Die besten Newsletter-Plugins für WordPress

Hier kommt Teil 2 der Reihe „E-Mail-Marketing mit WordPress“. Ihr habt also mit den E-Mail-Lead-Generation-Plugins reichlich Daten Eurer potenziellen Kunden gesammelt oder wisst zumindest, wie Ihr damit loslegen könnt? Sehr gut, dann wird es Zeit, sich über den nächsten Schritt Gedanken zu machen. Was habt Ihr mit den Leads vor, was bietet Ihr ihnen? Am besten natürlich einen Newsletter. Was die Inhalte betrifft, habt Ihr freie Hand. Wollt Ihr auf aktuelle Rabattaktionen und Gewinnspiele hinweisen oder auf einen neuen Beitrag oder ein Video aufmerksam machen? Bei Eurer Marketingstrategie sind Eurer Kreativität keine Grenzen gesetzt.

In unserer modernen und vor allem schnelllebigen Zeit wird nicht nur täglich ins E-Mail-Postfach geschaut, Nachrichten und E-Mails werden mittlerweile von fast jedem auch unterwegs gelesen. Die E-Mail ist somit nach wie vor der schnellste und günstigste Weg, seine Kunden zu erreichen. Mithilfe von Newslettern kann eine stabile und persönliche Kundenbindung aufgebaut und ein regelmäßiger Kontakt hergestellt werden.

Vorausgesetzt Ihr liefert Euren Lesern echten Mehrwert, der etwas taugt und ihr Interesse weckt, kommen Newsletter tatsächlich bei den meisten Kunden gut an und werden gern gelesen. Zu werblich oder spammy dürfen die Inhalte natürlich nicht sein. Mit einem Newsletter schafft Ihr Aufmerksamkeit für Euren Content und bindet die gesammelten Leads an Eure Website und damit auch an Euer Unternehmen. Doch wie versendet Ihr diese Inhalte am besten?

Welche WordPress-Plugins Euch dabei unterstützen, findet Ihr in dieser Best-of-Zusammenstellung.

Die große Frage vorab: Plugin oder externes Tool?

Bevor es losgeht, solltet Ihr noch etwas Wichtiges über den Versand von Newslettern wissen: Grundsätzlich gibt es zwei Möglichkeiten, die Mails mit dem Newsletter zu versenden.

Variante 1: Über die WordPress-interne Mailfunktion, die auch Benachrichtigungen bei neuen Kommentaren etc. versendet. Diese Mails werden durch den WordPress-Core via PHP-mail()-Funktion verschickt, was leider sehr häufig von Hackern und Spammern missbraucht wird.

Wer ein komplettes Newsletter-Plugin mit Versandfunktion in WordPress installiert, benötigt außerdem CronJobs und belastet damit seinen Server, meist auf Kosten der Performance. Die Website und das WordPress-Backend wird unter Umständen stark verlangsamt und die Leistung Eures Servers oder Hostingpakets kommt an seine Grenzen. Ein Risikofaktor sind außerdem unprofessionelle oder alte Plugins, für die keine Updates mehr zur Verfügung gestellt werden. Sie sind eine Sicherheitslücke und damit ein potenzieller Angriffspunkt für Hacker. Die meisten Webhoster haben außerdem eine Obergrenze, wie viele E-Mails Ihr pro Tag verschicken könnt. Zudem wird es sehr häufig passieren, dass Eure E-Mails im Spamordner landen.

Variante 2: Ist deutlich empfehlenswerter! Ihr sucht Euch für den Versand der Newsletter entweder eine externe Newsletter-Software, einen externen Mailserver für den Versand oder nutzt einen großen E-Mail-SaaS-Anbieter wie Amazons SES mit ordentlichem SMTP-Relay! 

