie A/B-Tests durch, um sicherzustellen, dass Ihr Seitendesign fĂĽr Konvertierungen optimiert ist.
  • Veröffentlichen Sie Landingpages einfach unter Ihrer WordPress-Domain als Unterseite. FĂĽgen Sie Kontakte ohne 3rd-Party-Integrationen direkt nach der Anmeldung ĂĽber eine Ihrer Landing Pages hinzu.
  • FĂĽgen Sie GetResponse-Formulare an beliebiger Stelle auf Ihrer Website und in Ihren Blog-Einträgen hinzu.
    • ein Opt-in-Feld fĂĽr Kommentare und Registrierungsformulare hinzufĂĽgen, um Website-Besucher zu Ihrer Liste hinzuzufĂĽgen
    • HinzufĂĽgen einer Opt-in-Box zu Kontaktformular 7 und BuddyPress-Formularen
  • WooCommerce – Kontakte hinzufĂĽgen und E-Commerce-Daten sammeln: Durch die integrierte Integration mit WooCommerce können Sie Kunden zu Ihrer Kontaktliste hinzufĂĽgen und E-Commerce-Daten an GetResponse senden. Hier sehen Sie, was Sie damit tun können:
    • Erweitern Sie Ihre Liste, indem Sie Kunden an der Kasse hinzufĂĽgen
    • Kundenlisten nach GetResponse exportieren (mit dieser Option können Sie benutzerdefinierte Felder und die Kaufhistorie exportieren
    • Informationen ĂĽber die Ausgabengewohnheiten der Kunden, Produkte, getätigte Einkäufe und Einkaufswagen sammeln.
  • Erstellen Sie Workflows auf der Grundlage der besuchten URLs: Verwenden Sie erweiterte Suchoptionen, um Personen zu identifizieren, die Ihre Website kĂĽrzlich besucht haben. Erstellen Sie hierfĂĽr einfach und schnell benutzerdefinierte Filter und richten Sie Ihre E-Mail-Angebote gezielt aus.

Funktionen der E-Mail-Marketing-Lösung von GetResponse

  • Ăśber 300 Vorlagen fĂĽr E-Mails in vielen Branchen.
    Wählen Sie aus über 300 HTML-Vorlagen, um aufmerksamkeitsstarke Kampagnen für jedes Publikum und jede Branche zu erstellen. Verwenden Sie den intuitiven Editor, um Ihre E-Mail-Kommunikation mit coolen Grafiken, Schriftarten und Formatierungen anzupassen und dann mit Ihrem Firmenlogo und Ihren Farben zu versehen.
  • A/B-Tests schnell und sicher erstellen.
    Um sicherzustellen, dass Sie mit Ihrer E-Mail-Kampagne die besten Ergebnisse erzielen, testen Sie sie zuerst! Erstellen Sie bis zu 5 Nachrichten mit verschiedenen Personalisierungstechniken, Layouts und Stilen. GetResponse wird jede Version fĂĽr Sie testen und dann automatisch die beste auswählen und versenden! Das dauert nur Minuten und kann Ihnen bares Geld sparen – und verlorene Kunden!
  • Integrierte E-Mail-Analyse.
    Stellen Sie sicher, dass jede Kampagne besser ist als die letzte! Lassen Sie GetResponse jedes Öffnen, Klicken, Abbestellen und Kaufen verfolgen. Sehen Sie das Gesamtbild mit visuellen Diagrammen, und erhalten Sie täglich individuelle Berichte in Ihrem Posteingang.
  • Garantierte Zustellbarkeit!
    GetResponse wendet mehr als 10 Jahre fachkundige menschliche und automatisierte SystemĂĽberwachung an, damit Ihre E-Mail-Marketingnachrichten in den Posteingängen der Interessenten landen und nicht in deren Junk-Ordnern. Von der automatisierten Listenhygiene bis hin zu den etablierten ISP-Beziehungen und Feedback-Schleifen stellt GetResponse sicher, dass Ihre Kampagnen – und Ihre Marke – stets geschĂĽtzt und konform sind.
  • Integration sozialer Medien.
    Millionen potenzieller Kunden erhalten ihren Produkt-Buzz” ĂĽber soziale Netzwerke – und Sie mĂĽssen dabei sein! GetResponse bringt Sie mit Point-and-Click-Integration mitten in dieses Non-Stop-Gespräch. Lassen Sie Facebook und Twitter noch heute sofortige Links zu Ihren neuesten Kampagnen, Coupons und Blogs liefern!
  • Online-Umfragen erstellen.
    Mit GetResponse-Umfragen kostet Sie Forschung keinen Cent mehr! Stellen Sie so viele Fragen, wie Sie wollen, und erhalten Sie die Daten, die Sie benötigen, um Produkte zu verbessern, Kampagnen gezielter auszurichten und der Konkurrenz immer einen Schritt voraus zu sein! Die Verwendung ist kinderleicht – Sie brauchen nur mit der Maus zu zeigen und zu klicken, um die Ergebnisse zu entwerfen, zu veröffentlichen und zu beobachten.
  • Coaching und Support.
    Die Experten von GetResponse stehen Ihnen 24 Stunden am Tag, 7 Tage die Woche zur VerfĂĽgung, um Ihnen dabei zu helfen, Ihr E-Mail-Marketing – und Ihre Gewinne – zu maximieren. Ganz gleich, ob Sie ein Team von einem oder 20 Mitarbeitern sind, GetResonse arbeitet mit Ihnen Schritt fĂĽr Schritt zusammen, damit Sie Ihr Marketing intelligenter und schneller gestalten können – ohne zusätzliches Personal. Setzen Sie sich per Telefon, E-Mail oder Live-Chat mit dem Team in Verbindung. Es ist freundlich und kostenlos!

Fazit: GetResponse ist ein sehr mächtiges aber intuitives Marketing-Tool. Neben klassischem E-Mail-Marketing und Newslettern lassen sich mit GetResponse auch Marketing-Automation, optimierte Landingpages und Funnels sowie Webinare schnell und einfach einrichten. Als Europäischer Anbieter ist GetResponse selbstverständlich DSGVO-konform einsetzbar und bietet hierfür sogar ein integriertes Consent Management Tool für nahtlose DSGVO-Compliance und Opt-in-Transparenz.

Mailjet – Das Newsletter-Tool aus Frankreich

mailjet

Die externe Newslettersoftware Mailjet aus Paris ermöglicht, kurz gesagt, das Erstellen und Versenden von E-Mails über ein eigenes Interface – eine sehr gute und professionelle Allround-Lösung aus Europa. Das cloudbasierte Tool, ein All-in-one-E-Mail-Dienstanbieter (ESP), eignet sich für Marketing- und Transaktionsmails. Die Infrastruktur ist auf der Google Cloud gehostet, was eine hohe Zuverlässigkeit verspricht. Die responsiven Newsletter und weitere Marketingmails können mit dem Drag-and-drop-Generator und einem eigenen Bildbearbeitungsprogramm erstellt werden. Dazu wählt Ihr einfach aus einer Vielzahl von Vorlagen. Ladet beliebig viele Kontaktinformationen Eurer Leads hoch und bearbeitet diese später in den Kontaktlisten. Eine Kommentarfunktion erlaubt das Arbeiten im Team an einer oder mehreren Vorlagen. Ihr benötigt keine HTML-Kenntnisse und könnt sofort loslegen. Erstellt Opt-in-Formulare, Pop-ups und personalisierte Mails nach Nutzerverhalten. Mailjet garantiert die sichere Zustellung Eurer Nachrichten über ein SMTP-Relay oder über Send API. Der SMTP-Server kann in jedes System integriert werden.

Bis zu 6.000 Mails sind pro Monat kostenlos. Inklusive einer unbegrenzten Anzahl an Kontakte und Kontaktlisten. Ebenso sind Drag-and-drop-Editor, detaillierte Statistiken und alle verfügbaren E-Mail-Templates bereits in der kostenlosen Version enthalten! Bei den Paketen Basis, Premium und Enterprise und staffeln sich die Preise nach der Anzahl der verschickten Mails. Beispielsweise kosten 60.000 Mails im Basispaket 15,26 € und in Premium 29,66 €. Der Preis von Enterprise wird immer nach einem individuellen Plan erstellt.