Denn maßgeblich für Erfolg oder Misserfolg Eures E-Mail-Marketings ist das SMTP-Relay verantwortlich. Wenn Ihr Euch für eine externe Newsletterlösung entscheidet und Eure Mails eben nicht über den eigenen E-Mail-Server verschickt, gelangen diese über einen anderen Weg an den gewünschten Empfänger. Große Newsletter-Tools erlauben daher das Versenden mehrerer Tausend Mails pro Tag, und zwar ohne Sicherheitslücken und ohne als Spam markiert zu werden. Diese Tools sind auf den Versand von E-Mails spezialisiert und in der Regel auch auf Whitelists gelistet und kümmern sich sofort darum, wenn ein Server doch mal auf einer Blacklist landen sollte.

Whitelisting sorgt dafür, dass die Absender-IPs der E-Mails nicht auf Spam geprüft werden. E-Mails, die über Server versendet werden, die auf der Whitelist stehen, landen also automatisch im Postfach des Empfängers. Ein entscheidender Vorteil vieler Newsletter-Softwares ist, dass sie in die Whitelist eingetragene Server nutzen. Durch einen zuverlässigen Versand können Zustellraten von über 99 % erreicht werden.

Wenn Ihr bereits viele Adressen oder Leads generiert habt, macht ein WordPress-Plugin ohne externen Mailserver keinen Sinn mehr!

Ihr solltet also entweder einen externen SMTP-Server (z.B. MailJet) verwenden, oder die Newsletter-Abonnenten über das WordPress direkt in eine externe Newsletter-Software oder ein CRM-Tool übergeben!

Möchtet Ihr Euch trotzdem nicht für eine externe Newslettersoftware entscheiden, wäre mein Tipp die Installation eines SMTP-Plugins in Verbindung mit dem Amazon SES (Simple E-Mail-Service). Die Entscheidung für eine dieser beiden Lösungen solltet Ihr individuell treffen, je nach Anzahl der Leads, Kunden und Mails, die Ihr täglich bzw. monatlich versendet. In der folgenden Liste stelle ich Euch die besten Newsletter-Plugins und Anbieter für WordPress vor:

MailChimp

MailChimp

Die vielen Funktionen und die unkomplizierte Nutzung machen MailChimp zu einer der besten Newsletterlösungen weltweit. Dieses Tool ist ein externer und cloudbasierter Newsletterdienst und versendet die Mails sehr schnell und zuverlässig. MailChimp muss nicht installiert werden und lässt sich mit den meisten Lead-Generierungs-Plugins verknüpfen. Es gibt auch ein sehr einfaches Plugin zur Integration eines Newsletter-Formulars direkt von MailChimp.

Die jeweiligen Newsletter werden dann direkt bei MailChimp im Editor online erstellt, gestaltet und versendet. Um die Bedienung einfach zu halten, hat MailChimp viele vorgefertigte individualisierbare Templates zu bieten. Natürlich könnt Ihr auch komplett eigene Layouts und Vorlagen erstellen. Weiterhin bietet MailChimp die Möglichkeit, verschiedene Listen zu erstellen, Newsletter in unterschiedlichen Zeitzonen zu versenden und A/B-Tests durchzuführen.

Das Preismodell bei MailChimp richtet sich nach der Anzahl der Empfänger. Die kostenlose Mitgliedschaft mit eingeschränkten Funktionen kann man bis 2.000 Empfängern in einer Liste nutzen und beliebig oft Newsletter an diese Empfänger versenden. Darüber hinaus könnt Ihr Euch zwischen Essential, Standard und Premium entscheiden. Zwischen 9,99 $ und 299 $ im Monat sind drei verschiedene Pakete zu haben. Mit Letzterem könnt Ihr über drei Millionen Mails monatlich versenden.