Fazit: Dieser externe Newsletterdienst bringt wirklich alles mit, was Ihr als Anfänger und Profis braucht. Es hat viele Features und ist einfach zu bedienen – Ihr benötigt keine Programmierkenntnisse. Ein weiter Vorteil sind die vier verschiedenen Pakete und die 6.000 Mails pro Monat in der Free Version von Mailjet. Als Europäisches Unternehmen kannst Du Mailjet selbstverständlich DSGVO-konform einsetzen!

Achtung: Finger weg von MailChimp!

MailChimp

Die vielen Funktionen und die unkomplizierte Nutzung machen MailChimp zu einer der besten Newsletterlösungen weltweit. Dieses Tool ist ein externer und cloudbasierter Newsletterdienst und versendet die Mails sehr schnell und zuverlässig. MailChimp muss nicht installiert werden und lässt sich mit den meisten Lead-Generierungs-Plugins verknüpfen. Es gibt auch ein sehr einfaches Plugin zur Integration eines Newsletter-Formulars direkt von MailChimp.

Die jeweiligen Newsletter werden dann direkt bei MailChimp im Editor online erstellt, gestaltet und versendet. Um die Bedienung einfach zu halten, hat MailChimp viele vorgefertigte individualisierbare Templates zu bieten. NatĂĽrlich könnt Ihr auch komplett eigene Layouts und Vorlagen erstellen. Weiterhin bietet MailChimp die Möglichkeit, verschiedene Listen zu erstellen, Newsletter in unterschiedlichen Zeitzonen zu versenden und A/B-Tests durchzufĂĽhren.

Das Preismodell bei MailChimp richtet sich nach der Anzahl der Empfänger. Die kostenlose Mitgliedschaft mit eingeschränkten Funktionen kann man bis 2.000 Empfängern in einer Liste nutzen und beliebig oft Newsletter an diese Empfänger versenden. Darüber hinaus könnt Ihr Euch zwischen Essential, Standard und Premium entscheiden. Zwischen 9,99 $ und 299 $ im Monat sind drei verschiedene Pakete zu haben. Mit Letzterem könnt Ihr über drei Millionen Mails monatlich versenden.

Fazit: Wenn Ihr fĂĽr ein groĂźes, international tätiges Unternehmen arbeitet, passt dieses Tool bestens zu Euch, denn MailChimp ist einer der bekanntesten internationalen Newsletteranbieter – und das zu Recht! Der Newsletterdienst ist fĂĽr Profis ideal geeignet und kann problemlos von mehreren Benutzern verwaltet werden. Dennoch gibt es ein paar Nachteile, insbesondere die hohen Kosten fĂĽr den Versand seltener Newsletter bei groĂźen E-Mail-Listen. Der groĂźe Umfang von MailChimp ist gleichzeitig Vor- und Nachteil, denn so wird er Anfänger wahrscheinlich ĂĽberfordern, Profis jedoch kaum WĂĽnsche offen lassen. Aktuell ist MailChimp nur in englischer Sprache verfĂĽgbar.

Der Einsatz von Mailchimp ist derzeit ein Rechtsrisiko!

In Sachen Konformität des europäischen Datenexports von Mailchimp hat sich Mailchimp selbst bescheinigt, dass es sowohl dem EU-Schweizer Rahmen für den Schutz der Privatsphäre als auch dem schweizerisch-amerikanischen Rahmen für den Schutz der Privatsphäre entspricht. Am 16. Juli 2020 erklärte Europas höchstes Gericht (der EuGH) den EU-US-Datenschutzschild für ungültig!

Zwar verpflichtet sich Mailchimp vertraglich dazu, alle Daten seiner Benutzer aus der EU und dem Vereinigten Königreich in Übereinstimmung mit den Standardvertragsklauseln zu übertragen und zu verarbeiten, die ein gültiger Datenexportmechanismus bleiben und die gemäß dem Datenverarbeitungszusatz von Mailchimp automatisch gelten, ohne gültigen Rahmenvertrag ist das aus unserer Sicht jedoch derzeit nicht ausreichend!