Fazit: Wenn Ihr für ein großes, international tätiges Unternehmen arbeitet, passt dieses Tool bestens zu Euch, denn MailChimp ist einer der bekanntesten internationalen Newsletteranbieter – und das zu Recht! Der Newsletterdienst ist für Profis ideal geeignet und kann problemlos von mehreren Benutzern verwaltet werden. Dennoch gibt es ein paar Nachteile, insbesondere die hohen Kosten für den Versand seltener Newsletter bei großen E-Mail-Listen. Der große Umfang von MailChimp ist gleichzeitig Vor- und Nachteil, denn so wird er Anfänger wahrscheinlich überfordern, Profis jedoch kaum Wünsche offen lassen. Aktuell ist MailChimp nur in englischer Sprache verfügbar.

CleverReach

CleverReach

Das Tool aus Deutschland erfreut sich immer größerer Beliebtheit. Es ist minimalistisch gehalten, was die Funktionen und den Style der Newsletter betrifft. Wenn Ihr ein Unternehmen habt, das (noch) nicht viele Newsletter versendet, ist CleverReach vielleicht das Richtige für Euch. Über 50 verschiedene mittlerweile auch responsive Templates können auf dem Smartphone, PC und Tablet dargestellt werden. Ein Dashboard-Widget-Plugin ermöglicht Euch, alles auf einen Blick in Eurem WordPress-Dashboard anzeigen zu lassen. CleverReach gibt es in einer kostenlosen Version, der zwar Features wie der A/B-Test und dynamische Inhalte fehlen, die ansonsten aber in vielen Punkten mit dem Paket für 15 € monatlich mithalten kann. Wer auf Supportanfragen innerhalb von 24 statt 72 Stunden eine Antwort haben will, setzt auf Premiumsupport und zahlt weitere 22,95 € im Monat.

Fazit: CleverReach ist schlicht und einfach. Das kann dem einen gefallen und dem anderen zu minimalistisch sein. Im Netz wird der Support wegen seiner Hilfsbereitschaft gelobt. Dieser ist jedoch nicht rund um die Uhr erreichbar, es sei denn, Ihr zahlt drauf. Mit CleverReach habt Ihr ein gutes Einstiegsmodell ins E-Mail-Marketing. Wächst Euer Unternehmen, werdet Ihr Euch wahrscheinlich für eine andere Software entscheiden.

MailPoet

MailPoet

MailPoet ist ein Urgestein unter den WordPress-Newsletter-Plugins und wird laut den Entwicklern von über 300.000 Websites genutzt. MailPoet liefert bereits vorgefertigte responsive Templates. Mit dem Generator könnt Ihr aber auch eigene Newslettervorlagen gestalten. Das Plugin liefert Euch ein Double-Opt-in-Verfahren, ein Abonnementformular, die Verwaltung über das WordPress-Dashboard, automatisierte E-Mails und Statistiken über die Aktivitäten Eurer Interessenten. Nachdem Ihr MailPoet installiert habt, klickt Ihr im Dashboard auf der linken Seite das Plugin an und geht auf Einstellungen. Auf der „Senden mit“-Seite klickt Ihr auf „konfigurieren“ und dort wählt Ihr SMTP aus. Wie gesagt ist SMTP wichtig, um nicht im Spam zu landen und um sicherzustellen, dass Ihr überhaupt eine größere Menge an Mails verschicken könnt. Auf diese Weise hat MailPoet das Problem zwischen Plugin und SMTP-Relay gelöst.

Bei bis zu 1.000 Abonnenten ist die Nutzung von MailPoet völlig kostenfrei! Einfach installieren und los geht’s. Bei einer größeren Anzahl sind die Kosten gestaffelt. Habt Ihr einmal 65.000 Leads, kostet Euch das beispielsweise 271 € im Monat, 6.000 Subscriber kosten 58 € monatlich.

Fazit: Das Tool ist einfach und simpel. Sucht Ihr genau so etwas, seid Ihr bei MailPoet richtig. Es ist weder externe Software noch All-in-one-Lösung, sondern ein Plugin, das in WordPress installiert wird. MailPoet ist für Anfänger geeignet, auch weil bis zu 1.000 Subscriber kostenfrei sind. Größere Unternehmen werden mit MailPoet aber nicht glücklich.

Mailster

Mailster

Ein weiteres Plugin zum Einbinden in WordPress ist Mailster, früher MyMail genannt. Simpel und intuitiv – Mailster verspricht beides. Ein Drag-and-drop-Generator ermöglicht Euch die Erstellung responsiver Templates. Das Tool tritt mittels automatisierter E-Mails mit Euren Subscribern in Kontakt, versendet Geburtstagsgrüße, Willkommensmails und tägliche oder wöchentliche Newsletter, wenn Ihr den Autoresponder eingeschaltet habt. Ihr könnt Eure Abonnenten und Kampagnen analysieren und nachverfolgen und sogar sehen, welche E-Mail-Clients die Subscriber verwenden. Auch die Klickrate auf Eure Website wird angezeigt. Mailster verspricht eine Steigerung Eurer Konversionsrate. Eben eine All-in-one-Lösung in einem Plugin.

Mailster arbeitet mit den gängigen E-Mail-Zustelldiensten zusammen, wie dem SES von Amazon oder Mandrill. Auch das Plugin von WooCommerce ist integrierbar. Besonders im E-Commerce ist es wichtig, mit Euren Kunden vernetzt zu bleiben und beispielsweise über Rabattaktionen zu informieren.

Wenn Ihr Euch für Mailster entscheidet, könnt Ihr das Plugin in einer kostenlosen Version ausprobieren. Hier habt Ihr 50 Leads in je fünf Listen frei. 100 Leads und 10 Listen kosten 39 $, 1.000 Subscriber in 20 Listen kosten 79 $ und eine unbegrenzte Anzahl an Leads und Listen kostet Euch 179 $ im Jahr. Der Preis ist also überschaubar und die einzelnen Pakete bieten Euch verschiedene Features.

Fazit: Mailster ist eins der besten Newsletter-Plugins. Ein Nachteil ist, dass Ihr im Vergleich zu anderen Tools nur 50 Leads gratis in der Free Version habt. Andere bieten bis zu 1.000 an. Dennoch leistet Mailster eine Menge, was andere Plugins nicht können. Es ist für Anfänger und Profis geeignet, denn die Anwendung ist einfach und intuitiv!

The Newsletter Plugin

The Newsletter Plugin

Eine weitere All-in-one-Lösung bietet dieses Plugin. Mit weit über 3 Millionen Downloads ist es eins der beliebtesten Newsletter-Systeme weltweit. Der neugestaltete Drag-and-drop-Composer verspricht eine noch einfachere Handhabe als bisher und erlaubt Euch responsive Newsletter zu erstellen. Ein Spam-Check sorgt dafür, dass keine Spam-Mail-Adressen in Euer Formular geraten. Ihr könnt eigene Templates erstellen und ein Anmelde-Widget sowie die Anmeldeseite können individualisiert werden. Außerdem bietet Euch das Tool sowohl Double- als auch Single-Opt-in mit einer Datenschutzerklärungsbox, Kompatibilität mit jedem SMTP-Plugin, Anzeigen von Statistiken, WooCommerce- sowie Google-Analytics-Integration und Pop-ups für noch mehr Leads. Dazu eine unbegrenzte Anzahl an Leads und Mails sowie Text- und HTML-Versionen Eures Newsletters. Das Newsletter-Plugin bietet also alles, was Ihr für Eure E-Mail-Marketing-Strategie benötigt. Die Preise richten sich nach der Art Eures Unternehmens. Das deutsche Newsletter-Plugin kann kostenlos getestet werden, danach könnt Ihr aus zwei Paketen wählen. Blogger zahlen 69 $ im Jahr. Es gibt eine 30-Tage-Geld-zurück-Garantie sowie ein Jahr lang Zugriff auf Updates und Ihr dürft das Plugin auf drei verschiedenen Websites installieren. Agenturen zahlen aber wesentlich mehr: 269 € im Jahr für die gleichen Features. Dafür kann das Tool auf einer unbegrenzten Anzahl an Websites installiert werden.