Mein Fazit und Empfehlungen

Habt Ihr bereits viele Subscriber oder plant Eure E-Mail-Marketing-Strategie auszubauen, kommt Ihr nicht an einer externen Software vorbei. Über kurz oder lang wird Eure Serverstärke streiken und die Zustellrate zum Problem mutieren. Also besser früher als zu spät umsteigen, falls Ihr noch mit einem Newsletter-Plugin ohne externen Mailserver arbeitet.

Wenn Ihr noch wenig Kenntnisse auf diesem Gebiet habt, könnt Ihr auch mit einem integrierten Plugin starten, Euch so mit E-Mail-Marketing vertraut machen und anfangen, Leads zu generieren. Achtet auf ein SMTP-Relay, damit Ihr nicht im Spamordner Eurer Leads landet und Eure Newsletter so womöglich nie gelesen werden.

Möchtet Ihr Euch nicht für eine externe Newslettersoftware entscheiden, wäre mein Tipp die Installation eines SMTP-Plugins in Verbindung mit dem Amazon SES (Simple E-Mail-Service). Die Entscheidung für eine dieser beiden Lösungen solltet Ihr individuell treffen, je nach Anzahl der Leads, Kunden und Mails, die Ihr täglich bzw. monatlich versendet.

Wie Ihr Euch auch entscheidet, ob Plugin oder externe Software, ich hoffe, diese Liste erleichtert die Auswahl. Es gibt zahlreiche Tools auf dem Markt, kostenlos bis überteuert, und gerade als Marketing- und WordPress-Neuling scheint es schwierig, das passende Tool zu finden. Achtet auf die wichtigsten Punkte wie regelmäßige Updates, Aktualität, ein gutes Preis-Leistungs-Verhältnis und – ganz wichtig – auf SMTP. Wählt selbst aus den empfohlenen Produkten aus und Ihr werdet Euch ganz sicher richtig für ein zu Euch passendes Tool entscheiden.

Wenn Du Dich mit Marketing Automation beschäftigen willst, solltest Du meinen Artikel zum Thema automatisierte E-Mail-Workflows unbedingt noch lesen!

*Tipp* Das Must Have Plugin: OptinMonster

OptinMonster

OptinMonster ist durch seine Exit Intent Funktion berühmt geworden. Wenn diese aktiviert ist, werden Popup-Formulare ausgelöst, sobald ein Besucher die Website verlassen will. Zugegeben, das ist eine nervige, aber einfach sehr effektive Funktion! Über 70% der Besucher tun nämlich genau das und kehren nie wieder zurück. Das Plugin von OptinMonster verwandelt also quasi Besucher, die die Seite verlassen hätten in wertvolle Abonnenten und Kunden.

Das Plugin gibt es jedoch bereits seit 2013 als Premium-E-Mail-Optin-Formular-Plugin und es schaffte es seit dem immer, sich noch ein Stückchen weiter von der Konkurrenz abzuheben, indem es eine benutzerfreundliche Oberfläche, eine Auswahl an sauberen und attraktiven Designs für seine Optin-Formulare und immer wieder neue Funktionen bot.

Fazit: Besser geht es nicht! Wer Lead-Generierung wirklich ernst meint, sollte OptinMonster verwenden! Preislich ist es mit 9$ – max. 49$ im Monat nicht ganz billig, bietet jedoch fĂĽr diesen Preis einen gigantischen Leistungsumfang und alle Möglichkeiten, wenn man sich wirklich mit den Feinheiten der Lead-Generierung auseinander setzen will. AuĂźerdem erhält man als Abonnent Zugang zu hochwertigen digitalen Inhalten und Videoschulungen von echten E-Mail-Marketing-Experten.

Luisa Bode ist freiberufliche Online Marketing Beraterin und schreibt seit Anfang 2020 auf SEARCH ONE über ihre Lieblingsthemen Marketing Automation und Newsletter-Marketing. Sie hat sich vor drei Jahren auf die Begleitung ausgewählter Kunden bei der Konzeption und Implementierung softwaregestützter Marketingprozesse spezialisiert.

Ein Gedanke zu „Die besten Newsletter-Plugins fĂĽr WordPress – DSGVO-konform!“

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