Fazit: Das Newsletter Plugin bietet viele Features und ist eins der beliebtesten Plugins für E-Mail-Marketing mit WordPress. Wenn man einen eigenen Server, oder ein entsprechend performantes Webhosting hat, kann man hiermit seine Newsletter direkt aus WordPress heraus versenden. Dabei sollte man allerdings in jedem Fall ab ca. 1.000 Empfänger einen externen SMTP-Server wie Mailjet, Gmail oder Amazons SES zum Versenden verwenden. Dann ist dieses Plugin auch für größere Unternehmen geeignet und kann von Anfängern und Profis gleichermaßen verwendet werden.

Mailjet

mailjet

Die externe Newslettersoftware Mailjet aus Paris ermöglicht, kurz gesagt, das Erstellen und Versenden von E-Mails über ein eigenes Interface – eine sehr gute und professionelle Allround-Lösung aus Europa. Das cloudbasierte Tool, ein All-in-one-E-Mail-Dienstanbieter (ESP), eignet sich für Marketing- und Transaktionsmails. Die Infrastruktur ist auf der Google Cloud gehostet, was eine hohe Zuverlässigkeit verspricht. Die responsiven Newsletter und weitere Marketingmails können mit dem Drag-and-drop-Generator und einem eigenen Bildbearbeitungsprogramm erstellt werden. Dazu wählt Ihr einfach aus einer Vielzahl von Vorlagen. Ladet beliebig viele Kontaktinformationen Eurer Leads hoch und bearbeitet diese später in den Kontaktlisten. Eine Kommentarfunktion erlaubt das Arbeiten im Team an einer oder mehreren Vorlagen. Ihr benötigt keine HTML-Kenntnisse und könnt sofort loslegen. Erstellt Opt-in-Formulare, Pop-ups und personalisierte Mails nach Nutzerverhalten. Mailjet garantiert die sichere Zustellung Eurer Nachrichten über ein SMTP-Relay oder über Send API. Der SMTP-Server kann in jedes System integriert werden.

Bis zu 6.000 Mails sind pro Monat kostenlos. Inklusive einer unbegrenzten Anzahl an Kontakte und Kontaktlisten. Ebenso sind Drag-and-drop-Editor, detaillierte Statistiken und alle verfügbaren E-Mail-Templates bereits in der kostenlosen Version enthalten! Bei den Paketen Basis, Premium und Enterprise und staffeln sich die Preise nach der Anzahl der verschickten Mails. Beispielsweise kosten 60.000 Mails im Basispaket 15,26 € und in Premium 29,66 €. Der Preis von Enterprise wird immer nach einem individuellen Plan erstellt.

Fazit: Dieser externe Newsletterdienst bringt wirklich alles mit, was Ihr als Anfänger und Profis braucht. Es hat viele Features und ist einfach zu bedienen – Ihr benötigt keine Programmierkenntnisse. Ein weiter Vorteil sind die vier verschiedenen Pakete und die 6.000 Mails pro Monat in der Free Version von Mailjet.

Newsletter2Go

Das Berliner Newslettertool Newsletter2Go ist bekannt für seine responsiven Templates, die vor allem für Smartphones und Tablets spezialisiert sind. Mit Newsletter2go erstellt Ihr E-Mail-Kampagnen mit A/B-Tests, Whitelisting sowie Credit-Paybacks und könnt Eure Leads verwalten – ein umfangreiches Tool mit vielen Features, wie vorgefertigten Templates und einem Template-Editor. Die Bedienung ist simpel und für Anfänger sowie Profis geeignet. Womit sich Newsletter2go definitiv von der Konkurrenz abhebt, ist, dass Ihr mit diesem Plugin sogar SMS-Kampagnen erstellen und durchführen könnt. Wer jedoch sein Formular individuell anpassen möchte, braucht JavaScript-Kenntnisse. Möchtet Ihr ein komplett eigenes Formular auf der Website einbinden, müsst Ihr HTML-erfahren sein. Der Code wird dann an Newsletter2go übertragen und kann beliebig eingebettet werden.

Bis zu 1.000 E-Mails könnt Ihr monatlich kostenlos verschicken. Danach gibt es drei Pakete, deren Preise abhängig von der Anzahl der versendeten Mails sind. Lite, Standard und Pro bieten drei Preiskategorien mit unterschiedlichen Features. Bei Pro habt Ihr einen persönlichen Ansprechpartner und eine unbegrenzte Benutzeranzahl und Mediathek zur Verfügung.

Fazit: Wenn Ihr ein zuverlässiges Tool sucht und Ihr mit den Standard-Templates zufrieden seid, ist Newsletter2go für Euch das Richtige. Möchtet Ihr Euer Formular individualisieren, solltet Ihr Kenntnisse in HTML und Spaß am Basteln eines Codes haben.

Mein Fazit und Empfehlungen

Habt Ihr bereits viele Subscriber oder plant Eure E-Mail-Marketing-Strategie auszubauen, kommt Ihr nicht an einer externen Software vorbei. Über kurz oder lang wird Eure Serverstärke streiken und die Zustellrate zum Problem mutieren. Also besser früher als zu spät umsteigen, falls Ihr noch mit einem Newsletter-Plugin ohne externen Mailserver arbeitet.

Wenn Ihr noch wenig Kenntnisse auf diesem Gebiet habt, könnt Ihr auch mit einem integrierten Plugin starten, Euch so mit E-Mail-Marketing vertraut machen und anfangen, Leads zu generieren. Achtet auf ein SMTP-Relay, damit Ihr nicht im Spamordner Eurer Leads landet und Eure Newsletter so womöglich nie gelesen werden. Installiert dazu ein SMTP-Plugin – wie bereits oben beschrieben.

Meine Empfehlung möchte ich mit einem WordPress-Plugin beginnen:

Das Newsletter Plugin hat mich wirklich überzeugt. (Das wird übrigens auch für den Newsletter hier von SEARCH ONE verwendet). Zwar bin ich kein großer Fan von zu vielen Plugins, trotzdem kann ich dieses Tool empfehlen. Es wird all Eure Erwartungen an einen Newsletterdienst erfüllen und ist auch preislich fair. Eine Menge Funktionen und die möglichen Integrationen von Add-ons, wie Google Analytics, Ninja Forms, Mailprovider, WooCommerce, Anmelde-Pop-ups etc., machen das Plugin noch umfangreicher und individuell gestaltbar. Außerdem kann man direkt über Amazons SES-Dienst versenden, was in Sachen Performance und Zustellrate natürlich optimal ist.

Mailjet ist mein persönlicher Favorit unter allen externen Newsletter-Softwares. Mit diesem Tool ist einfach alles möglich, was Ihr für Eure E-Mail-Marketing-Strategie benötigt. Keine andere Software bietet 6.000 kostenlose Mails pro Monat mit Statistiken, allen Vorlagen und unbegrenzten Kontakten. Ihr könnt als Start-up problemlos mit Mailjet anfangen und das Tool wächst gemeinsam mit Eurem Unternehmen und Euren Marketingbedürfnissen.

Wie Ihr Euch auch entscheidet, ob Plugin oder externe Software, ich hoffe, diese Liste erleichtert die Auswahl. Es gibt zahlreiche Tools auf dem Markt, kostenlos bis überteuert, und gerade als Marketing- und WordPress-Neuling scheint es schwierig, das passende Tool zu finden. Achtet auf die wichtigsten Punkte wie regelmäßige Updates, Aktualität, ein gutes Preis-Leistungs-Verhältnis und – ganz wichtig – auf SMTP. Wählt sorgfältig aus den bestehenden Produkten aus und Ihr werdet Euch ganz sicher richtig für ein zu Euch passendes Tool entscheiden.

  • Silke Deschamps ist freiberufliche Online Redakteurin und Autorin.

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